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Ecuador rüstet sich für den Notfall – Vulkan Cotopaxi speit Asche, Glas und Steine

Aschewolke über dem Cotopaxi.
Aschewolke über dem Cotopaxi.Bild: EPA/EFE

Ecuador rüstet sich für den Notfall – Vulkan Cotopaxi speit Asche, Glas und Steine

16.08.2015, 00:0017.08.2015, 17:29

Aufgrund erhöhter Aktivitäten eines nur 45 Kilometer von der Hauptstadt Quito entfernten Vulkans hat Ecuadors Präsident Rafael Correa den Ausnahmezustand erklärt. Die Massnahme ermögliche es, alle Ressourcen für einen möglichen Notfall zu mobilisieren. 

Dies sagte Correa am Samstag in seiner wöchentlichen Rundfunkansprache. Nach seinen Angaben wurden mehrere von einem Ausbruch des Cotopaxi bedrohte Dörfer vorsichtshalber evakuiert. Davon betroffen seien rund 400 Menschen.

Evakuierte Bewohner von Santa Rita.
Evakuierte Bewohner von Santa Rita.Bild: Dolores Ochoa/AP/KEYSTONE

In Latacunga, der Hauptstadt der Provinz Cotopaxi, legten sich die Einwohner Vorräte an Wasserflaschen und den wichtigsten Lebensmittel zu, um im Falle eines Ausbruchs rasch die Stadt verlassen oder sich zu Hause verbarrikadieren zu können.

Acht Kilometer hohe Aschewolke

Aus dem knapp 5900 Meter hohen Cotopaxi war am Freitag eine acht Kilometer hohe Aschewolke ausgetreten. Am Samstag stiess der Vulkan glühende Glas- und Gesteinsbrocken aus, wie das Geophysikalische Institut mitteilte. Bereits am Freitag hatten die Behörden die Alarmstufe «Gelb» ausgerufen und angekündigt, Atemmasken an die Einwohner von Quito zu verteilen.

Cotopaxi ist einer von acht aktiven Vulkanen in Ecuador. Zuletzt brach er im Jahr 1877 aus. Wegen der grossen Schneemassen auf seinem Gipfel und der vielen Anrainer zählt das Geophysikalische Institut den Cotopaxi zu den gefährlichsten Vulkanen der Welt. Schnee und Eis könnten im Falle eines Ausbruchs schmelzen und als gigantische Schlammlawinen ins Tal stürzen, befürchten sie.

(sda/afp)

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