International
Nordkorea

USA: Donald Trump schreibt den Namen von Joe Biden falsch.

President Donald Trump attends the Tokyo Grand Sumo Tournament with Japanese Prime Minister Shinzo Abe at Ryogoku Kokugikan Stadium, Sunday, May 26, 2019, in Tokyo. First lady Melania Trump is at top  ...
Japans Premier Shinzo Abe, US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump bei einem Sumo-Kampf.Bild: AP/AP

«Tiefer IQ»: Trump greift Joe Biden an – und schreibt dabei dessen Namen falsch

26.05.2019, 17:1926.05.2019, 18:01

Im breiten Kandidatenfeld der US-Demokraten für die Präsidentschaftswahlen 2020 gilt der frühere Vizepräsident Joe Biden als Favorit. Beobachter glauben, Biden habe das Zeug, um 2020 gegen Donald Trump zu gewinnen.

Kein Wunder nimmt Trump Biden immer wieder ins Visier. In Tweets bezeichnete er ihn unter anderem schon als «Sleepy Joe». Auch am Samstag griff der Präsident seinen Herausforderer auf Twitter an. Während seines Staatsbesuchs in Japan twitterte Trump, er habe schmunzeln müssen, als Nordkoreas Diktator Kim Jong Un Biden als «low IQ individual», als Individuum mit tiefem IQ, bezeichnet habe.

Democratic presidential candidate, former Vice President Joe Biden arrives fore a campaign rally at Eakins Oval in Philadelphia, Saturday, May 18, 2019. (AP Photo/Matt Rourke)
Biden wird von seinen Anhängern in Philadelphia begrüsst.Bild: AP/AP

In seinem Tweet liess Trump allerdings Zweifel am eigenen IQ aufkommen. Er schrieb den Namen Bidens zunächst falsch – nämlich «Joe Bidan». Zwar löschte Trump den Tweet nach kurzer Zeit wieder und veröffentlichte eine korrigierte Version, doch zahlreiche Twitter-Nutzer hatten bereits einen Screenshot erstellt und sorgten dafür, dass #Bidan auf Twitter zu trenden begann.

Der gelöschte Originaltweet.
Der gelöschte Originaltweet.Bild: screenshot twitter

Die Vorgeschichte zur Kritik aus Nordkorea an Biden, auf welche sich Trump bezieht: Biden kritisierte bei einem Wahlkampf-Auftritt in Philadelphia, dass die USA unter Trump zu einer Nation geworden seien, die Diktatoren und Tyrannen wie Putin und Kim Jong Un umarme. Die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA kritisierte Biden dafür scharf: Dessen Äusserungen seien «der Trugschluss eines Schwachsinnigen», dem es «an elementaren Qualitäten eines Menschen, geschweige denn eines Politikers» mangele. (cbe)

Der Trump-Kim-Gipfel scheiterte

Video: srf/SDA SRF
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