International
Raumfahrt

ISS-Astronauten Suni Williams und Barry Wilmore zurück auf der Erde

Video: watson/din

Sie sassen 9 Monate im All fest – das war die unerwartet lange Reise von Suni und Barry

Nachdem sie wegen einer Raumschiff-Panne rund neun Monate länger als ursprünglich geplant auf der Internationalen Raumstation ISS ausharren mussten, sind zwei US-Astronauten zurück auf der Erde.
19.03.2025, 01:3119.03.2025, 09:33

Suni Williams und Barry Wilmore landeten mit einer «Crew Dragon»-Raumkapsel der Raumfahrtfirma SpaceX von Elon Musk im Meer vor der Küste des US-Bundesstaates Florida, wie Live-Bilder der US-Raumfahrtbehörde Nasa zeigten.

Video: watson/din

Mit dabei waren auch ihr US-Kollege Nick Hague und der russische Kosmonaut Alexander Gorbunow. Rund 17 Stunden zuvor hatte die Kapsel von der IS abgedockt.

Williams und Wilmore waren Anfang Juni zur ISS gekommen und sollten eigentlich nur rund eine Woche dort bleiben. Aufgrund von technischen Problemen mit ihrem «Starliner»-Raumschiff entschied die Nasa aus Sicherheitsgründen jedoch, das vom US-Konzern Boeing entwickelte Raumschiff leer zur Erde zurückfliegen zu lassen.

Im September flogen dann mit Hague und Gorbunow nur zwei anstatt der ursprünglich geplanten vier Raumfahrer in einem «Crew Dragon» zur ISS – so blieben zwei Plätze frei für Williams und Wilmore.

Die 59-jährige Williams und ihr 62-jähriger Kollege Wilmore waren zuvor schon mehrfach im All gewesen. Sie gelten als erfahrene Astronauten. Bei Hague und Gorbunow war es von Anfang an so geplant, dass sie ein halbes Jahr auf der Raumstation bleiben. (sda/dpa)

Falls du dich fragst, was sie währenddessen gemacht haben:

Video: watson/din
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
EU weitet Beitrittsverhandlungen mit Ukraine und Moldau aus
Die Europäische Union weitet die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau aus. Vertreter der 27 Mitgliedstaaten verständigten sich in Luxemburg darauf, Gespräche zu zwei weiteren Themenblöcken aufzunehmen, wie die derzeitige irische EU-Ratspräsidentschaft mitteilte.
Zur Story