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Mel Gibson will gleich 2 neue Jesus-Filme drehen

Mel Gibson will gleich 2 neue Jesus-Filme drehen

Mehr als zwei Jahrzehnte nach «Die Passion Christi» will Mel Gibson (69) im Frühjahr 2027 gleich zwei neue Filme über Jesus ins Kino bringen.
06.08.2025, 04:3806.08.2025, 04:41

Das lange geplante Regie-Werk «The Resurrection Of The Christ» soll nun als Zweiteiler erscheinen, gab das Hollywood-Studio Lionsgate auf Instagram bekannt – Teil 1 am Karfreitag (26. März 2027) und Teil 2 vierzig Tage später an Christi Himmelfahrt (6. Mai 2027). Gibsons geplante Auseinandersetzung mit der Auferstehung Jesu Christi ist eine Fortsetzung seines umstrittenen Kreuzigungs-Films – im Original «The Passion of Christ» – aus dem Jahr 2004.

Mel Gibson looks on during a ceremony awarding actor Vince Vaughn a star on the Hollywood Walk of Fame, Monday, Aug. 12, 2024, in Los Angeles. (AP Photo/Chris Pizzello)
Mel Gibson
Mel Gibson ist Hollywoods Religionsregisseur.Bild: keystone

Kritik an Kreuzigungs-Film

Gibson, der Regie führte und am Skript mitwirkte, holte damals Jim Caviezel als Jesus-Darsteller vor die Kamera. Der Film über die letzten Stunden im Leben von Jesus wurde von vielen für antisemitisch befunden und wegen der Gewaltdarstellungen kritisiert. Der strenggläubige Katholik Gibson finanzierte den in Hebräisch, Aramäisch und Latein gehaltenen Film angeblich für 30 Millionen Dollar aus eigener Tasche. Er spielte an den weltweiten Kinokassen mehr als 610 Millionen Dollar ein, eine kommerzielle Sensation für einen untertitelten Film, der wegen seiner Brutalität nur für Erwachsene zugelassen war.

Drehstart vermutlich noch in diesem Jahr

Die Dreharbeiten für die Fortsetzungen sollen laut «Hollywood Reporter» vermutlich noch in diesem Jahr in Europa beginnen. Gibson hatte in früheren Interviews den Wunsch ausgesprochen, Caviezel erneut vor die Kamera zu holen. Lionsgate-Vorsitzender Adam Fogelson hatte die Beteiligung des Studios im Mai verkündet und Gibson dabei als einen «der grossartigsten Regisseure» gelobt.

Gibson brachte im Februar den Thriller «Flight Risk» mit Mark Wahlberg in die Kinos. Fast zehn Jahre lag da seine Regie-Arbeit an dem Kriegsepos «Hacksaw Ridge» zurück, für die er 2017 eine Oscar-Nominierung als bester Regisseur erhielt. 1996 hatte Gibson für das Historien-Epos «Braveheart» zwei Oscars bekommen – in den Kategorien beste Regie und bester Film. (sda/dpa)

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