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«Umfangreiche Zerstörung»: Ukraine greift russische Raketenfabrik an

«Umfangreiche Zerstörung»: Ukraine greift grosse russische Raketenfabrik an

Das ukrainische Militär hat offenkundig eine Fabrik zur Herstellung von Komponenten für Iskander-Raketen in Russland angegriffen.
25.10.2026, 20:3925.10.2026, 20:39

Nach Angaben des Internetportals Exilenova wurde die Fabrik Energija in Jelez im Bezirk Lipezk von Storm-Shadow-Marschflugkörpern getroffen. Das Portal berichtete von «umfangreichen Zerstörungen» an einem der Produktionsgebäude. Auf einem Video wird eine Explosion an einem nicht erkennbaren Ort gezeigt.

FILE - The Storm Shadow cruise missile is on display during the Paris Air Show in Le Bourget, north of Paris, France, on June 19, 2023. (AP Photo/Lewis Joly, File)
Mit solchen Storm-Shadow-Flugkörpern sollen die Ukrainer die Fabrik angegriffen haben.Bild: keystone

Von russischer Seite gab es zu dem Angriff auf das Werk keine Angaben. Jedoch berichteten die Staatsagenturen Tass und Interfax von ukrainischen Angriffen auf die Region Lipezk. Während bei Tass lediglich einige Schäden an Autos und Gebäuden durch herabfallende Raketentrümmer erwähnt wurden, berichtete Interfax unter Berufung auf Gouverneur Igor Artamanow von mindestens einem Toten und sechs Verletzten nach einem Angriff auf die Industriezone in Jelez.

Iskander ist ein russisches Waffensystem, das sowohl ballistische Kurzstreckenraketen als auch Marschflugkörper abfeuern kann. Russland führt seit über viereinhalb Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine und greift seit einiger Zeit gezielt Ballungszentren mit Raketen und Marschflugkörpern an. Das russische Militär nutzt dabei den Munitionsmangel der ukrainischen Flugabwehr aus. (sda/dpa)

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