International
Thailand

Fünf Taucher bei Schiffsunglück in Thailand getötet

Fünf Taucher bei Schiffsunglück in Thailand getötet

27.07.2017, 09:5127.07.2017, 10:09

Bei einem Tauchausflug im Golf von Thailand sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Die Taucher befanden sich an Bord eines Bootes, das nach Polizeiangaben vom Donnerstag in etwa 15 Kilometern Entfernung von der Küste in Seenot geriet und unterging.

Vermutet wird, dass das Schiff zudem noch einen Motorschaden hatte. Bei den Toten handelt es sich um vier Frauen und einen Mann, alle aus Thailand.

Thailand

Einem Polizeisprecher zufolge gab der Kapitän des Ausflugsboots in einer ersten Vernehmung zu, dass er wusste, dass der Motor Schwierigkeiten hatte. Trotzdem habe er sich dazu entschieden, aufs offene Meer hinauszufahren. Gegen ihn wird nun ermittelt.

Insgesamt waren bei dem Unglück am Mittwochnachmittag 16 Menschen an Bord des Bootes. Elf Insassen konnten von einem anderen Schiff gerettet werden. Die anderen fünf wurden am Donnerstag tot aus dem Wasser gezogen.

Das Boot kam aus der Stadt Chumphon, von der aus viele Schiffe zu Taucherausflügen starten. In Thailand mit seinen vielen Stränden und vorgelagerten Inseln gibt es immer wieder solche Unglücke. (wst/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Wissen nicht, wo das hinführt»: Papst fordert USA und Iran zu Gesprächen auf
Papst Leo XIV. hat die USA und den Iran zur Rückkehr an den Verhandlungstisch aufgefordert. Auf dem Rückflug von einer Afrika-Reise mahnte das Oberhaupt der katholischen Kirche eine neue «Kultur des Friedens» an, um Konflikte ohne militärische Gewalt zu regeln. Leo sprach von einer «chaotischen Situation». «An einem Tag sagt der Iran Ja, die Vereinigten Staaten sagen Nein, und umgekehrt. Wir wissen nicht, wo das hingehen wird.»
Zur Story