International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07051521 The UN Security Council meets on the sidelines of the 73rd session of the General Assembly of the United Nations at United Nations Headquarters in New York, New York, USA, 27 September 2018. The General Debate of the 73rd session began on 25 September 2018 and runs until 01 October 2018.  EPA/JASON SZENES

Sitzung des Uno-Sicherheitsrats in New York. Bild: EPA/EPA

Uno-Sicherheitsrat könnte Sanktionen gegen Eritrea aufheben



Der Uno-Sicherheitsrat bereitet nach Diplomatenangaben vom Freitag eine Resolution zur Aufhebung der Sanktionen gegen Eritrea vor. Darin werden unter anderem die Aufhebung des Waffenembargos und sämtlicher Reisebeschränkungen gefordert.

Gemäss dem seit Donnerstag von Grossbritannien verbreiteten Entwurf, den die Nachrichtenagentur AFP einsehen konnte, sollen auch eingefrorene Vermögen wieder freigegeben werden. Der Schritt folgt auf die historische Friedensvereinbarung zwischen Eritrea und Äthiopien.

Die Sanktionen waren 2009 wegen der mutmasslichen Unterstützung Eritreas für die Terrormiliz Al-Shabab-Miliz in Somalia verhängt worden. Dem Resolutionsentwurf zufolge konnte dieser Vorwurf allerdings nie zweifelsfrei belegt werden.

Laut Diplomaten soll der Sicherheitsrat am 14. November über den Entwurf abstimmen. Es wird erwartet, dass das Uno-Gremium die Resolution durchwinkt. Zuvor hatten die USA ihren Widerstand gegen die Aufhebung der Sanktionen aufgegeben.

In dem Entwurf wird überdies gefordert, dass Eritrea Informationen zum Verbleib von Soldaten des ostafrikanischen Staats Dschibuti freigibt, mit dem es immer wieder zu Grenzkonflikten kommt. Ein Waffenembargo gegen Somalia soll dem Entwurf zufolge weiterhin aufrecht erhalten werden.

Die jahrzehntelang verfeindeten Nachbarstaaten Eritrea und Äthiopien hatten im Juli ein Friedensabkommen getroffen und dies im September offiziell unterzeichnet. Eritrea hatte sich Anfang der Neuzigerjahre nach einem drei Jahrzehnte währenden Krieg von Äthiopien abgespalten und sich 1993 für unabhängig erklärt. Danach führten beide Länder einen erbitterten Krieg um den Grenzverlauf. (sda/afp)

Folter in Eritrea

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mogad 03.11.2018 14:31
    Highlight Highlight UNO-Sanktionen gegen Eritrea wegen Unterstützung einer Terrormiliz, obwohl dies nie zweifelsfrei belegt wurde! Warum kann die CH nicht, was die UNO kann? Einfach mal beschliessen, der Zuwanderung aus Eritrea einen Riegel zu schieben, auch wenn nicht hieb- und stichfest bewiesen ist, dass die eritreischen Zuwanderer nur auf der Suche nach einem guten Leben bei ihren Verwandten in der Schweiz sind?
    • Olmabrotwurst 03.11.2018 14:56
      Highlight Highlight Ist ja schon passiert ich sehe es bei uns im Dorf es hat massiv abgenommen und diejenige die noch hier sind sehe ich jeden Tag entweder vor oder nach der Arbeit.

Fast 200 Staaten einigen sich auf Regeln für Klimaschutz – die ersten Reaktionen

Drei Jahre nach der historischen Einigung auf das Pariser Klimaabkommen haben fast 200 Staaten gemeinsame Regeln für die praktische Umsetzung beschlossen.

Der Chef der Uno-Klimakonferenz in Polen, Michal Kurtyka, besiegelte den Kompromiss des Plenums am Samstag in Kattowitz mit einem Hammerschlag.

Ziel des Abkommens ist, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen. Dafür muss der Ausstoss von Treibhausgasen etwa aus der Verbrennung von Kohle und Öl in den kommenden Jahren …

Artikel lesen
Link to Article