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USA setzen millionenschwere Belohnung für Drogenbosse aus

FILE - A soldier stands guard by a charred vehicle after it was set on fire in Cointzio, Michoacán state, Mexico, Feb. 22, 2026, following the death of the leader of the Jalisco New Generation Cartel, ...
Ein Soldat steht Wache neben einem verkohlten Fahrzeug, das am 22. Februar 2026 in Cointzio im mexikanischen Bundesstaat Michoacán in Brand gesetzt wurde, nachdem der Anführer der «Jalisco New Generation Cartel» ums Leben gekommen war.Bild: keystone

USA setzen millionenschwere Belohnung für Drogenbosse aus

05.08.2026, 21:0105.08.2026, 21:01

Die US-Regierung hat Belohnungen in Millionenhöhe für Anführer eines berüchtigten mexikanischen Drogenkartells ausgesetzt. Insgesamt sollen mehr als 100 Millionen US-Dollar (rund 86,6 Millionen Euro) für Hinweise gezahlt werden, die zur Festnahme oder Verurteilung von acht hochrangigen Mitgliedern des Cártel Jalisco Nueva Generación (CJNG) führen, wie das US-Aussenministerium mitteilte.

Die Vereinigten Staaten seien dabei, das Kartell aufzuspüren, zu zerschlagen und zu vernichten, schrieb Aussenminister Marco Rubio auf X. Das US-Aussenministerium sprach in einer Mitteilung von einer «historischen und entschlossenen Massnahme» gegen eine der gewalttätigsten Drogen-Terror-Organisationen. Zudem wurden Visabeschränkungen gegen 65 mit dem Kartell verbundene Personen verhängt, darunter Familienangehörige und Geschäftspartner.

«Pelón» gilt als der neue Anführer des Kartells

Die höchste Einzelbelohnung wurde auf den neuen Anführer des Kartells ausgesetzt. Für Hinweise zu Juan Carlos Valencia González, bekannt als «Pelón», werden 25 Millionen US-Dollar angeboten. Der in Kalifornien geborene, rund 41 Jahre alte Drogenboss ist Doppelstaatsbürger Mexikos und der USA.

Valencia ist Sohn von Rosalinda González, der Ex-Frau von Nemesio Oseguera Cervantes. Dieser war zuvor Anführer des CJNG und war im Februar bei einem Militäreinsatz zu seiner Festnahme ums Leben gekommen. Nach seinem Tod überzogen Anhänger von Oseguera, alias «El Mencho», Mexiko mit einer Welle der Gewalt. Dabei starben mindestens 74 Menschen. (sda/dpa)

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