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Hamas: Delegation reist nach Kairo

epaselect epa12424098 Smoke billows after Israeli airstrikes on Gaza City as seen from the northwest of Nuseirat refugee camp, Gaza Strip, 02 October 2025, as Palestinians are displaced southward from ...
Vielleicht ein Bild, das bald der Vergangenheit angehört? Rauchwolke nach einem israelischen Angriff auf Gaza-Stadt am 2. OktoberBild: keystone

Hamas will nach eigenen Angaben Delegation nach Kairo schicken

04.10.2025, 19:1004.10.2025, 19:10

Die islamistische Terrororganisation Hamas will nach Angaben aus Quellen in ihrem Umfeld schon am Abend eine Delegation in die ägyptische Hauptstadt Kairo zu Gesprächen über den Friedensplan von US-Präsident Donald Trump schicken.

Zuvor hatte der israelische Sender Kan unter Berufung auf Verhandlungskreise gemeldet, ein israelisches Verhandlungsteam werde binnen eines Tages nach Ägypten abreisen. Der israelische Sender Channel 12 berichtete vom Beginn der Gespräche am Sonntag.

Bei den Gesprächen dürfte es um eine ganze Reihe strittiger Fragen gehen. So hatte die Hamas am Freitagabend zwar Teile von Trumps Friedensplan akzeptiert, sich aber nicht zu der Forderung nach ihrer Entwaffnung geäussert. Dies ist nach Informationen aus Hamas-Quellen eine kaum zu erfüllende Forderung.

Gesundheitsbehörde: Weitere Todesopfer trotz Friedensplan

Trump hatte nach der Teilzustimmung der Hamas zu seinem Friedensplan Israel aufgerufen, die Bombardierungen im Gazastreifen sofort einzustellen, um die Freilassung der Geiseln zu ermöglichen. Nach Informationen aus dem abgeriegelten Küstengebiet griff Israel jedoch weiter an.

Nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde starben dabei am Samstag mindestens 37 Menschen, davon 26 in der Stadt Gaza. Die Angaben liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Eine israelische Militärsprecherin sagte, ein Stopp von Angriffen sei nicht offiziell von der Armee verkündet worden. Israelische Medien hatten berichtet, die Armee sei angewiesen worden, die Offensive zur Eroberung der Stadt Gaza einzustellen. (sda/dpa)

So sieht es im Gaza-Streifen aus:

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