International
USA

Trump sieht Festnahme von Ex-Prinz Andrew als «Schande»

Trump sieht Festnahme von Ex-Prinz Andrew als «Schande»

19.02.2026, 21:5419.02.2026, 21:54

US-Präsident Donald Trump hat sein Bedauern über die Festnahme des früheren britischen Prinzen Andrew geäussert. Auf die Frage eines Journalisten dazu sagte der Republikaner: «Es ist eine Schande. Ich finde es sehr bedauerlich für die königliche Familie.»

epa12758407 US President Donald Trump speaks during the Board of Peace meeting at the Donald J. Trump U.S. Institute of Peace in Washington, USA, 19 February 2026. Established by Donald Trump and led  ...
Donald Trump bedauert die Festnahme des Ex-Prinzen Andrew.Bild: keystone

Andrew war am Morgen festgenommen worden und nach fast zwölf Stunden wieder freigekommen. Die Ermittlungen dauern laut Polizei an. Andrew wird vorgeworfen, in seiner früheren Rolle als Handelsbeauftragter vertrauliche Dokumente an den 2019 gestorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergeleitet zu haben. Der 66-Jährige hat sich dazu bislang nicht geäussert.

Wegen seiner Verwicklung in den Epstein-Skandal hatte Andrew bereits alle Ehren, militärischen Ränge und Titel verloren. Auch aus seinem Anwesen auf dem Gelände von Schloss Windsor musste der Ex-Prinz ausziehen. Epstein-Opfer Virginia Giuffre hatte Andrew vorgeworfen, sie mehrmals missbraucht zu haben, auch, als sie noch minderjährig gewesen war. Diese Vorwürfe stritt Andrew stets ab. Epstein hatte jahrelang einen Missbrauchsring mit einer bis heute unbekannten, hohen Zahl an Opfern betrieben.

Trump betonte, dass er selbst mit Bezug auf den Epstein-Skandal «vollständig entlastet» worden sei. Das US-Justizministerium hatte in den vergangenen Wochen unzählige Dateien aus den Ermittlungsakten veröffentlicht, viele werden von Medien weiter ausgewertet. (hkl/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Kerkeling und Maassen: AfD-Gegner erhalten prominente Unterstützung
Die Thüringer AfD mit Björn Höcke an der Spitze gilt als besonders extrem. Doch in Erfurt startet nun auch eine Initiative zum bundesweiten Verbot der Partei.
Premiere in der deutschlandweiten Debatte um ein mögliches AfD-Verbotsverfahren: Erstmals kommen Experten und ein Prominenter bei einer Anhörung zum Für und Wider eines solchen Verfahrens in einem Landesparlament zu Wort. Geladen sind am Mittwoch in Erfurt namhafte Verfassungsrechtler, der umstrittene frühere Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maassen, sowie der Entertainer Hape Kerkeling. Beantragt hat die Anhörung im Justizausschuss des Thüringer Parlaments die Linke-Landtagsfraktion, die sich seit Jahren für ein AfD-Verbot einsetzt.
Zur Story