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JD Vance: Russland hat «erhebliche Zugeständnisse» gemacht

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Nach Ansicht von JD Vance ist Russland von einigen Kernforderung im Ukraine-Krieg abgerückt.Bild: keystone

JD Vance: Russland hat «erhebliche Zugeständnisse» gemacht

Russland hat nach Darstellung von US-Vizepräsident JD Vance «erhebliche Zugeständnisse» für Verhandlungen über ein Ende des Kriegs in der Ukraine gemacht.
25.08.2025, 04:4325.08.2025, 04:43

«Sie waren tatsächlich bereit, bei einigen ihrer Kernforderungen flexibel zu sein. Sie haben darüber gesprochen, was notwendig wäre, um den Krieg zu beenden», sagte Vance in einem Interview des Senders NBC. Russland habe zugestimmt, «dass die Ukraine nach dem Krieg ihre territoriale Integrität behalten wird. Sie haben erkannt, dass sie in Kiew kein Marionettenregime installieren können.»

Russland hat seinen Angriffskrieg gegen das Nachbarland am 24. Februar 2022 begonnen. Vance sagte nun, er denke, die Russen hätten Trump «zum ersten Mal in dreieinhalb Jahren dieses Konflikts erhebliche Zugeständnisse gemacht».

«Es wird keine Bodentruppen in der Ukraine geben»

Vance bekräftigte, die USA würden keine Truppen schicken, um ein Friedensabkommen durchzusetzen. «Der Präsident hat sich sehr klar ausgedrückt. Es wird keine Bodentruppen in der Ukraine geben.» Aber die USA würden weiterhin eine aktive Rolle spielen, um sicherzustellen, dass die Ukrainer die Sicherheitsgarantien und das Vertrauen hätten, die sie bräuchten, um den Krieg von ihrer Seite aus zu beenden – und dass die Russen das Gefühl hätten, dass sie den Krieg von ihrer Seite aus beenden könnten.

Allerdings sind die Hoffnungen auf ein von US-Präsident Donald Trump in Aussicht gestelltes baldiges Treffen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit Kremlchef Wladimir Putin nach Äusserungen aus Moskau weitgehend verflogen. Aussenminister Sergej Lawrow hatte erklärt, dass solch ein Treffen gut vorbereitet sein müsse und wiederholte bekannte Forderungen, die eher an Bedingungen für eine Kapitulation der Ukraine erinnern als an ein echtes Friedensangebot.

Bei den seit Mai laufenden direkten Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau auf unterer Ebene gibt es bislang kaum Fortschritte.

Trump sagte am Freitag nach den anhaltenden russischen Angriffen auf die Ukraine, dass ein Friedensabkommen zwischen beiden Ländern noch Wochen dauern könnte. Er denke, in den nächsten zwei Wochen werde sich herausstellen, in welche Richtung es gehe. (sda/dpa)

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