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Luftangriffe auf die Ukraine: Donald Trump versteht Putin nicht mehr

President Donald Trump speaks to reporters before boarding Air Force One at Morristown Municipal Airport in Morristown, N.J., Sunday, May 25, 2025. (AP Photo/Manuel Balce Ceneta)
Donald Trump
Donald Trump zeigt sich empört über Russlands jüngste Aggression.Bild: keystone

«Er ist verrückt geworden»: Trump versteht Putin nicht mehr – so reagiert der Kreml

Angesichts der jüngsten massiven russischen Luftangriffe auf die Ukraine hat US-Präsident Donald Trump das Handeln von Kremlchef Wladimir Putin deutlich kritisiert – und ihn als «verrückt» bezeichnet.
26.05.2025, 06:0026.05.2025, 13:51

«Er ist absolut verrückt geworden! Er tötet unnötigerweise eine Menge Menschen, und ich spreche nicht nur von Soldaten», schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. «Raketen und Drohnen werden auf Städte in der Ukraine geschossen, ohne jeglichen Grund.»

Trump schrieb weiter, er habe immer gesagt, Putin wolle die ganze Ukraine und nicht nur ein Stück. Vielleicht habe Putin damit recht, «aber wenn er das tut, wird das zum Untergang Russlands führen!» Trump betonte, er habe immer ein sehr gutes Verhältnis zu Putin gehabt, «aber irgendetwas ist mit ihm passiert».

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Zugleich machte Trump auch dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj Vorwürfe. Er tue seinem Land keinen Gefallen, wenn er so rede, wie er es tue. «Alles, was aus seinem Mund kommt, verursacht Probleme, das gefällt mir nicht, und das sollte besser aufhören», schrieb Trump.

Dies sei ein Krieg, der nie begonnen hätte, wenn er Präsident gewesen wäre, fügte Trump hinzu. «Das ist Selenskyjs, Putins und (Joe) Bidens Krieg, nicht »Trumps«.» Er helfe nur, «die grossen und hässlichen Feuer zu löschen, die durch grobe Inkompetenz und Hass entstanden sind.»

Zuvor hatte Trump bereits vor Journalisten gesagt, er sei nicht glücklich mit dem, was Putin mache. «Er tötet viele Menschen. Und ich weiss nicht, was zur Hölle mit Putin passiert ist. Ich kenne ihn seit langem.» Auf die Nachfrage einer Journalistin, ob er auch neue Sanktionen gegen Russland in Erwägung ziehe, sagte Trump:

«Absolut, er tötet viele Menschen, ich weiss nicht, was mit ihm nicht in Ordnung ist.»

Der Kreml wies die Vorwürfe Trump zurück. Sprecher Dmitri Peskow warf dem US-Präsidenten eine «emotionale Überlastung» vor. Er behauptete, dass alle Entscheidungen Putins «für die Sicherheit Russlands notwendig» seien.

Die russischen Streitkräfte hatten die Ukraine in den Nächten auf Samstag und Sonntag mit Raketen, Marschflugkörpern und Hunderten Drohnen massiv bombardiert. Durch die schwersten Angriffe seit Monaten wurde mehr als ein Dutzend Menschen getötet, Dutzende wurden verletzt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland Terror vor und forderte vom Westen mehr Druck auf Moskau. Auch in der Nacht auf Montag wurde die Ukraine erneut angegriffen.

Die Ukraine wehrt sich seit mehr als drei Jahren gegen den russischen Angriffskrieg. Trump möchte ein Ende der Kämpfe erreichen - Kritiker werfen ihm aber vor, dabei nicht genügend Druck auf Russland auszuüben. Selenskyj schlägt einer Idee Trumps folgend eine bedingungslose 30-tägige Waffenruhe vor, um Raum für Verhandlungen zu schaffen. Putin ist dazu bislang nicht bereit. Er besteht dafür auf Bedingungen, bei denen sicher ist, dass sie die Ukraine nicht akzeptieren wird.

(sda/dpa/con)

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Donald Trump: Das Leben (und die Psyche) des US-Präsidenten in Bildern
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Sicherlich hatte er bereits 1987 in seinem Trump Tower Office davon geträumt, dass er einmal die ganze Welt in Händen halten würde.

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