International
USA

Republikaner stecken im Wahl-Endspurt 305 Millionen Dollar in Werbung

So viel mehr geben die Republikaner im Wahl-Endspurt für Werbung aus

Im Endspurt vor den US-Midterms fliesst eine gewaltige Summe in politische Werbung. Dabei geben die Republikaner derzeit deutlich mehr aus als die Demokraten.
01.11.2026, 07:5201.11.2026, 07:52

Allein zwischen dem 23. und 29. Oktober investierten republikanische Kandidaten und ihnen nahestehende Gruppen rund 305 Millionen Dollar in Werbung für umkämpfte Senats-, Repräsentantenhaus- und Gouverneurswahlen. Auf demokratischer Seite waren es rund 256 Millionen Dollar, wie eine Auswertung der «Washington Post» auf Basis von Daten des Analyseunternehmens AdImpact zeigt. Seit Anfang September lagen die Republikaner demnach in jeder Woche bei den Werbeausgaben vor den Demokraten.

Milliardenkampf um wenige entscheidende Rennen

Bereits Anfang Oktober hatte die «Washington Post» mehr als 1,6 Milliarden Dollar an politischer Werbung in den besonders umkämpften Rennen ausgewertet. Das mit Abstand häufigste Thema war die Wirtschaft und insbesondere die hohen Lebenshaltungskosten. Unterschiede gibt es bei den übrigen Schwerpunkten: Demokratische Werbung thematisiert häufiger Preise und Donald Trump, Republikaner setzen stärker auf Einwanderung und gesellschaftspolitische Themen.

Hohe Ausgaben bedeuten allerdings nicht automatisch entsprechend mehr Werbezeit. Republikaner sind stärker auf Super-PACs und andere externe Gruppen angewiesen. Diese bezahlen für TV-Werbung häufig höhere Preise als die Kandidaten selbst. In mehreren umkämpften Senatsrennen hatten Republikaner deshalb deutlich mehr Geld ausgegeben, ohne im gleichen Verhältnis mehr Zuschauer zu erreichen. (mke)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Ausschreitungen in Frankfurt am Main in Halloween-Nacht
1 / 29
Ausschreitungen in Frankfurt am Main in Halloween-Nacht
quelle: florian wiegand
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Karol Nawrocki stürmt das Verfassungsgericht in Warschau
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Wegen El Niño – Bolivien ruft Notstand aus
Alle zwei bis sieben Jahre beeinflusst das Klimaphänomen El Niño das Wetter auf der ganzen Welt. In diesem Jahr drohen die Folgen katastrophal zu werden.
In Bolivien hat Präsident Rodrigo Paz wegen heftiger Dürren und drohender Überschwemmungen im Zusammenhang mit dem Klimaphänomen El Niño den Notstand ausgerufen. Damit könnten zusätzliche finanzielle Mittel und Rettungskräfte für besonders betroffene Regionen mobilisiert werden, erklärte Paz am Samstag (Ortszeit) in einer Ansprache an die Bevölkerung.
Zur Story