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Angelina Jolie ruft zur Hilfe für Menschen im zerstörten Gaza auf

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US-Schauspielerin Angelina Jolie fordert humanitäre Hilfe für Menschen im zerstörten Gaza. Bild: keystone

Angelina Jolie ruft zur Hilfe für Menschen im zerstörten Gaza auf

04.10.2026, 11:3104.10.2026, 11:31

US-Hollywoodstar Angelina Jolie bittet für die Menschen im durch den Krieg von Israel und der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas zerstörten Gazastreifen um Hilfe. «Mit Blick auf den bevorstehenden Winter benötigen 1,98 Millionen Menschen – das sind 94 Prozent der Bevölkerung Gazas – Unterstützung bei der Unterbringung sowie grundlegende Hilfsgüter», schrieb die 51-Jährige auf der Plattform Instagram. «Was jetzt geschieht, ist entscheidend.»

Die Menschen benötigten Unterkünfte, die Spitäler medizinische Lieferungen, die Zivilbevölkerung humanitäre Hilfe, schrieb sie weiter. «Die Zerstörung ist sichtbar. Die Bedürfnisse sind bekannt. Entscheidend ist nun, ob sie erfüllt werden.»

Jolie war über viele Jahre Sondergesandte des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR. Auch heute besucht sie immer wieder Konflikt- und Krisenregionen weltweit, um auf das Leid von Zivilistinnen und Zivilisten aufmerksam zu machen. Anfang des Jahres hatte sie die ägyptische Seite des Grenzübergangs Rafah zum Gazastreifen besucht und sich einen Überblick über laufende Hilfsmassnahmen für den abgeriegelten Küstenstreifen verschafft.

Jolie veröffentlicht Google-Earth-Aufnahmen

Jolie zeigte auf ihrem Instagram-Post Google-Earth-Aufnahmen des Gazastreifens von 2022 und 2026. Dazu schrieb sie: «Ganze Wohnviertel wurden in Schutt und Asche gelegt.» Eine Satellitenanalyse der UN habe ergeben, dass mit Stand 16. Juni 82 Prozent der Gebäude in Gaza beschädigt worden seien. Rund zwei Drittel dieser beschädigten Gebäude seien als vollständig zerstört eingestuft worden.

Google Earth zeige die Zerstörung aussergewöhnlich deutlich, schrieb Jolie. Was es nicht zeigen könne, sei, was es bedeute, inmitten dieser Zerstörung zu leben.

Auslöser des Kriegs war das Massaker der Hamas und anderer extremistischer Organisationen in Israel, bei dem am 7. Oktober 2023 rund 1'200 Menschen getötet und mehr als 250 weitere in den Gazastreifen verschleppt wurden. Israel reagierte mit massiven Luftangriffen und Bodeneinsätzen im Gazastreifen. (sda/dpa)

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