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Deutsche Bank muss der US-Notenbank Millonenstrafe zahlen

FILE - In this Oct. 11, 2016 file photo, water spills out of a small dragon sculpture on a fountain with the headquarters of the Deutsche Bank in background in Frankfurt, Germany, Germany's strug ...
Da bleibt der Fontäne vor der Deutschen Bank wohl bald das Wasser im Halse stecken.Bild: Michael Probst/AP/KEYSTONE

US-Notenbank brummt Deutscher Bank eine Millionenstrafe auf

21.04.2017, 00:4021.04.2017, 03:18

Die Deutsche Bank hat in den USA eine weitere Geldstrafe wegen Regelverstössen bei Finanzgeschäften auferlegt bekommen. Die US-Notenbank Federal Reserve teilte am Donnerstag mit, Bussgelder in Höhe von 156.6 Millionen Dollar gegen das Geldhaus verhängt zu haben.

Der grösste Teil der Strafe wurde wegen des Vorwurfs des Aufsichtsversagens ausgesprochen. Die grösste deutsche Bank soll es wegen mangelnder interner Kontrollen versäumt haben, Währungshändler vom Austausch vertraulicher Marktinformationen mit Rivalen abgehalten zu haben.

19.7 Millionen Dollar der Bussgelder entfallen auf Verstösse gegen das «Volcker-Regel» genannte Eigenhandelsverbot, das es Geschäftsbanken weitgehend untersagt, auf eigene Rechnung an den Finanzmärkten zu spekulieren. (sda/dpa)

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«Trump befindet sich in einer Zwickmühle: Welchen Zug er auch macht, er verliert»
Auf dem Bürgenstock verhandeln die USA und Iran über ein neues Abkommen. Dabei habe das Mullah-Regime die besseren Karten, sagt der deutsche Politologe Herfried Münkler. Der amerikanische Präsident könne nur noch auf sinkende Benzinpreise hoffen.
Herr Münkler, Donald Trumps Rahmenabkommen mit Iran wird praktisch von allen Kommentatoren als grosses Desaster betrachtet. Ist der amerikanische Präsident der grosse Verlierer, als der er nun überall beschrieben wird?
Herfried Münkler: Als klar war, dass die USA nicht in der Lage sind, die Strasse von Hormus mit militärischen Mitteln wiederzueröffnen, war auch klar, dass die Methode Trump in diesem Fall gescheitert ist. Die Methode Trump, das heisst drohen, gegebenenfalls auch das Militär einsetzen, aber darauf hoffen, dass die Gegenseite angesichts der Übermacht der USA relativ schnell nachgibt. In Venezuela hat das funktioniert, und das hat Trump wohl übermütig gemacht. Was Iran betrifft, hat er sich in zwei Punkten geirrt: Erstens hatte er offenbar nicht auf der Rechnung, dass die Iraner mit der Strasse von Hormus die Weltwirtschaft als Geisel nehmen können, zweitens hat er die Stabilität des Regimes unterschätzt.
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