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Trump will Washington am Morgen vor Biden-Vereidigung verlassen

epa08939627 (FILE) US President Donald J. Trump speaks to the media before departing the White House for a rally, in Washington, DC, USA, 10 December 2019. The presidency of Donald Trump, which record ...
Bild: keystone

Trump will Washington am Morgen vor Biden-Vereidigung verlassen

15.01.2021, 20:0016.01.2021, 15:10

Der scheidende US-Präsident Donald Trump will die Hauptstadt Washington Medienberichten zufolge am Morgen der Amtseinführung seines Nachfolgers Joe Biden verlassen. Mehrere US-Medien, darunter die «Washington Post» und der Sender Fox News, meldeten am Freitag unter Berufung auf Regierungskreise, Trump wolle das Weisse Haus und die Hauptstadt am Mittwochmorgen Richtung Florida verlassen – kurz bevor Biden vor dem Kapitol vereidigt werden soll.

Trump hatte vor einigen Tagen auf Twitter angekündigt, dass er nicht an der feierlichen Amtseinführung seines Nachfolgers Biden teilnehmen werde. Trumps Anwesenheit bei der Zeremonie entspräche den politischen Gepflogenheiten, sie hat aber keine rechtliche Auswirkung. Biden wird auch ohne den Amtsvorgänger als neuer Präsident vereidigt.

Die «Washington Post» schrieb, Trump plane stattdessen eine Abschiedszeremonie für sich selbst auf dem Militärflugplatz ausserhalb Washingtons, von wo aus der Regierungsflieger Air Force One startet. Das habe es in dieser Form noch nie gegeben, hiess es in dem Bericht. Fox News meldete, Trump wolle auch mehrere Mitarbeiter aus dem Weissen Haus mit nach Florida nehmen, wo er sein Club-Resort Mar-a-Lago hat.

Trumps Stellvertreter Mike Pence hat zuletzt bereits öffentliche Aufgaben im Zusammenhang mit der anstehenden Vereidigung übernommen. Biden hatte Pence ausdrücklich zur Amtseinführung eingeladen – US-Medien zufolge will Pence auch teilnehmen. Am Donnerstag hatte sich Trumps Vize mit den Chefs mehrerer Sicherheitsbehörden getroffen, um sich über die Sicherheit bei der Zeremonie zu informieren. Am Freitag berichteten US-Medien übereinstimmend unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen, Pence habe am Donnerstag auch die künftige US-Vizepräsidentin Kamala Harris angerufen, um ihr zum Wahlsieg zu gratulieren und ihr – verspätet – direkte Unterstützung bei der Übergabe der Amtsgeschäfte anzubieten. (sda/dpa)

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