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epa08266013 Democratic voter Sara Boyorak (C) holds her daughter Sally (C-R) as she casts her ballot for the US Democratic presidential nominee at a polling station for the Democrats Abroad Global Presidential Primary on Super Tuesday in Bangkok, Thailand, 03 March 2020.  EPA/DIEGO AZUBEL

Bild: EPA

«Super Tuesday» in den USA: Mysteriöse Anrufe verwirren US-Demokraten in Texas

Mithilfe eines automatisierten Anrufes sollten demokratische Wähler in Texas offenbar falsch über das Datum der US-Vorwahl am «Super Tuesday» informiert werden. Viele Bürger berichten von einer mysteriösen Roboterstimme.  

Patrick Diekmann / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Demokratische Wähler im US-Bundesstaat Texas haben während des «Super Tuesday» mysteriöse automatisierte Anrufe erhalten. Viele Bürger berichteten, dass die «Robocalls» ihnen fälschlicherweise mitteilten, dass die Vorwahlen in dem Staat für Mittwoch und nicht für Dienstag geplant seien.  

«Die Anrufe behaupteten, dass Ruth Hughs und ich erst morgen abstimmen würden», sagte Stephen Chang, Kommunikationsdirektor der texanischen Aussenministerin Ruth Hughs, dem US-Sender NBC.

Wichtigster Tag im Rennen um die Kandidatur

Chang sagte, die Behörden seien «proaktiv» bei der Rückverfolgung der Anrufe. «Das Büro der Aussenministerin hat am Dienstagnachmittag erstmals Berichte über die 'Robocalls' erhalten.» Zum jetzigen Zeitpunkt gebe es noch keine Auskunft darüber, wie viele Anrufe es gab. 

Am Dienstag wurde in 14 US-Bundesstaaten abgestimmt – darunter in gewichtigen Staaten wie Texas und Kalifornien. Der «Super Tuesday» ist der wichtigste Tag im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten auf der Suche nach einem Herausforderer für Amtsinhaber Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl im November. Trump hat innerhalb seiner Partei keine ernstzunehmende Konkurrenz. Die Republikaner haben daher in mehreren Bundesstaaten ihre Vorwahlen abgesagt. Am Dienstag hielten sie aber auch in fast allen «Super Tuesday»-Staaten Vorwahlen ab. 

«Der Anruf sollte offenbar die Wahl manipulieren»

Claire Barnett, eine demokratische Politikerin in Texas, erhielt einen Anruf, während sie gerade ihr Wahllokal verliess. Auch ihr wurde mitgeteilt, dass die Wahl erst am nächsten Tag sei.

«Es war eine lokale Nummer aus San Antonio. Der Anruf sollte offenbar die Wahl manipulieren», sagte sie NBC.

Jonathan Coen aus Houston bekam den gleichen Anruf gegen Mittag (Ortszeit). Coen sagte, seine Frau, die spanisch ist, habe ebenfalls einen Anruf erhalten, in dem sie aufgefordert wurde, an einem anderen Tag zu wählen. «Es war eine Frauenstimme, die spanisch sprach», sagte Coen.

Der Anruf auf Spanisch kam offenbar von einer Nummer aus der Gegend von Houston. Es ist unklar, ob die englischen und spanischen Anrufe miteinander verbunden sind.  

Verwendete Quellen:

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