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In this photo released by Saudi Press Agency, SPA, Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman, center left, and Managing Director of International Monetary Fund Christine Lagarde, center right, attend the opening ceremony of Future Investment Initiative Conference in Riyadh, Saudi Arabia, Tuesday, Oct. 24, 2017. Saudi Arabia’s powerful crown prince on Tuesday announced plans to build a futuristic city run entirely on alternative sources of energy and said the ultraconservative kingdom must return to “moderate Islam.

Der saudische Kronprinz Mohammad bin Salman. Bild: AP/Saudi Press Agency

Hier will Saudi-Arabien für 500 Milliarden Dollar eine Stadt bauen



Auf 26'500 Quadratkilometern soll die Stadt Neom entstehen. 500 Milliarden Dollar will Saudi-Arabien für die neue Metropole ausgeben. In der Stadt sollen vor allem die Energie-, Wasser- und Biotechnologie-Industrie Platz finden.

«Der Fokus auf diese Sektoren wird den ökonomischen Wachstum und die Diversifikation steigern. Dadurch soll es mehr lokale Industrie und Jobs in Saudi-Arabien geben», sagt Kronprinz Mohammad bin Salman zum Projekt.

Die Stadt soll aber nicht nur auf saudischem Grund entstehen. Geplant ist, dass sich Neom auch über die Grenzen hinweg nach Jordanien und Ägypten ausbreitet. Die Platzierung an der Küste des Roten Meeres soll ausserdem sicherstellen, dass die Industriestadt an internationale Handelsrouten angeschlossen ist.

Windkraftwerke und Alkohol

Der Strom soll ausschliesslich aus Wind- und Solar-Kraftwerken gewonnen werden. Das Projekt Neom soll also nicht nur für mehr Arbeit im Königreich sorgen, sondern gehört zu einem weit grösseren Plan. Die Stadt ist Teil einer Strategie, die Saudi-Arabien auf eine Zeit nach dem Erdöl vorbereiten soll.

Bis 2025 soll die erste Phase des Baus abgeschlossen werden. Für die Stadt werden lockere wirtschaftliche und soziale Gesetze gelten, die besonders auch Expats anlocken sollen. So könnte zum Beispiel auch Alkohol erlaubt sein. (leo)

Saudi-Arabien: Frauen dürfen erstmals ins Sportstadion

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • dorfne 25.10.2017 09:16
    Highlight Highlight Neom? Das Modernste, das Schönste! Die Welt schaut auf Sadi-Arabien! Gibt es dann in Neom auch kakerlakenfreie Mädchenschulen mit sauberen Toiletten, anständigem (nicht verdorbenem) Essen und ein Verbot der Prügelstrafe? Ich lese grade das Buch "Losfahren" von Manal al-Sharif. Da werden Zustände im digitalen Zeitalter beschrieben, wie aus Berichten über das Mittelalter. Aber es gibt Hoffnung, dass sich Saudi-Arabien langsam befreit vom Salafismus/Whahabismus, der die Menschen am Leben hindert. Hoffentlich.
  • Yolo 25.10.2017 06:47
    Highlight Highlight Ein Land der Vergangenheit baut eine Stadt der Zukunft. Welch Ironie.
  • Lusch 25.10.2017 00:59
    Highlight Highlight Ein Schritt in die richtige Richtung, deshalb 👍!
  • giguu 24.10.2017 22:58
    Highlight Highlight Was für eine Verschwendung... Mit dem Geld könnte man die Infrastruktur von halb Afrika auf einen akzeptablen Stand bringen.

    Alkohol lockt wohl eher Einheimische an, als Expats. Jeder, der schon Mal in Bahrein am Wochenende Auto gefahren ist weiss, wie viele betrunkene Saudis dort rum heizen. Jeder, der noch nie in Nahrein war: Meidet Nachts die Strassen 😂
    • Caturix 24.10.2017 23:25
      Highlight Highlight Ja nur sind diese Oelheinis ganz und gar nicht auf dem Ich helfe den Armen Trip. Die denken nur an sich und an Ihre Zukunft um noch reicher zu werden. Bauen können es dann miserabel bezahlte fast-Sklaven sicher auch aus Afrika.
    • hoitschau 25.10.2017 06:47
      Highlight Highlight Was Afrika damit zu tun hat, verstehe ich bei deinem Kommentar nicht so ganz.
      Klar könnte SA Afrika aufbauen, nachdem der Westen Afrika schon ausgenommen hat. Genau so gut könnten aber die USA und Europa Afrika aufbauen?
      Aber anyway, dein und nun auch mein Kommentar gehen an die Story vorbei.
      Beim zweiten Absatz stimme ich dir jedoch voll und ganz zu.



    • hoitschau 25.10.2017 07:00
      Highlight Highlight Sorry giguu hab das mit Afrika überlesen. (Peinlich peinlich)

      Dennoch ist es besser, wenn sich Länder wenigstens einbisschen zukunftsorientiert entwickeln als dass garnichts passiert. Auch wenn der ausstehende Aufbau einer Infrastruktur etc. Priorität haben sollte. Aber dem hat sich Jahrhundertelang keiner angenommen und ich befürchte, dass wird sich in absehbarer Zeit auch nicht ändern.
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