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Emma Amour

11 unglaublich wichtige Fragen, die mich gerade beschĂ€ftigen 🧐

Kid Cleo
Kid Cleo



Mich beschÀftigt aktuell vor allem folgende Frage: Wo ist die schöne Unbekannte? Ich habe sie nicht mehr gesehen. Nicht im Tram. Nicht im Kafi. Nicht in der Bar. Nirgends.

Und weil ich gerade PMS-ig aka leicht aggro-depro bin, beschÀftigen mich auch noch andere Fragen. Fragen, die mich immer beschÀftigen.

  1. Warum fluchen Eltern vor ihren Kindern nicht, tun es aber sonst immer? Die Wahrscheinlichkeit, dass die Kinder, wenn sie Ă€lter sind, ebenfalls fluchen, liegt bei 100%. Ihr könnt euch die MĂŒhe sparen.
  2. Und wenn wir schon beim Thema sind: Warum versprechen Eltern ihren Kindern Geld, wenn sie bis 18 nicht rauchen? Das Risiko, dass sie es, wenn sie rauchen wollen, doch tun, liegt ebenfalls bei 100%. Die Wirkung ist gleich null. Es verursacht einzig, dass die Raucherei versteckt wird. Ich kenne Leute, die sind Ende 30 und gestehen ihren Eltern nicht, dass sie rauchen ...
  3. Wer hat die 69-Position erfunden? Der Typ, ich bin sicher, es war ein Mann, hat der Menschheit keinen Dienst erwiesen. Ich kenne keine Frau, die das gut findet. Keine.
  4. Warum gibt es keine Kusskurse? Oder zumindest Anleitungen? BĂŒcher? Youtube-Tutorials? Jeder kann das perfekte Bananenbrot backen, lernt Tango tanzen oder Seidenmalen, aber nicht jeder kann kĂŒssen. (Nein, weder Zitteraal, Backen-Lecken, «Zunge so weit es geht in den Schlund schnellen lassen, dass das GegenĂŒber beinahe erstickt», sind Dinge, die man tun sollte. Genauso wenig wie den Toten Fisch oder das legendĂ€re Zungen-Fangis.)
  5. Warum tun einige Leute Schlangen-um-den-Hals-Fotos auf ihr Tinderprofil? (Und nein, du musst auch nicht deine ganze Familie zeigen. Die lerne ich – vermutlich zwar eher nicht – lieber persönlich und vor allem spĂ€ter kennen.)
  6. Warum sehen Leute beim Sex so anders aus? Habt ihr schon mal die Augen auf dem Weg zum Kuss geöffnet, euer GegenĂŒber nur Zentimeter von euch entfernt, angeschaut? Das Gesicht ist ein komplett anderes Gesicht. Ein. komplett. anderes. Gesicht.
  7. Wie weitsichtig war die Person, die den Concealer erfunden hat? Ein Concealer bringt nichts. Ausser man wird fotografiert. Dann, ja dann hilft er. Aber im richtigen Leben? Zero Funktion.
  8. Sollen zwei Schweizer, wenn sie miteinander Sex haben und es mit Dirty Talk versuchen wollen, Englisch reden, obwohl Englisch nicht ihre Muttersprache ist und sie sonst nie Englisch reden? Oder es mit Französisch versuchen? Oder einfach schweigen? Was ich sagen will: Dirty Talk auf Schweizerdeutsch ist dirty, aber nicht gut-dirty.
  9. Warum wurde gerade das Bananenbrot so hip? Und nicht Zopf backen? Ratatouille kochen? Was soll das mit diesen Bananen?
  10. Warum begegnet man einigen Leuten stÀndig und anderen nie? Obwohl man am gleichen Ort wohnt und an die gleichen Orte geht? Oder warum begegnet man einigen Leuten zuerst stÀndig und dann nicht mehr?
  11. Und da wĂ€ren wir wieder bei der ursprĂŒnglichen Frage: Wo ist die schöne Unbekannte?

Ein bisschen habe ich deshalb das GefĂŒhl, ich muss die schöne Unbekannte abhaken. Was nicht sein soll, soll nicht sein. Sollten wir uns kennenlernen, wĂŒrden wir uns kennenlernen. Offensichtlich sollen wir uns nicht kennenlernen.

Vielleicht denke ich auch so, weil ich vor drei Tagen einen Mann kennengelernt habe, der vielleicht interessant ist.

Vielleicht.

Er heisst Simone. Italienisch, mit spitzem E am Schluss. Simone ist 38 und gerade eben nach Genf gezogen. Davor war er in Lyon. Und vor Lyon in Napoli. Da kommt er her. Ich habe ihn an einem Anlass kennengelernt. Simone hat mich, ich war keine fĂŒnf Minuten dort, angesprochen und mir einen Drink geholt. Er war charmant. Sehr selbstbewusst. FĂŒr meinen Geschmack ein wenig zu «touchy». Aber das kann am Alkohol liegen. Simone sieht nicht wahnsinnig gut, aber gut aus. Er hat ein kantiges Gesicht, schöne ZĂ€hne, ist gross und er hat eine tiefe Stimme.

Es gibt nur ein Problem: Simone ist Architekt.

Ja, ich weiss: Architekten sind im AttraktivitĂ€ts-Ranking, was Berufe bei MĂ€nnern angeht, sehr weit oben. Meine Erfahrung ist jedoch: Architekten sind ĂŒberdurchschnittlich oft arrogant und selbstverliebt. Sie haben einen wichtigen, verantwortungsvollen Job, klar, aber das sagen sie dir auch ununterbrochen. Sie sind oft etwas altmodisch und engstirnig. Und sie nehmen ihre Arbeit so ernst, dass sie alles andere nicht ernst nehmen.

Aber ja. Vielleicht ist Simone ja ganz anders. Ganz, ganz anders.

Kiss und Klits fĂŒr euch,

Cleo

Kid Cleo ist ...

... eine der besten Freundinnen von Emma Amour und aktuell ihre Ferien-Vertretung. Cleo ist Mitte 20, pendelt zwischen ZĂŒrich und Genf und liebt MĂ€nner und Frauen gleichermassen – und ihren Hund Bella. WĂ€hrend den nĂ€chsten Wochen wird uns Cleo mit Storys aus ihrem Leben unterhalten – so lange, bis Ems genug vom «Sommer ihres Lebens» hat. Und noch ein Hinweis von Emma selbst: «Seid nett zu Cleo, sie ist noch sehr klein!» (PS: Cleo ist grösser als Emma.)

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Das bin nicht ich. Aber so wĂŒrde ich als Illustration aussehen. Öppe. PS: Einen Hund hab ich tatsĂ€chlich. Aber meiner sabbert. bild: watson / shutterstock

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Video: watson/Emily Engkent

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