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Apples neue Serie «Foundation» ist das grösste Wagnis der letzten 20 Jahre

Mit der Adaption von Isaac Asimovs «Foundation»-Zyklus muss Apple ein kulturelles Megaprojekt stemmen. Gelingt dies, könnte die Serie der nächste Hit werden.



«Foundation» von Isaac Asimov. Ein Buch, bestehend aus fünf miteinander verwobenen Kurzgeschichten, das 1951 erschien. Bis heute gilt Asimov als geistiger Vater der modernen Science-Fiction. Mit seinen damals visionären Geschichten hat er die Populärkultur massgeblich und nachhaltig geprägt.

Illustration Isaac Asimov

Isaac Asimov. Er war es, der den Begriff «Robotik» erstmals in einer seiner Geschichten verwendet hat. Bild: Youtube

Zum einen sind da seine Erzählungen zum Thema Robotik. Sein wohl bekanntestes Werk erschien 1950: «Ich, der Roboter». Mit den neun darin enthaltenen Geschichten hat Asimov die Grundlage für das heutige Bild, das wir von Robotern haben, gelegt. So stellte er beispielsweise die drei Regeln auf, die wir als «Die drei Gesetze der Robotik» kennen.

Asimov beschäftigte sich aber nicht nur mit Robotern, sondern auch mit den Weiten des Alls. Eine riesige menschliche Zivilisation, über das All verteilt, fortschrittlich in Technik und Denken. Gigantische Raumschlachten, neuartige Wissenschaften, fremde Welten. Was für uns heute normal ist, wurde zu Asimovs Zeiten noch oft belächelt.

Isaac Asimov Foundation and Empire

«Foundation and Empire» war der zweite Band der Foundation-Reihe und erschien 1952. Bild: Flickr/RA.AZ

Erstmals ergründet hat Asimov das All 1951 in seinem Buch «Foundation». Darin zu finden sind fünf miteinander verknüpfte Geschichten. Sie erzählen aus der weit entfernten Zukunft, vom unausweichlichen Untergang eines galaktischen Imperiums und dem anschliessenden Wiederaufbau der menschlichen Zivilisation. Inspiriert ist die Geschichte von «Verfall und Untergang des römischen Imperiums», das 1776 erschienen ist.

Asimov schrieb zwei weitere Bücher, die zusammen mit dem ersten Band als «Foundation»-Trilogie bekannt wurden. Bis Anfang der 90er-Jahre erschienen vier weitere Teile. Die insgesamt sieben Bücher sind heute als «Foundation»-Zyklus bekannt. Asimov hat sogar so etwas wie ein «Connected Universe» erschaffen, indem er seine «Foundation»-Bücher mit seinen Robotik-Geschichten (lose) verbunden hat. Nachdem Asimov 1992 verstorben war, erschien sogar noch eine weitere Trilogie, die aber aus der Feder eines Autorentrios stammte.

Unverfilmbar

Bis heute sind immer wieder einzelne Geschichten von Asimov verfilmt worden. Bisher waren es aber hauptsächlich seine Roboterkurzgeschichten, die den Weg auf die grosse Leinwand fanden. Die bekanntesten davon dürften wohl «I, Robot» mit Will Smith und «Der 200 Jahre Mann» mit Robin Williams sein.

I, Robot mit Will Smith in der Hauptrolle.

«I, Robot», basierend auf Asimovs Geschichte «Ich, der Roboter». Bild: 20th century fox

Als grösste Herausforderung von Asimovs Werken stellte sich die Adaption der «Foundation»-Reihe dar. Natürlich lag das nur schon an den technischen Voraussetzungen, die eine solche Umsetzung verlangte. Aber auch erzählerisch ist «Foundation» so komplex, dass es für Drehbuchautoren eine schier unüberwindbare Hürde schien.

Versuche gab es alleine in den letzten 20 Jahren einige. Eine Filmtrilogie sollte es unter anderem werden. Doch das Projekt köchelte Jahre in der Produktionshölle, bevor es schliesslich im Abfalleimer Hollywoods landete. 2014 fischte HBO sich den Stoff aus dem Müll. Nach dem Fantasy-Hype mit «Game of Thrones» hätte «Foundation» das Potenzial gehabt, im Science-Fiction-Bereich ähnliche Erfolge zu feiern.

Jonathan Nolan war bereits als Projektverantwortlicher dabei. Dass der Bruder von Christopher Nolan einiges auf dem Kasten hat, bewies er bereits als Drehbuchautor für einen Grossteil der Christopher-Nolan-Filme. Doch auch HBO konnte das Projekt nicht stemmen und gab einem anderen Sci-Fi-Stoff den Vorzug: Seit 2016 sind HBO und Nolan erfolgreich mit dem Remake von «Westworld» unterwegs.

Writer/director/producer Jonathan Nolan speaks at the

Jonathan Nolan. Bild: AP

Apple übernimmt

2017 wanderte das Projekt schliesslich zu Skydance Television weiter. Skydance ist im Filmgeschäft ein bekannter Name, im Bereich TV und Streaming aber noch grün hinter den Ohren. Dennoch konnte man schon ein paar Serienerfolge vorweisen. Die bekanntesten Produktionen hierzulande dürften wohl «Altered Carbon» (für Netflix) und «Jack Ryan» (für Amazon Prime Video) sein.

Ein Jahr später stieg schliesslich Apple in die Produktion ein. Die Kalifornier dürften bereits fleissig für ihren eigenen Streaming-Dienst geplant haben. Eine Serie wie «Foundation» hat da vermutlich mehr als verlockend geklungen. Die technischen Anforderungen und das damit erforderliche hohe Budget dürften für Apple kein Problem dargestellt haben.

Verstärkung von «The Dark Knight»-Erzähler

Bleibt noch immer das Problem einer Buchreihe, die erzählerisch nur schwer in ein Drehbuch zu übersetzen ist. Dieser Herausforderung gestellt hat sich schliesslich David S. Goyer. Filmfans dürfte dieser Mann durchaus ein Begriff sein. Vor allem im Fantasy- und Science-Fiction-Bereich ist Goyer eine Ikone. Er hat unter anderem Drehbücher für Filme wie «Blade», «Dark City» oder «Batman Begins» (zusammen mit Christopher Nolan) geschrieben. Für die beiden Batman-Fortsetzungen lieferte er die Story.

The Dark Knight Batman

«The Dark Knight» geht ein Stück weit auch auf Goyers Konto. Bild: Warner Bros.

Das lässt hoffen. Andererseits finden sich in Goyers Portfolio auch Filmgurken wie «Jumper», «Ghostrider 2» oder «Batman v Superman». Dennoch ist Goyer unter dem Strich ein erfahrener Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Dass er ein ausgesprochener Science-Fiction-Fan und -Kenner ist, gibt's noch als Bonus obendrauf.

Zwei bekannte Darsteller

Auch vor der Kamera kann Apples neues Vorzeigeprojekt mit zwei bekannten Namen aufwarten. Da wäre zum einen Lee Pace. Er dürfte vielen noch als Elbenkönig aus der «Hobbit»-Trilogie bekannt sein – oder aus «Guardians of the Galaxy», wo er Ronan spielt. Dann wäre da noch Jared Harris. Den Charakterdarsteller kennt man unter anderem aus «Mad Men», «Chernobyl», «Sherlock Holmes 2» oder «The Crown».

Lee Pace und Jared Harris in Foundation, der neuen Apple-Serie

Lee Pace und Jared Harris. Bild links: Richard Shotwell/Invision/AP/Invision bild rechts: AP

Ansonsten sind im Cast von «Foundation» eher unverbrauchte Gesichter zu finden. Dass so etwas funktionieren kann, und oft sogar besser ist, zeigten diverse Beispiele der Vergangenheit. «Game of Thrones» mit Sean Bean ist da natürlich das Paradebeispiel. Schlussendlich hängt es auch bei diesem anspruchsvollen Projekt von vier Dingen ab: ein perfektes Zusammenspiel von Drehbuchautoren, Schauspielerinnen, Produzententeam und der technischen Umsetzung. Zumindest Letzteres dürfte kein Problem sein, sieht man sich den ersten Trailer an, den Apple am Montag veröffentlicht hat.

Der Druck, dem Apple mit dieser Serie gerecht werden muss, ist gewaltig. Eine Geschichte, die so alt ist, so in der Populärkultur verflochten, zu adaptieren schier unmöglich. Vielleicht sogar etwas arrogant. Dass sowas aber durchaus klappen kann, wurde vor fast 20 Jahren schon einmal bewiesen. Damals kam ein Film namens «Der Herr der Ringe» in die Kinos. Die Voraussetzungen damals waren ähnlich: Die Vorlage war ein Monumentalwerk, welches das moderne Fantasy-Genre begründet hatte. Fast 50 Jahre reiften die «Herr der Ringe»-Romane, sickerten in unsere Kultur und wurden so zu einem vermeintlich unverfilmbaren Machwerk. Geschafft hat es Regisseur Peter Jackson dennoch (nachdem eine Trickfilmadaption in den 70ern gescheitert war).

Herr der Ringe - Die Gefährten

Die unglaublichen Kulissen aus «Herr der Ringe» liessen das Kinopublikum 2001 mit offenen Mündern zurück. Bild: Warner Bros.

Ob Apple dies nun für die Mutter aller Science-Fiction-Geschichten wiederholen kann? Mit der Wahl als Serienformat haben die Macher schon einmal einen Vorteil: Sie müssen die Story weniger verdichten. Andererseits besteht dann auch das Risiko, dass man sich darin verliert. Egal. 2021 werden wir sehen, was aus Asimovs Lebenswerk geworden ist. Bis dahin kann man nur hoffen, dass die Serie qualitativ nicht doch noch Produktionsproblemen zum Opfer fällt. Bereits im Frühling musste das ganze Projekt wegen der Coronakrise pausiert werden.

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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ETH1995 24.06.2020 08:47
    Highlight Highlight Ich bin ja mal gespannt. Der Trailer sieht mir ein bisschen danach aus, dass alles auf maximalen Hochglanz gebracht wurde und die Schauspieler leider komplett ohne Humor arbeiten. ich finde das ein generelles Problem bei dem heutigen serien, der komplette Verzicht auf Humor so subtil er auch sein mag. Ich finde einfach Humor ist eine derart menschliche Eigenschaft, die in keinen guten Film fehlen darf. Das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass der Film nicht ernsthaft sein darf. die meisten modernen Serien sind so todernst dass sie einfach nur noch stier sind.
  • rundumeli 23.06.2020 18:03
    Highlight Highlight "Bis heute gilt Asimov als geistiger Vater der modernen Science-Fiction"

    ??

    ein feiner und fundierter artikel zwar, aber bezüglich moderner science fiction würd ich dann eher ray bradbury (fahreinheit 451) , stanislaw lem (solaris), thomas m. disch* oder gar die brüder strugatzki (stalker !) in die wagschale werfen.

    asimov ist zwar clever, aber old school eher.

    * verrückte geschichte mit disch , der nach der publikation eines visionären romans vom secret service behelligt würde , weil sie glaubten, er hätte geheime dokumente bezüglich (realer!) menschenversuchen
    • Kyle C. 24.06.2020 10:03
      Highlight Highlight Ich denke es war halt die klassische SiFi gemeint. Die von dir genannten (guten!) Bücher würde ich eher als Dystopien bezeichnen. Und da gab es z.B. schon 1920 Samjatin mit WIR, der Autoren wie Orwell, Huxley oder eben Bradbury schon sehr beeinflusst hat.

      Zudem liegt Foundation zeitlich vor den genannten Werken. Aber um die Aufzählung noch zu ergänzen, werfe ich Philip K. Dick in die Runde. ;)
  • Steibocktschingg 23.06.2020 16:22
    Highlight Highlight Sollte diese Serie wirklich rauskommen und gut sein, dann wird es die erste Serie seit GoT sein, für die ich sehr gerne Geld ausgebe.

    Ich weiss noch als wäre es heute gewesen, wie ich, eher per Zufall, in der Bibliothek das erste Buch des Zyklus gefunden habe und da erst reinfinden musste in all die Robotergeschichten. Aber danach ging es nur aufwärts und mit "Die Suche nach der Erde" und "Die Rückkehr zur Erde" hatte ich schliesslich die besten Bücher in der Hand, die ich je gelesen habe. Und für einem Bücherwurm, der ganze Bibliotheken leer liest, ist das schon eine Hausnummer...
  • Pana 23.06.2020 16:03
    Highlight Highlight "Eine riesige menschliche Zivilisation, über das All verteilt, fortschrittlich in Technik und Denken. Gigantische Raumschlachten, neuartige Wissenschaften, fremde Welten. Was für uns heute normal ist, wurde zu Asimovs Zeiten noch oft belächelt."

    Wait, what? Wie lange bin ich schon im Corona-Lockdown? 🙈😅
    • Pascal Scherrer 23.06.2020 17:12
      Highlight Highlight Wir haben lange überlegt, wie wir es dir schonend beibringen und uns schlussendlich für diesen Artikel entschieden. ;)
    • Pana 23.06.2020 17:44
      Highlight Highlight ...
      Benutzer Bild
  • bruuslii 23.06.2020 15:18
    Highlight Highlight die ursprüngliche foundation-trilogie habe ich gelesen.

    die basis der geschichte ist die so genannte psychohistorik.

    als vergleich dient die wissenschaft über gase.
    das verhalten (die bewegung) eines einzelnen gasmolekühl kann unmöglich vorhergesagt werden. in der masse kann das verhalten des gases aber sehr präzise verhergesagt werden.

    wenn im zukunftszenario die menscheit auf zig-trilionen auf verteilt in der galaxis anwächst, so könne die zukunft der masse (kriege, aufstieg und zerfall von dynastien, wirtschaft, etc) vorhergesagt werden.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Psychohistorik
    • Steibocktschingg 23.06.2020 16:25
      Highlight Highlight In der Realität kann die Psychohistorik aber nicht wirklich funktionieren, denn wie Asmiov mit dem "Mule" selbst aufzeigt: Zu leicht können einzelne Ereignisse das Ganze über den Haufen werfen. Und Menschen tendieren dazu, disruptive Zeitlinien zu erschaffen.

      Nichtsdestotrotz ein interessanter Gedanke, das mit der Psychohistorik. Und ein einschüchternder, wenn man sich sowas in den Händen von Despoten vorstellt...
  • Unicron 23.06.2020 15:13
    Highlight Highlight Uiuiui, ich kann mir schon nicht so recht vorstellen wie man die Foundation Trilogie sinnvoll verfilmen kann, die Story erstreckt sich über hunderte von Jahren.
    Da kann man noch so tolle Schauspieler haben, lange sind sie nicht dabei.

    Aber momentan wird ja auch Dune neu verfilmt, und da geht es - sofern es nicht nur beim ersten Buch bleibt - um ähnliche Zeitspannen. Schon recht mutig.

    Lord of the Rings kann man da kaum vergleichen. Das ist einfach eine epische Geschichte mit viel zu vielen Charakteren, Schauplätzen und Hintergründen.
    Bei Foundation schrecken wohl eher die Zeitsprünge ab.
    • Kyle C. 23.06.2020 17:07
      Highlight Highlight Dune sollte sich, ähnlich der Verfilmung von Lynch, eigentlich an das Originalbuch halten. Das gibt ja schon genug her, weshalb der Film wohl in 2 Teilen erscheinen wird.

      Für mich der meist erwartete Film dieses Jahr. Auf Villeneuve ist eigentlich immer Verlass.
    • Unicron 23.06.2020 19:00
      Highlight Highlight @Kyle C.
      Mir macht die Zweiteilung eigentlich eher Angst, denn ich kann mir einfach nicht vorstellen dass der Film, ohne gröbere Änderungen, für das Mainstreampublikum interessant genug ist um zwei super teure Filme zu rechtfertigen. Am Ende floppt der erste und der zweite wird gestrichen.

      Villeneuve ist genial, aber alles andere als ein Blockbuster Regisseur. Der neue Bladerunner ist ja auch gefloppt, obwohl es ein wahnsinnig eindrücklicher Film war.
      Ich sass den ganzen Film über so im Kino ---> =O
  • Revan 23.06.2020 15:12
    Highlight Highlight Dann werde ich wohl bald 2 meiner Lieblingsbuchserien bald am TV bewundern können (Wheel of Time und Foundation). Und es gelten wohl beide als nicht verfilmbar...Wenn wenigstens eins der beiden gelingt bin ich schon glücklich.
  • Triple A 23.06.2020 15:01
    Highlight Highlight ENDLICH! Ich habe die Trilogie in den 80-er Jahren gelesen und seither hoffe ich auf eine Verfilmung!
    PS: Für Tad Williams‘ Tetralogie „Otherland“ gilt dasselbe!😉
    • Statler 24.06.2020 11:25
      Highlight Highlight Otherland zu verfilmen, sodass es auch nur annährend an die Komplexität der Bücher rankommt, dürfte nahezu unmöglich sein.

      Würde mich aber auch freuen, wenn das jemand versucht. Vor allem die VR-Welt in der die Menschen kleiner als Ameisen sind, wäre spannend zu sehen. Oder die Welt, die nur aus Häusern besteht...
      Die Story ist der Hammer…
  • John Henry Eden 23.06.2020 14:35
    Highlight Highlight Werdet ihr von Apple bezahlt?

    Schon See habt ihr in den Himmel gelobt, obwohl die Serie weniger Impact hatte als die x-te Wunderpolitur im Teleshopping.

    Grösstes Wagnis der letzten 20 Jahre? Klar, wahrscheinlich wird die Serie die Mullahs im Iran stürzen und Krebs besiegen.
    • Pascal Scherrer 23.06.2020 14:46
      Highlight Highlight Ja, John Henry Eden, wir werden von Apple bezahlt. Genauso von Netflix, Microsoft, Google und überhaupt den ganzen Konzernen auf der Welt. //Ironie off.

      Das Review von "See" war nicht die Meinung von watson, sondern des betreffenden Redakteurs. Ich war bsp. gar nicht der Meinung des betreffenden Redakteurs. Aber so ist das eben. Reviews sind nie objektiv.

      Und ja, Foundation ist ein riesiges Wagnis. Das damit der Serienbranche und nicht die Welt im allgemeinen gemeint ist, dürftest auch du verstanden haben.

      Im Text wird das auch begründet. Hast du den überhaupt gelesen?
    • John Henry Eden 23.06.2020 16:34
      Highlight Highlight Merci für die Info. Ja, den Text habe ich gelesen.

      Doch eine fiktive Geschichte als Serie zu bringen, kann ich nicht als grosses Wagnis bezeichnen. Schlussendlich ist es nur ein finanzielles Risiko. Welches wiederum noch kleiner wird, wenn einer der finanzstärksten Konzerne der Welt dahinter steht.

      Doch ich lasse mich gern überraschen und vor allem auch überzeugen.






  • Heinzbond 23.06.2020 14:03
    Highlight Highlight Nur schade das es eben nicht zeitnah auf DVD/Blue Ray rauskommt, denn dafür extra einen streamingdienst zu bestellen? Habe die
    Bücher geliebt. Bin gespannt auf die serielle Umsetzung.

    • Pascal Scherrer 23.06.2020 14:06
      Highlight Highlight Kleiner Trost: Ein Monat Apple TV Plus kostet nur 6.90.

      Da müssten die 10 Folgen zu schaffen sein. Danach kannst du das Abo wieder beenden.
    • Heinzbond 23.06.2020 14:19
      Highlight Highlight Danke Pascal, aber dank Mandalorian hab ich schon Disney+ noch eins ist hochunütz
    • Pascal Scherrer 23.06.2020 14:40
      Highlight Highlight Du kannst einfach Disney Plus künden und Apple Plus abonnieren. Und umgekehrt. Das ist doch der Vorteil an monatlichen Kündigungsfristen. ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • homo sapiens melior 23.06.2020 13:55
    Highlight Highlight Und Amazon soll endlich vorwärts machen mit der versprochenen Verfilmung von Larry Nivens Ringwelt. Dann bin ich rundum glücklich. Die beiden grössten SF-Werke der Anfänge verfilmt.
  • pluralizes_everythings 23.06.2020 13:48
    Highlight Highlight "Dass sowas aber durchaus klappen kann, wurde vor fast 20 Jahren schon einmal bewiesen. Damals kam ein Film namens «Der Herr der Ringe» in die Kinos."

    Vor fast 20 Jahren! Wie die Zeit vergeht. Passt ganz gut, dass gerade im Kontext von Sci-Fi einem die Vergänglichkeit der Zeit vor Augen geführt wird.
  • Ravel 23.06.2020 13:43
    Highlight Highlight Also meiner Meinung überwinden bei David S. Goyer die Gurken ganz deutlich. Für den Foundation-Zyklus braucht es meiner Meinung nach eher einen "Star Trek"-Schreiber statt einen Actiontypen. Aber mal sehen.
    • Domimar 23.06.2020 14:02
      Highlight Highlight @Ravel Seh ich auch so. Ein neues (oder altes) Universum im Umfang von Star Trek würde ich wirklich begrüssen. Und zwar ohne mittels Durchbrechung der Zeitlinie und Schaffung von Alternativ-Universen. Ich habe beschlossen, mich wieder etwas dem BattleTech Universum hinzugeben und die Bücher dazu wieder zu lesen. Davon eine moderne Serienverfilmung würd ich aber sofort schauen.
    • Heinzbond 23.06.2020 14:04
      Highlight Highlight Nein auch kein Star Trek Schreiber jemand unver(dorbenener) verbrauchter Schreiberling...
    • Unicron 23.06.2020 15:18
      Highlight Highlight @Domimar
      Fang an Warhammer 40K zu lesen, dann hast du genug Material für eine Weile :)
      Vorallem die Horus Heresy Reihe eignet sich gut zum einsteigen.
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  • Leowind Pilz 23.06.2020 13:37
    Highlight Highlight Hoffe das kommt gut, die Daumen sind gedrückt. Gibt leider noch zu wenig hochwertige Sci-Fi-Serien.
    • Lodestone 23.06.2020 13:56
      Highlight Highlight ,,The Expanse,, Bücher wie Serie sind meiner Meinung nach sehr zu empfehlen.
    • NiFa18 23.06.2020 14:13
      Highlight Highlight Kann ich nur bestätigen. „The Expanse“ (SyFy/Amazon) ist einer der besten neuen Sci-Fi serien.
    • Leowind Pilz 23.06.2020 14:14
      Highlight Highlight Die Serie habe ich geschaut, ist gut aber nicht grandios wie ich finde.
      Ich kann sonst die Trisolaris-Trilogie von Cixin Liu empfehlen. Angeblich wollte sich Amazon die Rechte daran für 1 Mia. sichern, weiss aber nicht was daraus geworden ist. Die Bücher sind grandios.
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