Zeitumstellung auf Winterzeit: Diese Region dreht nicht mehr an der Uhr
Am Sonntag ist es wieder so weit, die Zeitumstellung steht an. Am 25. Oktober werden um 3 Uhr die Uhren wieder auf 2 Uhr zurückgestellt.
Für viele ist das Thema eine leidige Sache. Die Zeitumstellung, die streng genommen nur eine Uhrumstellung ist, bringt manche Menschen immer wieder durcheinander.
Während hierzulande die Zeitumstellung in absehbarer Zeit nicht abgeschafft wird, macht eine andere Region Nägel mit Köpfen: die kanadische Provinz British Columbia. Dort hat man im März das letzte Mal an der Uhr gedreht.
Als Begründung schreibt die örtliche Regierung, man habe sich zu diesem Schritt entschieden, um «die allgemeine Gesundheit der Menschen zu verbessern, Beeinträchtigungen für Familien zu verringern, die Zeitplanung zu vereinfachen und in den Wintermonaten eine zusätzliche Stunde Tageslicht am Abend zu bieten».
Die Entscheidung geschah auch auf Wunsch der Bevölkerung. Im Sommer 2019 führte die Provinz eine Befragung unter den Einwohnerinnen und Einwohnern durch. Damals sprachen sich 93 Prozent für eine ganzjährige Sommerzeit aus.
Während also nach der Zeitumstellung in vielen Teilen Kanadas die Winterzeit massgebend ist, bleibt die Uhr beispielsweise in Vancouver unverändert.
Und wie sieht es in Europa und der Schweiz aus? Eigentlich ist eine Abschaffung in der EU bereits seit 2018 ein Thema, passiert ist bisher aber noch nichts. Denn welche Zeit die Länder wählen wollen, wurde nicht definiert. Und für die einen bringt halt die Sommerzeit Vorteile, für die anderen eher die Winterzeit – je nach geografischer Lage.
Und dann sind ja da noch einige Länder, die nicht in der EU sind, etwa die Schweiz. Die können sich natürlich nach den Nachbarländern richten, müssen es aber nicht. Es ist eine Pattsituation – und ein Ende ist nicht in Sicht. (ome)
