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Harry-Potter: Warner Bros. will weitere Filme mit J.K. Rowling

Warner Bros. will «Harry Potter»-Universum erweitern

David Zaslavi, CEO vom Filmstudio Warner Bros., möchte die «Harry Potter»-Franchise erweitern. Jetzt muss nur noch J.K. Rowling einwilligen.
04.11.2022, 20:0405.11.2022, 12:47

CEO David Zaslav verkündigte diese Woche die Zahlen des dritten Quartals von Warner Bros. Discovery. Was aber für viele interessanter sein könnte: Er erwähnte, dass er offen ist für eine Zusammenarbeit mit der Autorin J.K. Rowling und gerne einen weiteren «Harry Potter»-Film machen würde.

FILE - Author J.K. Rowling appears at the world premiere of the film "Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald" in Paris on Nov. 8, 2018. Scholastic announced Tuesday that Rowling's
Sorgte in letzten Zeit für Schlagzeilen wegen problematischen Aussagen über trans Menschen: «Harry Potter»-Autorin J.K. Rowling.Bild: keystone

«Wir werden uns wirklich auf Franchises konzentrieren», zitiert «Variety» Zaslav. «Wir hatten seit 13 Jahren keinen ‹Superman›-Film mehr. Wir haben seit 15 Jahren keinen ‹Harry Potter›-Film mehr gemacht. Die DC-Filme und die Harry-Potter-Filme haben in den letzten 25 Jahren einen Grossteil der Gewinne von Warner Bros. eingebracht. Die Konzentration auf das Franchise ist also einer der grossen Vorteile, die wir haben. ‹House of the Dragon› ist ein Beispiel dafür, genauso wie ‹Game of Thrones›, ‹Sex and the City› oder ‹Herr der Ringe› – wir besitzen immer noch das Recht, ‹Herr der Ringe›-Filme zu machen.»

«DC- und Harry-Potter-Filme haben einen Grossteil der Gewinne ausgemacht.»

Der letzte Film der beliebten Franchise war «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2» aus dem Jahr 2011 und bildete den Abschluss der magischen Zauberwelt, die auf Rowlings beliebten Büchern basiert. Das Studio hat auch die Spin-off-Filmreihe «Phantastische Tierwesen», deren jüngster Teil, «Das Geheimnis von Dumbledore», im Juli dieses Jahres herauskam. Vorausgegangen war ein Reunion-Special, «Rückkehr nach Hogwarts», das im vergangenen Dezember ausgestrahlt wurde. Es wurden jedoch noch keine Pläne für weitere Filme in beiden Franchises bekannt gegeben.

Zaslavs Äusserungen kommen inmitten der anhaltenden Kontroverse um Rowling, die für ihre ständigen Äusserungen in den sozialen Medien und in veröffentlichten Werken von Kritikern als transphob bezeichnet wird. Prominente LGBTQ-Organisationen wie GLAAD und The Trevor Project haben Rowlings Äusserungen verurteilt, und mehrere «Harry Potter»-Stars, darunter die Hauptdarsteller Daniel Radcliffe und Emma Watson, haben ihre Kommentare öffentlich angeprangert.

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(cmu)

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