In den Ferien krank: Abwarten oder ärztliche Hilfe holen?
Es beginnt, wie so oft: mit einem leichten Kratzen im Hals. Nichts Dramatisches, so kündigt sich meistens eine Erkältung an. Christoph, 38, lebt mit seiner Familie in der Schweiz. Für die Skiferien reist er mit seiner Frau und den zwei Kindern nach Österreich.
Die ersten Symptome nimmt er nicht allzu ernst. «Meistens ist es ja nichts», sagt er rückblickend. Doch ein ungutes Gefühl bleibt. Zu präsent ist die Erinnerung an eine frühere, stärkere Mandelentzündung.
Schon vor der Abreise holt er sich deshalb sicherheitshalber eine erste Einschätzung. Er meldet sich bei santé24, der Onlinepraxis von SWICA, und bespricht seine Symptome mit Fachpersonen. Die Empfehlung: beobachten und im Zweifel nochmals abklären lassen.
«Es wird nicht besser»
In den ersten Tagen in den Bergen verschlechtert sich sein Zustand jedoch spürbar. Die Halsschmerzen nehmen zu, das Schlucken fällt schwer, auch die Ohren beginnen zu schmerzen. «Irgendwann habe ich gemerkt: Es wird nicht besser. Im Gegenteil», erinnert sich Christoph.
Was die Situation zusätzlich belastet: Er ist im Ausland. Der gewohnte Zugang zu medizinischer Versorgung fehlt. Die Hürde, einfach mal schnell zum Arzt zu gehen, ist deutlich höher.
«Man überlegt sich zweimal, was man macht. Gerade, wenn man nicht in der Schweiz ist.»
Der Moment, in dem man handeln muss
Mit zunehmenden Beschwerden wächst auch die Unsicherheit. Wie ernst ist das Ganze? Reicht abwarten oder braucht es ärztliche Hilfe? Dazu kommen ganz praktische Fragen: Wo geht man hin? Was kostet das? Und was passiert mit der Familie, wenn man plötzlich ausfällt?
«Ich habe mir schon überlegt: Fahre ich zurück in die Schweiz? Kann ich meine Familie hier alleine lassen? Und wie läuft das überhaupt mit den Kosten im Ausland?»
Selbst-Check mit fachlicher Unterstützung
Statt weiter zu zögern, entscheidet sich Christoph, santé24 zu kontaktieren. Zum Glück hatte er TytoHome bei sich. Ein Telemedizingerät, mit dem sich einfache Untersuchungen selbst durchführen kann, etwa einen Blick in den Hals oder ins Ohr.
Die Aufnahmen und Messwerte werden direkt über eine App an die Fachpersonen von santé24 übermittelt und durch eine Ärztin oder einen Arzt medizinisch eingeordnet.
Christoph misst Fieber, untersucht Hals und Ohren und schickt alles zur Beurteilung ein: «Das war erstaunlich einfach. Man wird Schritt für Schritt durchgeführt und weiss, dass da jemand mit draufschaut.»
Der Rückruf bringt Klarheit
Nach der Datenübermittlung und Terminbuchung per App folgt der Rückruf durch einen Arzt. Die Einschätzung ist deutlich und die Situation ist ernsthafter als zunächst angenommen.
Eine sichtbare Asymmetrie im Rachenraum und somit ein mögliches Anzeichen für eine Komplikation ist die Ferndiagnose. Die Empfehlung kommt klar und ohne Zögern: sofort in den Notfall.
«Ich habe noch gefragt, ob es auch bis am nächsten Tag warten kann. Aber er meinte ganz klar: Gehen Sie lieber jetzt.»
«Die klare Empfehlung nahm mir die Unsicherheit»
Im nächstgelegenen Spital wird die Einschätzung bestätigt: Es handelt sich um einen Abszess im Rachenraum, also doch mehr als eine leichte Erkältung. Christoph erhält sofort Antibiotika und kann nach der Erstbehandlung zurück in die Ferienwohnung. Ein Spitalaufenthalt wäre ebenfalls möglich gewesen.
Auch organisatorisch läuft alles unkompliziert: Die Kostenübernahme wird im Hintergrund geregelt, Rechnungen oder administrativer Aufwand bleiben Christoph erspart.
Rückblickend ist für ihn vor allem eines entscheidend: die Kombination aus schneller Einschätzung und klarer Orientierung. Christoph sagt: «Was mir am meisten geholfen hat, war diese klare Empfehlung: Geh jetzt. Das nimmt einem die Unsicherheit.»
Warum genau solche Momente zählen
Geschichten wie diese zeigen, wie wertvoll Angebote wie santé24 sein können. Heute sagt Christoph: «Ich gehe eigentlich nicht schnell zum Arzt. Aber in diesem Moment habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, sich selbst ernst zu nehmen und jemanden zu haben, der einem sagt, was jetzt richtig ist.»
Mit digitalen Hilfsmitteln wie TytoHome lassen sich einfache Untersuchungen auch von zu Hause oder unterwegs durchführen – etwa ein Blick in den Hals oder ins Ohr. Die Aufnahmen und Messwerte werden direkt an die Fachpersonen sowie Ärztinnen und Ärzte von santé24 übermittelt und dort medizinisch eingeordnet.
So weiss man schneller, ob Abwarten reicht, welche nächsten Schritte sinnvoll sind oder ob sofort gehandelt werden sollte.
Bei vielen Krankheitsbildern kann santé24 auch Rezepte für verschreibungspflichtige Medikamente, Verordnungen und zeitlich begrenzte Arbeitsunfähigkeitszeugnisse ausstellen.
