Was die Schweiz isst, wenn es draussen kalt wird
Lange Sommerabende, kurze Kochzeiten: schnell etwas auf den Grill werfen, Salat dazu und möglichst viel vom Abend noch draussen verbringen. Doch spätestens, wenn es früher dunkel wird, fühlt sich auch das Zuhausebleiben wieder ziemlich gut an und damit darf plötzlich auch das Essen wieder mehr Zeit brauchen.
Im Bräter schmort das Fleisch langsam in seiner Sauce, auf dem Herd blubbert es gemütlich vor sich her und der Duft zieht langsam durch die Wohnung. Herbstküche hat es eben nicht eilig.
Gut Ding will Weile haben
Gerade beim Schmoren ist Geduld keine schlechte Zutat. Das Fleisch wird zuerst scharf angebraten und anschliessend mit wenig Flüssigkeit im Bräter langsam gegart. So entstehen jene kräftigen Gerichte samt Sauce, für die ein Stück Brot am Ende eigentlich obligatorisch ist.
Beim Sieden sieht die Sache etwas anders aus. Hier wird das Fleisch in viel heissem, aber nicht kochendem Wasser gegart. Das Ergebnis: zartes Fleisch und eine aromatische Bouillon gleich mit dazu.
Zwei unterschiedliche Methoden, die ziemlich gut zum Herbst und Winter passen. Und beide zeigen, dass gutes Fleisch nicht immer möglichst schnell fertig sein muss.
Manche Rezepte bleiben
Was heute im Bräter schmort, hat oft eine lange Geschichte. Klassische Fleischgerichte wurden über Generationen weitergegeben, verändert, neu interpretiert und trotzdem nie ganz vergessen.
Auch bei Bigler gehören Tradition und Metzgerhandwerk zusammen. Denn was später zuhause auf dem Teller landet, beginnt schon bei der Auswahl des richtigen Fleischstücks. Welcher Zuschnitt eignet sich für welches Gericht? Wie muss das Fleisch fachgerecht verarbeitet werden? Genau dieses Wissen gehört zum Metzgerhandwerk und wird bei Bigler seit Generationen gepflegt.
Und dann beginnt der Teil, der zuhause passiert: anbraten, würzen, warten und bloss nicht alle fünf Minuten den Deckel heben!
Was darf heute in den Bräter?
Ein Brasato, das langsam in seiner Sauce schmort. Ein klassischer Suure Mocke oder vielleicht ein Seeländerli mit Cidre.
Herbst- und Winterküche muss dabei nicht jeden Sonntag gleich aussehen. Auch Schweinsgeschnetzeltes mit Apfel oder ein herzhafter Buureknacker-Gratin bringen Abwechslung auf den Tisch.
Der Bräter könnte übrigens schon bereitstehen
Fehlt nur noch das passende Werkzeug. Bigler verlost passend zur Herbst- und Winterküche einen Bräter von Le Creuset und einen Bigler-Kochhandschuh.
Damit wäre zumindest schon geklärt, worin der nächste Sonntagsbraten schmort. Was hineinkommt, darf selbst entschieden werden.
In der Rezeptwelt von Bigler warten saisonale Gerichte, Klassiker und neue Ideen für die Küche.
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