Resteverwertung statt Food Waste
Food Waste in der Schweiz
Gemäss Bundesamt für Umwelt BAFU gehen jedes Jahr in der Schweiz rund 2,8 Millionen Tonnen Lebensmittel verloren oder werden verschwendet. Das entspricht etwa 330 kg pro Person und Jahr über die gesamte Lebensmittelkette. Rund ein Drittel aller produzierten essbaren Lebensmittel geht zwischen Acker und Teller verloren.
Das muss nicht sein oder eher: das darf nicht sein! Hier erfährst du einige Tipps wie du aus Resten das Beste machst oder wie sie gar nicht erst entstehen.
- Einkaufen: Kaufe immer nur so viel ein, wie du auch verwerten kannst. Der Schlüssel dazu liegt in der Planung: eine Liste oder eine Einkaufs-App helfen und verhindern Impulskäufe.
- Aufbewahren: Durch die richtige Lagerung bleiben Lebensmittel länger frisch – beachte die entsprechenden Hinweise. Eine gute Ordnung im Kühlschrank verhindert, dass nichts in der hintersten Ecke verdirbt. Darüber hinaus solltest du die Haltbarkeitsdaten richtig interpretieren – sie sind nicht einfach Wegwerffristen. Lebensmittel sind auch nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum («Mind. haltbar bis …») oft ohne weiteres geniessbar. Rieche und probiere einfach, ob sie noch gut schmecken! Solche mit Verbrauchsdatum («Zu verbrauchen bis …») solltest du dagegen vor dem Ablaufdatum geniessen oder einfrieren.
- Zubereiten: Bereite nur so viel zu, wie du auch essen kannst; Wägen und Messen hilft. Wenn es doch einmal zu viel ist – überlege dir, was du am nächsten Tag aus den Resten zubereiten könntest. Probiere Neues aus und lasse dich vom Nose-to-Tail-Gedanken inspirieren!
- Teilen: Lade Freunde und Familie ein, Essen heisst immer auch teilen. Tausche dich mit Gleichgesinnten aus!
Oder bist du sogar ein Trendsetter?
Das Trendgericht Pulled Pork zeigt es: Weniger zartes respektive durchzogenes Fleisch eignet sich perfekt zum Schmoren oder Braten und wird dabei butterzart und saftig. Manches durchzogene Fleisch kann dank anderer Schnitttechnik wie ein Edelstück kurzgebraten werden. Bezeichnet wird diese Technik als Special Cut oder Second Cut. Diese Stücke sind besonders aromatisch und haben etwas mehr Biss als die Edelstücke.
Nachhaltigkeit ist im Trend – doch wer geht wirklich mit? Auf dem Teller können wir einen echten Unterschied machen. Dafür musst du nicht einmal verzichten, sondern vielleicht auch mal hinterfragen, welches Stück Fleisch du einkaufst. Warum nicht einmal einen Pulled Pork Burger selbst machen, oder deine Gäste mit einem Schmorbraten überraschen? Dein Grosi wäre bestimmt stolz auf dich!
Nationale Woche gegen Food waste
Genau hier setzt auch die Nationale Woche gegen Food waste an. Vom 12. bis 20. September 2026 engagieren sich zahlreiche Kantone, Gemeinden, Detailhändler, Gastrounternehmen und Branchenverbände dafür ein. Mach’ auch du mit!
