DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ukraine

Nach Abschuss von Militärflugzeug: Ausschreitungen vor russischer Botschaft in Kiew

14.06.2014, 20:1214.06.2014, 21:26

Nach dem Abschuss eines Militärflugzeugs mit 49 Soldaten in der Ostukraine haben Hunderte vor der russischen Botschaft in Kiew gegen Moskaus Unterstützung der Aufständischen protestiert. Wütende Demonstranten bewarfen das Gebäude mit Eiern und Feuerwerkskörpern und rissen eine russische Fahne zu Boden.

Dies berichteten örtliche Medien am Samstag. Zudem wurden Autos von Botschaftsangehörigen demoliert. Die Polizei griff zunächst nicht ein. Moskau hatte mehrfach betont, keinen Einfluss auf die Separatisten in der Ostukraine zu haben.

Der russische Aussenminister Sergej Lawrow appellierte an seinen US-Amtskollegen John Kerry, die Führung in Kiew «zur Vernunft zu bringen». Die Sicherheitskräfte müssten ihre «Anti-Terror-Aktion» gegen militante Gruppen stoppen, sagte Lawrow dem Aussenministerium in Moskau zufolge bei einem Telefonat.

Der ukrainische Verteidigungsminister Michail Kowal sagte bei einem Treffen mit Präsident Petro Poroschenko, in den vergangenen Tagen seien mehr als 250 Separatisten getötet worden. Ein «bedeutender Teil» seien Russen gewesen. Details nannte er nicht. Zuletzt hatte es allerdings häufig abweichende Angaben über Opferzahlen gegeben. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

USA und Russland beharren in Ukraine-Krise auf Standpunkten

In der Ukraine-Krise haben die USA und Russland bei Gesprächen in Genf zunächst auf ihren bekannten Standpunkten beharrt. Dabei ging es am Montag um den Aufmarsch von russischen Truppen an der Grenze zur Ukraine und die Forderung Moskaus nach Sicherheitsgarantien der Nato.

Zur Story