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Jetzt kommt die Gruppe gegen die GSoA – wer hinter der «Allianz Sicherheit Schweiz» steckt

08.07.2021, 06:5808.07.2021, 17:08
Ständerat Thierry Burkart (FDP, hier aber links) im Gespräch mit Gspänli Matthias Michel (ebenfalls FDP).
Ständerat Thierry Burkart (FDP, hier aber links) im Gespräch mit Gspänli Matthias Michel (ebenfalls FDP).
Bild: keystone

Bürgerliche Kreise wollen mit einer neuen Gruppe namens «Allianz Sicherheit Schweiz» der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) eine Gegenspielerin gegenübersetzen. Die neue Organisation will sich aber mit Sicherheitsthemen aller Art befassen, und nicht nur mit militärischen Dossiers.

Angelehnt ist das Ganze aber an die GSoA. «Die Linken machen das seit 30 Jahren relativ erfolgreich mit der GSoA», sagte der Aargauer FDP-Ständerat Thierry Burkart am Donnerstag im Schweizer Radio SRF. «Wir wollen mindestens so schlagkräftig sein, wenn nicht sogar mehr», sagte der zukünftige Präsident der Gruppe.

Mit der neuen Gruppe wollen sich die Bürgerlichen besser organisieren. Die ganze Kampagne zur Abstimmung über die Kampfjets im vergangenen Herbst habe ihnen gezeigt, dass sie Nachholbedarf hätten. Sie seien zu spät dran gewesen und hätten sich organisatorisch zuerst aufstellen müssen, bevor sie dann überhaupt erst über die Inhalte hätten diskutieren können, erklärte Burkart.

Die neue Gruppe will sich aber nicht nur mit militärischen Themen beschäftigen. «Wir wollen das Sicherheitsverständnis unseres Landes integrativ betrachten», sagte Burkart. Das heisse, dass es keine Trennung zwischen innerer und äusserer Sicherheit mehr gebe. Natürlich seien da Flugzeuge ein Thema, es gehörten aber auch Cyber, Polizei und andere Blaulichtorganisationen dazu.

Wer soll sich von der Allianz angesprochen fühlen? Diejenige Bevölkerungsgruppen, die im letzten Herbst skeptisch gegenüber der Kampfjet-Beschaffung waren. Will heissen: die junge, urbane Bevölkerung, Frauen, sowie Romands. (jaw/sda)

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Dildos anstatt Waffen

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