Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Erdbeben in der Schweiz 2014

quelle: seismo.ethz.ch

950 Erdbeben

2014 gab es in der Schweiz viel mehr Erdbeben als üblich



Rund 950 Mal hat im vergangenen Jahr die Erde in der Schweiz und im grenznahen Ausland gebebt. Das sind fast doppelt so viele registrierte Beben wie zum Beispiel 2012, wie der Schweizerische Erdbebendienst an der ETH Zürich am Dienstag bekannt gab.

Für Menschen spürbar sind vor allem Beben mit Magnituden von mindestens 2,5. Davon registrierte der Erdbebendienst 21. Dies entspricht fast dem Durchschnitt von 23 Ereignissen pro Jahr. Schäden richtete keines der Beben an. 

Biel, Volketswil, Walenstadt

Allerdings hängt die Spürbarkeit laut Marti noch von anderen Faktoren ab: So könnten auch schwächere Beben wahrgenommen werden, wenn sie sich dichter unter der Oberfläche ereigneten, aber auch in einer besonders ruhigen Umgebung und nachts, wenn es ruhig sei.

Deutlich spürbar waren laut Mitteilung beispielsweise zwei Erdstösse am 8. Januar in der Region Biel BE mit Magnituden von 2,8 und 3,2, einer in Volketswil ZH am 8. November (2,8) und einer bei Walenstadt SG am 14. Dezember (3,1).

«Erdbebenschwarm» bei Diemtigen

Aussergewöhnlich häufig bebte die Erde bei Diemtigen im Berner Oberland, westlich des Thunersees. Dort wurden laut der Mitteilung von April bis Dezember mehr als 260 Erdbeben registriert. Die drei stärksten ereigneten sich am 10. Mai (Magnitude 2,7), am 25. Juni (2,7) und am 15. Oktober (3,2).

Solche «Erdbebenschwärme» seien relativ häufig in der Schweiz, sagte Marti. Weshalb dies so sei, sei unklar. Bei «Schwärmen» könne man nicht mehr zwischen Vor-, Haupt- und Nachbeben unterscheiden. Dieses Phänomen sowie eine Verdichtung des seismischen Messnetzes trügen zur Zunahme der Anzahl registrierter Beben bei. (whr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Tausende tote Fische und trübes Wasser: Illegale Entsorgung soll Blausee vergiftet haben

Ein Umweltkrimi im Berner Oberland: Illegale Entsorgungen in einer Baugrube, plötzliches Fischsterben und ein trüber Blausee – wurde der See vergiftet?

Seit 2018 hat der berühmte Blausee im Berner Oberland mit Problemen zu kämpfen. Fische sterben, das Wasser ist eine Sauce und die Betreiber sind geschockt. Unter Verdacht steht jetzt die illegale Entsorgung von kontaminiertem Altschotter beim Steinbruch oberhalb des Sees. Gibt es einen Zusammenhang?

«Das war ein gewaltiger Schock, den See so zu sehen», sagt Stefan Linder von der Blausee AG gegenüber dem SRF. «Wir hatten eine blau-grüne Sauce im See.» Die Fischzuchtanlage wurde ebenfalls …

Artikel lesen
Link zum Artikel