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Kosten für Autobesitzer steigen laut TCS-Umfrage

Autos sind parkiert auf kostenpfichtigen Parkplaetzen in der Innenstadt von Freiburg, am Dienstag, 4. Juni 2024. Die Initiative "Die erste Stunde Parkieren ist gratis in Freiburg" - "La ...
Schweizer Autobesitzer geben monatlich 150 Franken für das Parkieren aus.Bild: keystone

Kosten für Autobesitzer steigen laut TCS-Umfrage

13.11.2024, 16:2713.11.2024, 16:28

Laut einer Online-Umfrage des Touring Club Schweiz sind die Kosten für Autobesitzerinnen und -besitzer im Vergleich zu früheren Erhebungen gestiegen. Bei der Parkierungs- und Fahrzeugpflege seien die Kosten überdurchschnittlich höher geworden.

Besitzerinnen und Besitzer eines Autos geben gemäss der Umfrage des Touring Club Schweiz (TCS) monatlich 150 Franken für das Parkieren aus. Somit sind die Parkierungskosten in den letzten 20 Jahren um 15,4 Prozent gestiegen, wie TCS am Mittwoch mitteilte. Die Preise beziehen sich auf Abstellplätze zu Hause, bei der Arbeit oder im öffentlichen Raum.

Die gestiegenen Kosten seien hauptsächlich auf die höheren Immobilienpreise zurückzuführen, hiess es weiter in der Mitteilung. Auch das Parkieren auf öffentlichen Flächen und in Parkhäusern sei kostspieliger geworden.

Drei Viertel der Befragten gaben an, über einen eigenen überdachten Parkplatz zu verfügen. 106 Franken pro Monat zahlen die Befragten im Durchschnitt für einen Parkplatz zu Hause. Rund 40 Prozent fahren mit dem Auto zur Arbeit, davon werden rund 70 Prozent der Befragten einen Parkplatz vom Arbeitgeber gratis zur Verfügung gestellt. Für kostenpflichtige öffentliche Parkplätze gaben die Befragten gemäss TCS an, im Schnitt 22 Franken pro Monat auszugeben.

Weiter ging aus der Umfrage hervor, dass Autobesitzerinnen und -besitzer im Jahr 300 Franken für die Reinigung ihres Wagens ausgeben. Die Ausgaben für Fahrzeugwäsche und -pflege hätten sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt.

Für die Auswertung der repräsentativen Online-Umfrage wurden die Antworten von rund 1400 Autobesitzerinnen und -nutzer aus der Deutsch- und Westschweiz verwendet. (sda)

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