Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Fischsterben wegen Reinigungsmitteln in Diegten BL

Nachdem belastetes Abwasser direkt in den Diegterbach in Diegten eingeleitet wurde, verendeten auf einer Strecke von 800 Metern alle Fische.



Bild

Der Diegterbach in Diegten (BL) wurde unsachgemäss mit Reinigungsmittel belastet. bild: wikipedia / Dietrich michael weidmann

In Diegten BL ist es am Mittwoch zu einem grösseren Fischsterben gekommen. Grund dafür war eine Verunreinigung des Diegterbachs durch Reinigungsmitteln.

Die toten Fische im Diegterbach waren von Passanten entdeckt worden, wie die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) am Donnerstag mitteilte. Abklärungen der aufgebotenen Einsatzkräfte hätten daraufhin ergeben, dass mutmasslich Mitarbeitende einer Firma ein Dach gereinigt hätten.

Belastetes Abwasser in Bach eingeleitet

Dabei wurden gemäss Mitteilung Reinigungsmittel unsachgemäss angewendet. So sei das belastete Abwasser direkt in den Diegterbach eingeleitet worden, woraufhin es auf einer Strecke von rund 800 Metern zu einem vollständigen Fischsterben gekommen sei, heisst es auf der Webseite von Basel-Landschaft. Betroffen waren gemäss Auskunft der BUD «weit über hundert Fische - einige grosse aber auch viele kleine».

Der mutmassliche Verursacher der Verunreinigung wird an die Baselbieter Staatsanwaltschaft verzeigt. (adi/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Giftige Rauchwolke über Basel

Die andere Seite der Krise: Kristallklares Wasser in Venedig, Delfine in Cagliari

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die meisten grossen Städte verzichten auf 1.-August-Feiern – eine Übersicht

Keine Umzüge, keine Feuerwerke, abgesagte Feiern: Wegen der Corona-Krise wird der 1. August in diesem Jahr anders aussehen, als gewohnt. Doch einige Gemeinden und Städte haben sich Alternativen ausgedacht.

Definitiv gestrichen sind die grossen Feiern zum Nationalfeiertag in den Städten Bern, Basel, Zürich, Luzern, Chur, Solothurn, Genf und Lausanne. In Bern waren letztes Jahr mehr als als 20'000 Personen auf den Bundesplatz geströmt. Damit falle der Anlass unter das Verbot von Veranstaltungen von über 1000 Personen, entschied der Gemeinderat. Sogar der Gurten bleibt in diesem Jahr «feuerwerksfrei».

Ebenfalls nicht stattfinden wird die grosse Feier beim Bürkliplatz in der Stadt Zürich, es gibt …

Artikel lesen
Link zum Artikel