Schweiz
Blaulicht

Hemmental: Ehefrauen der beiden Toten müssen in U-Haft

U-Haft für die Ehefrauen der beiden Toten in Hemmental – Tatwaffen waren Messer

17.12.2015, 16:3517.12.2015, 17:44

Die beiden Opfer des zweifachen Tötungsdelikts im schaffhausischen Hemmental sind  gerichtsmedizinisch untersucht worden. Die Obduktionen haben ergeben, dass beide Männer an Stichverletzungen, welche durch Messer zugefügt wurden, gestorben sind, wie die Schaffhauser Polizei am Donnerstag mitteilt.

Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Schaffhausen hat nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft für die beiden Ehefrauen der Verstorbenen angeordnet.

Am späten Sonntagabend war die Polizei zur Wohnung eines Schweizer Paars ausgerückt. Der Wohnungsnachbar hatte lauten Streit und Hilferufe vernommen und die Polizei alarmiert. Als die Beamten eintrafen, fanden sie den 56-jährige Mieter und dessen 26-jährigen Schwiegersohn erstochen vor. Die beiden Ehefrauen wurden unter Tatverdacht festgenommen, «mögliche Tatwaffen» sichergestellt.

Der Ort Hemmental liegt nordwestlich der Stadt Schaffhausen. Früher eine eigenständige Gemeinde, gehört das 540-Seelen-Dorf seit 2009 zur Stadt. (whr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Bundesrat sieht Schweiz gegen Tigermücke gewappnet
Die Asiatische Tigermücke breitet sich in der Schweiz weiter aus. Eine direkte Gefahr für Ausbrüche von Tropenkrankheiten stellt das Insekt gemäss einem am Freitag veröffentlichten Bericht des Bundesrates aktuell aber nicht dar.
Denn bisher wurden in der Schweiz keine lokal übertragenen Fälle von Tropenkrankheiten wie Dengue-, Chikungunya- oder Zika-Fieber durch Tigermücken verzeichnet, wie der Bundesrat schreibt.
Zur Story