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Frontal-Crash im Gotthard: Tunnel in beiden Richtungen gesperrt

Frontal-Crash im Gotthard: Tunnel in beiden Richtungen gesperrt

08.08.2018, 17:3908.08.2018, 18:06

Im Gotthard-Strassentunnel sind am Mittwochabend zwei Fahrzeuge kollidiert, eine Person wurde verletzt. Die Verbindung zwischen dem Tessin und der Deutschschweiz ist in beiden Richtungen gesperrt. Der Verkehr staut sich vor beiden Portalen.

Der Verkehrsunfall habe sich auf der Tessiner Seite ereignet, sagte ein Sprecher der Urner Kantonspolizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Laut der Tessiner Polizei kam es gegen 16.30 Uhr zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Schweizer Personenwagen, der in Richtung Süden unterwegs war. Nach ersten Erkenntnissen sei letzterer auf die Gegenfahrbahn geraten.

Der Autolenker wurde mit schweren aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen per Helikopter ins Spital geflogen. Laut dem Verkehrsdienst von Viasuisse wirkte sich der Unfall in der Ferienzeit stark auf die Verkehrssituation auf.

Aktuell stauen sich die Fahrzeuge demnach vor beiden Tunnelportalen. Vor dem Südportal in Airolo misst der Stau sechs Kilometer ab Quinto. Als Alternative steht die Strasse über den Gotthard-Pass zur Verfügung. Diese werde aber voraussichtlich schnell an ihre Belastungsgrenze stossen. Deshalb wird empfohlen, auf die A13 San Bernardino-Route auszuweichen. Die Sperrung wird laut der Tessiner Polizei noch einige Stunden dauern. (wst/sda)

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19 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Ruffy
08.08.2018 18:08registriert Januar 2015
Bloss keine zweite Röhre für mehr Sicherheit, das wäre ja absurd.
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derEchteElch
08.08.2018 19:00registriert Juni 2017
1.) wenn es KEINE zweite Röhre gibt, muss zwingend eine zusätzliche Mautabgabe für ausländische Fahrzeuge und besonders für Lastwagen eingeführt werden, um die Strecke zu entlasten. Oder;

2.) WENN es eine zweite Röhre geben wird, muss eine zusätzliche Mautabgabe für ausländische Fahrzeuge und besonders für Lastwagen geprüft werden, um die Strecke nicht zu überlasten.
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