Schweiz
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Nachfolgend ein Überblick der wichtigsten Meldungen aus der Sonntagspresse. Bild: sda

Verschläft der Bund die Impf-Vorbereitung? Das schreibt die Sonntagspresse



Bund liegt beim Impfstoffdossier zurück

Zahlreiche Artikel der Sonntagspresse drehen sich wieder um die Coronavirus-Pandemie. So sagte der neue Leiter der Taskforce des Bundes, Martin Ackermann, gegenüber der «Sonntagszeitung», dass die Schweiz an der Schwelle zum exponentiellen Wachstum bei den Coronavirus-Infektionen sei und es damit kaum Spielraum bei der Lockerung von Massnahmen gebe. «Auch bin ich der Meinung, dass man jetzt die Grösse der öffentlichen Anlässe auf 100 Teilnehmer reduzieren soll», erklärte Ackermann weiter.

Die «NZZ am Sonntag» berichtet zudem, dass eine Coronavirus-Impfstudie in der Schweiz nicht habe durchgeführt werden können, weil lapidare acht Millionen Franken zur Durchführung fehlten. Die Zeitung schreibt, obwohl in sechs führenden Spitälern der Schweiz alles für die erste grosse Studie eines Impfstoffes gegen das Coronavirus bereitstünde, könne es nicht vorwärts gehen. Beim Bundesamt für Gesundheit BAG läge seit vier Wochen ein unbeantworteter Antrag, das Projekt teilweise zu bezahlen. Doch vom BAG hiess es gegenüber der Zeitung: «Eine Finanzierung von Covid-19-Vakzin-Studien durch das BAG ist zum heutigen Zeitpunkt nicht vorgesehen.»

Der Bund liege auch sonst im Impfstoffdossier zurück, schrieb die «NZZ am Sonntag» weiter. Die EU, Japan, Grossbritannien und vor allem die USA hätten für ihre Bevölkerung grosse Mengen an Impfstoffen gesichert – Bern habe dagegen noch keinen Vertrag mit potenziellen Impfstoffherstellern abschliessen können.

A blood sample from a volunteer is handled in the laboratory at Imperial College in London, Thursday, July 30, 2020. Imperial College is working on the development of a COVID-19 vaccine. Scientists at Imperial College London say they are immunizing hundreds of people with an experimental coronavirus vaccine in an early trial after seeing no worrying safety problems in those vaccinated so far. Dr. Robin Shattock told the Associated Press that he and colleagues had just finished a very slow and arduous process of testing the vaccine at a low dose in a small number of participants and would now be expanding the trial to about 300 people, including those over 75. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth)

Im Vergleich zu anderen Ländern läuft die Impf-Vorbereitung in der Schweiz schleppend, schreibt die «NZZ am Sonntag». Bild: keystone

Und der Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz GDK, Lukas Engelberger, sagte dem «SonntagsBlick», dass die Kantone sehr wachsam seien und eine grössere Welle bei der Coronavirus-Ausbreitung auch in der besonderen Lage, also ohne ausserordentlicher Lage, bewältigen könnten.

Ämter horteten Masken

Schweizer Beamte haben laut Meldungen der «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» hunderttausende Masken gehortet, obwohl sie diese öffentlich als wirkungslos bezeichnet hatten. Die Zeitungen berufen sich dabei auf die Direktorenkonferenz des Bundesstabes für Bevölkerungsschutz (BSTB), deren Sitzungsprotokoll sie über das Öffentlichkeitsgesetz erhalten haben. Demnach hiess es vom Direktor des BAG Pascal Strupler im März, dass in den Ämtern Masken und Desinfektionsmittel gehortet würden. «Er ruft zur Vernunft auf und bittet die Ämter, alles Material zur Verfügung zu stellen», hiess es weiter. Bei einer Sammelaktion seien dann fast eine Million Masken zusammengekommen.

Konsum höher als vor der Krise

Schweizerinnen und Schweizer konsumieren laut einer Meldung der «SonntagsZeitung» nach dem heftigen Einbruch vom Frühling mittlerweile mehr als vor der Coronavirus-Krise. Zudem sei die Bevölkerung auch wieder mobiler. Die Zeitung stützt sich dabei auf Echtzeitdaten über das Kauf- und Mobilitätsverhalten, welche die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich täglich auswertet. Nur die Einkäufe im Ausland lägen noch unter dem Vorkrisenniveau. Die Menschen würden laut einer anderen Untersuchung auch wieder deutlich mehr Bargeld als im Frühling abheben und tätigten mehr Ausgaben mit Bank- und Kreditkarten, hiess es weiter. Dies zeige das Projekt «Monitoring Consumption Switzerland» der Universitäten St.Gallen und Lausanne, des Datenunternehmens Novalytica und von SIX Payment Services.

Neue Massnahmen in Genf?

Der Kanton Genf könnte schon bald neue Coronavirus-Beschränkungen einführen, meldete die Westschweizer Zeitung «Le Matin Dimanche». Sie beruft sich auf den Genfer Gesundheitsdirektor Mauro Poggia (Mouvement citoyens genevois), der dies für den Fall steigender Coronavirus-Infektionen ankündigte. Er führte als Massnahmen etwa die Verringerung der Höchstzahl von Personen für Versammlungen und Demonstrationen, die Verpflichtung zur Vorlage von Schutzplänen für festliche, wie auch private Versammlungen sowie die Wiedereinsetzung von Sanktionen bei der Verletzung der 1,5-Meter-Distanz-Regel an.

Der Kanton Genf konzentriert derzeit rund ein Drittel der neuen Schweizer Coronavirus-Infektionen. Am Freitag hatten die Genfer Behörden bereits die sofortige Schliessung aller Nachtclubs, Discos, Tanzlokale und Kabaretts angeordnet – eine Premiere in der Schweiz.

Filz-Vorwurf an die SBB

Laut einer Meldung des «SonntagsBlick» mehren sich die Anzeichen für Filz bei den SBB. Ihr ehemaliger Immobilienchef heuerte bei Baukonzernen an. Jürg Stöckli war von 2010 bis Ende 2018 Chef von SBB Immobilien. Unter seiner Ägide investierte der Staatsbetrieb mehr als vier Milliarden Franken in neue Bauprojekte.

Stöckli habe massgeblichen Einfluss darauf gehabt, was, wann, wo gebaut wurde und wer die Aufträge erhalten habe. Nach seinem Abgang bei den SBB habe Stöckli fleissig Verwaltungsratsmandate erhalten. Die Beteiligten wehren sich aber gegenüber dem «SonntagsBlick» gegen den Vorwurf von Filz und Vetternwirtschaft. «Die Verwaltungsratsmandate von Jürg Stöckli hatten und haben keinen Einfluss auf die Vergaben der SBB», sagte ein SBB-Sprecher zu der Zeitung.

Schmiergeld floss über die Schweiz nach Panama

Die «SonntagsZeitung» berichtet, dass Schmiergeld für Panama über Schweizer Banken geflossen sei. Für mehr als drei Milliarden baute Panama zwei neue Metro-Linien in der gleichnamigen Hauptstadt. Im Frühling 2019 wurde das Bauwerk eröffnet. Den Auftrag erhielten das spanische Bauunternehmen Fomento de Construcciones y Contratas, der brasilianische Odebrecht-Konzern und der französische Alstom-Konzern, der mit seiner Transportsparte auch in der Schweiz tätig ist.

Unterlagen, die der Zeitung vorlägen, zeigten: Für den Erhalt des Zuschlags flossen 82 Millionen Euro Schmiergeld über eine Schweizer Bank. Dies geht aus einem Urteil des Bundesstrafgerichts von Mitte Mai hervor. Laut dem Entscheid wehrt sich der beteiligte Finanzvermittler gegen die Herausgabe der Kontodaten aus der Schweiz an die Staatsanwaltschaft in Madrid. Die Richter in Bellinzona fanden jedoch, dass es Sache der Richter in Spanien sei, zu beurteilen, ob die Dokumentation eine strafrechtlich relevante Verbindung aufzeige.

Deza unterstützte umstrittene Organsiation

Die Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz soll laut der «SonntagsZeitung» Kontakte zu Islamisten haben. Ein Führungsmitglied des britischen Hilfswerks Islamic Relief musste kürzlich wegen antisemitischer Kommentare zurücktreten – doch die Organisation sei auch von der schweizerischen Entwicklungshilfe alimentiert worden. Es ging um Projekte im palästinensischen Gazastreifen.

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) habe Islamic Relief zwischen 2013 und 2019 mehr als 3,2 Millionen Franken überwiesen, hiess es. Israel habe Islamic Relief schon im Jahr 2014 verboten, weil das Hilfswerk ein Teil des Finanzsystems der palästinensischen Hamas und der Muslimbruderschaft sei. Auch die deutsche Regierung habe bestätigt, dass Islamic Relief personell mit den Muslimbrüdern verbunden ist.

Plug-in-Hybride sind Verkaufsschlager

Plug-in-Hybride, eine Kombination aus Verbrenner und Batterie-Autos, sind laut der «NZZ am Sonntag» der neue Verkaufsschlager. Die Zeitung beruft sich dabei auf Zahlen des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens PwC. Demnach stiegen die Schweizer Neuzulassungen für solche Fahrzeuge im zweiten Quartal um 186 Prozent. Zwar ermöglichten solche Autos laut Christoph Schreyer, Leiter Energieeffizienter Verkehr beim Bundesamt für Energie, einen «sanften Einstieg» in die Elektromobilität, wie er der Zeitung sagte. Schliesslich müssten Nutzer keine Angst vor fehlender Reichweite haben. Allerdings, so Schreyer, sei unklar, wie viel Plug-in-Hybridautos der Umwelt wirklich brächten. Der Grund dafür sei, dass solche Plug-in-Hybride zwar auf dem Papier sehr tiefe Verbrauchswerte hätten. Diese würden sie aber nur dann erreichen, falls sie richtig eingesetzt würden.

Khan muss vor die Staatsanwaltschaft

Nach langem Stillstand kommt laut dem «SonntagsBlick» etwas Bewegung in die Beschattungsaffäre der Grossbank Credit Suisse. Im September müssten Iqbal Khan, seine Frau sowie einer der angeklagten Privatdetektive bei der Staatsanwaltschaft antraben, hiess es. Die zentrale Frage dabei werde sein, ob das Ehepaar Khan glaubhaft machen kann, dass es vom ertappten Beschatter tatsächlich in Todesängste versetzt worden sei. Der Privatdetektiv bestreitet, dass er aggressiv aufgetreten sei. Zudem werden sich die Khans auch den kritischen Fragen der Anwälte der Detektive stellen müssen.

Ansturm auf Schweizer Ausflugsorte

Schweizer Gemeinden stossen aufgrund des Ansturms inländischer Touristen an ihre Kapazitätsgrenzen und wollen daher laut der «NZZ am Sonntag» mit Gebühren für etwas Abschreckung sorgen. Besonders in Naturschutzgebieten fehle ohnehin vielerorts Geld, um Infrastruktur, Aufsicht und Kontrollen bereitstellen zu können. Hannes Germann, Präsident des Schweizerischen Gemeindeverbands, sagte gegenüber der Zeitung, der Sturm auf die Natur habe seinen Preis. Zurzeit würden viele Gemeinden überrannt, die nicht auf Massen ausgelegt seien. «Die Natur gehört allen. Aber wer nur kommt, um sie zu konsumieren, der müsse dafür künftig auch zahlen», forderte der SVP-Ständerat.

Auch Lukas Frei, Präsident des Verbands «Swiss-Rangers», sagte gegenüber der «NZZ am Sonntag», dass das Naturerlebnis künftig vermehrt kosten werde. «Es braucht mehr Mittel für den Vollzug des Naturschutzes», sagte er. Besonders betroffene Kantone wie Bern, Graubünden, Luzern, Zürich oder Aargau wollen die Ausgaben für die Aufsicht in schützenswerten Naturgebieten erhöhen, hiess es weiter.

Hoteliers schlagen Preise auf

Bündner und Tessiner Hotelzimmer haben ihre Preise für die Sommersaison laut der «NZZ am Sonntag» erhöht. Die Zeitung beruft sich dabei auf eine Auswertung, die das Switzerland Travel Centre für das Blatt erstellt habe. Die Nachfrage in einigen Ferienregionen sei so gross, dass Hotels ihre Preise erhöhen konnten, hiess es. So zogen im Tessin die Preise für Hotelzimmer im laufenden Jahr durchschnittlich um fünf Prozent im Vergleich mit dem Jahr 2019 an. In Graubünden schlugen Hoteliers um die vier Prozent auf, hiess es weiter. Allerdings litten andere Schweizer Ferienregionen unter einem starken Preiszerfall. Im Berner Oberland seien die Hotelpreise dieses Jahr um 18 Prozent eingebrochen. Im Wallis seien es sogar rund 20 Prozent.

Urteile in Mafia-Fall

Die Bundesanwaltschaft hat laut der «NZZ am Sonntag» zwei Gehilfen der neapolitanischen Mafiaorganisation Camorra wegen Geldwäscherei zu je einer bedingten Gefängnisstrafe von sechs Monaten verurteilt. Die Zeitung beruft sich dabei auf zwei noch unveröffentlichte Strafbefehle von Juni. Die zwei Personen würden beschuldigt, Teil einer Gruppe gewesen zu sein, die zwischen 2005 und 2015 insgesamt rund 28 Millionen Euro in die Schweiz mit dem Ziel importiert habe, den kriminellen Ursprung der Gelder zu verschleiern. Drei weitere Mitglieder dieser Gruppierung seien im Jahr 2011 in Italien bereits erstinstanzlich zu acht-, sechs- und dreijährigen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Den zwei Gehilfen würden Überweisungen von mehreren Millionen Euro auf Schweizer Bankkonten zur Last gelegt, hiess es weiter. Ausserdem habe die Bundesanwaltschaft Luxusuhren, Diamanten und Schmuck beschlagnahmt. (cma/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rethinking 02.08.2020 13:34
    Highlight Highlight Plug-in-Hybride bringen primär nur den Importeuren etwas, da sie dadurch den co2 Ausstoss ihrer Flotte auf dem Papier reduzieren können...

    Dafür benötigt es zusätzliche Batterien deren Bestanteile abgebaut werden müssen. Ausserdem wissen wir alle dass eine Batterie nach 2-3 Jahren sukzessive Kapazität verliert...
  • Fairness 02.08.2020 12:10
    Highlight Highlight Bund und Kantone sind nicht nur was Corona angeht ein bisschen oft am Schlafen!
  • tellmewhy 02.08.2020 11:15
  • Eiswalzer 02.08.2020 11:00
    Highlight Highlight Oh je... Aber die Strategie ist, Eindämmung unter enormen Kosten und opfern unzähliger Existenzen und Lebenswerke bis zum Impfstoff? Und wenns dann mal einen geben sollte, sind wir politisch uns vertraglich hintendrein. Momol, wir meistern das alles wirklich top😂😂
    • tellmewhy 02.08.2020 11:11
      Highlight Highlight Sarkasmus: Nicht, dass die Schweizer noch in die EU auswandern müssen, damit sie geimpft werden....
      Überlegt Euch gut, wie Ihr im September abstimmt!
    • Garp 02.08.2020 12:42
      Highlight Highlight Du hast mir an anderer Stelle ja nicht mehr geantwortet Eiswalzer, welche Massnahmen Du denn konkret begrüssen würdest. Du schriebst ja Du seist nicht gegen Massnahmen. Vielleicht antwortest Du nun hier.
    • Eiswalzer 02.08.2020 13:11
      Highlight Highlight Dann musst du halt die Kommentare besser lesen. Ich habe es schon zig Mal geschrieben, welche Experten und Ausgewogenheit ich befürworte. Maskenpflicht ist ok, im ÖV, in Stadien mit Sitzplätzen. Ursprüngliches Ziel mit Nichtüberforderung der Spitäler (wo wir nie auch nur ansatzweise waren). Möglichst breite Öffnung, da etwas anderes kaum möglich ist mittelfristig und Ausarbeitung von Strategien, welche Branchen wann wie viel Unterstützung kriegen. Unterstütztung dort, wo die meisten Einschränkungen gelten und nicht Giesskanne wie jetzt. Etc etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter Vogel 02.08.2020 10:50
    Highlight Highlight Die Tonart wurde von den Amerikanern längst vorgegeben. Wer viel bezahlt bekommt zuerst geliefert. Die Schweiz hat genug Geld.
    • bebby 02.08.2020 14:15
      Highlight Highlight Wer aber nur für 8 Mio Einwohner Impfdosen braucht, der ist nicht so wichtig, wie wenn es 80 Mio sind...
    • Peter Vogel 02.08.2020 15:08
      Highlight Highlight Das 8 Mio Land kann aber locker den doppelten Preis / Dosis zahlen wie das 80 Mio Land. Da lohnt sich das schon den einen zuerst zu beliefern.
  • tellmewhy 02.08.2020 10:41
    Highlight Highlight Da können sich die Impfgegner in der Schweiz ja heute freuen...^^
  • sentir 02.08.2020 10:32
    Highlight Highlight Zwei Personen haben 28 Mio. Franken Schwarzgeld innert zehn Jahren in die Schweiz geschmuggelt, um es zu waschen.
    Wenn also eine Person knapp 117`000.- Franken dreckiges Geld pro Monat in die Schweiz importiert, gibt es sechs Monate Haft bedingt.

    Das nenne ich mal eine wirkliche Abschreckung der Bandenkriminalität...
    • Hoci 03.08.2020 00:54
      Highlight Highlight Achtung Ironie für die Blitzer...
      Wenn man bedent welche Verbrechen.dahinter stecken, müsste die Strafe sehr hoch sein. Ist vermutlich Beihilfe zu Mord, umweltverschmutzung, Menschenhandel, Totschlag ider so wegen Drogenhandel...
  • Sarkasmusdetektor 02.08.2020 10:18
    Highlight Highlight Wenn ich so an die Milliarden an Steuergeldern denke, die weltweit für das wirkungslose Tamiflu verlocht wurden, finde ich es nicht nur schlecht, dass der Bund etwas zurückhaltend ist bei Verträgen für Medikamente, die noch gar nicht existieren...
    • Tschowanni 02.08.2020 10:40
      Highlight Highlight Genau so ist es. Danke
    • tellmewhy 02.08.2020 10:46
      Highlight Highlight Super, dann ist die EU zuerst geimpft, und die Schweiz ein Jahr später ? Meinen sie nicht, dass dies noch teurer werden könnte ?
    • Eiswalzer 02.08.2020 11:05
      Highlight Highlight Nur nicht ganz so ideal, wenn man eine Pandemie-Bekämpfung auf genau einen solchen Impfstoff ausrichtet und als alternativlos bezeichnet...🙄🙄
    Weitere Antworten anzeigen
  • Autokorrektur 02.08.2020 10:16
    Highlight Highlight Was ist mit "Die Natur gehört allen. Aber wer nur kommt, um sie zu konsumieren, der müsse dafür künftig auch zahlen" gemeint? Wie "konsumiert" man Natur? Was muss man tun, um nicht als "Naturkonsument" zu gelten? Ich bin verwirrt. Ausserdem: Ansturm inländischer Touristen. 🙄😑 Was wollt ihr denn nun - wir sollen doch in der CH Ferien machen, das wollte man doch von uns. 🤔 Oder sollen wir alle nach Luzern, die Chinesen ersetzen?
    • Nate Smith 02.08.2020 10:56
      Highlight Highlight Ich war sogar schon in Luzern und die Stadtmauer hatte wegen Corona zu obwohl alles andere wieder geöffnet hatte. Das Bedürfnis eine 10k Fr Uhr als Statussymbol zu kaufen hatte ich leider nicht. Wohl ein zu billiger Gast. 🤷‍♂️
    • Hoci 03.08.2020 00:58
      Highlight Highlight Ins Hotel bist du oder andere Tagesausflügler auch nicht....
  • Turi 02.08.2020 10:13
    Highlight Highlight "«Die Natur gehört allen. Aber wer nur kommt, um sie zu konsumieren, der müsse dafür künftig auch zahlen», forderte der SVP-Ständerat."

    Die SVP weiss wie sie vom Staat und vom Konsumenten Geld abzocken kann.
    Bei den Milliarden die wir per Steuergeld in die Landschaften stecken, soll er einfach mal die Klappe halten. Oder seine Schaffhauser sollen für Uni- und Hochschulbesuche in anderen Kantonen die vollen Kosten zahlen.
  • CalibriLight 02.08.2020 10:09
    Highlight Highlight Natur "konsumieren"?
    Das sagt ja schon alles über die Einstellung zur Natur. Man konsumiert die Natur nicht.
  • Sotschidemokrat alias Tropenkopf 02.08.2020 09:45
    Highlight Highlight Für die Menschen die sich impfen lassen wollen hoffe ich das nicht!
    Für mich persönkich, kein Problem 😉
  • Miikee 02.08.2020 09:44
    Highlight Highlight Wie die Tracing Vorbereitungen (Einheitliches, digitales System) verschläft der Bund nun auch die Impfvorbereitung. Wer hätte das gedacht....
    • Hoci 03.08.2020 00:58
      Highlight Highlight Quarantäne und Masken.hast du vergessen...
  • Garp 02.08.2020 09:31
    Highlight Highlight Und alleinerziehende Mütter und Väter und sonst Menschen mit wenig Geld, werden dann von der Natur ausgeschlossen. Die Natur soll dann also nur noch denen mit genug Geld gehören.
  • Nate Smith 02.08.2020 08:47
    Highlight Highlight Wird wohl ähnlich wie bei der Schweinegrippe werden. Da waren wir auch die letzten die den Impfstoff bekommen haben. Irgendwie sind die schon lernresistent in Bern. Wozu braucht es überhaupt eine Studie und Zulassung in der Schweiz? Cassis de Dijon von den EU, JP und US Behörden wäre in diesem Bereich völlig genügend. Das ist klar unnötige Bürokratie zum Schutz der Pharma-Hochpreisinsel in nicht-Krisenzeiten.

    Wer weiss vielleicht kann man sich ja dann in Deutschland in der Apotheke impfen lassen, gleich wie bei uns für FSME?
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 02.08.2020 09:35
      Highlight Highlight Die SARS-CoV-2-Impfung wird's sowieso nicht bringen. Zu schnell sinkt die Zahl der Antikörper im Blut. Sprich, die Impfungen werden faktisch wirkungslos sein.
      Die FSME-Impfung hält immerhin drei Jährchen, bevor man's auffrischen muss. Das wird die SARS-CoV-2-Impfung nicht annähernd schaffen. Wenn sie drei bis sechs Monate wirkt, wäre das schon viel.
    • Tschowanni 02.08.2020 10:19
      Highlight Highlight Und? Haben wir den Impfstoff gebraucht? Das ganze wurde von der WHO und verantwortlichen massiv aufgebauscht. Inzwischen nennt es der Bund schon eine milde Pandemie. Es wurden weltweit dutzende Milliarden in x Milliarden Einheiten Tamiflu investiert, verabreicht wurden davon lediglich rund 15% weil es einfach nicht nötig war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nate Smith 02.08.2020 08:42
    Highlight Highlight In amerikanischen Nationalpärken zahlt man auch Eintritt. Das ist an sich nichts neues. Nur bekommt man dort halt auch mehr Natur geboten. Unsere Schutzgebiete sind meistens ein Witz und knapp einen Quadratkilometer gross. Der Rest unserer "Natur" ist landwirtschaftlich ziemlich genutzt. Dies zahlen wir ja alle schon mit den Subventionen.
    • Vecchia 02.08.2020 10:04
      Highlight Highlight "Unsere Schutzgebiete sind meistens ein Witz"

      um Natur zu geniessen, muss man eben schon eine Ahnung von Natur haben.

      Aktuell scheinen aber genug Ignoranten in der Natur unterwegs zu sein. Feuerstellen mitten in der Bienenweide, Rücksichtslosigkeit gegenüber Fauna und Flora, niedergetrampelte Pflanzen und Abfall überall - grauenhaft!
      Und nicht zuletzt mit giftigen Zigifiltern übersähte Naturböden*.
      Wenn keine Eintrittspreise, dann sollten wenigstens hohe Litteringgebühren erhoben werden.

      (*ich rauche selbst, nehme die Stummel aber in einer Metallbüchse bis zum nächsten Mülleimer mit)
    • Garp 02.08.2020 12:38
      Highlight Highlight Die USA sind nun kein Beispiel für soziale Gerechtigkeit.
    • Hoci 03.08.2020 00:45
      Highlight Highlight Sie sollten ein bischen besser aufpassen was da so in Sachen Natur abgeht bzw. in den Naturschutzgebieten beschrieben.ist.
      Dass es in den us Naturschutzpärken mehr Natur gibt ist lächerlich.
      Allenfalls meinen.sie spezielle geologische Formationen gibts hier überall auch, oder Grosswild wie Wolf, Lucjs, Steinbock, Bör gibts hier auch wenn man sie in der Natur findet.
      Die kleinen Naturschutzgebiete sind meist spezielle feucht und trockengebiete. Die sind meist klein und es braucht viele, es sei den man bewilligt endlich einen grosszägigeren Rheindamm mit etwas Wiederherstellung von Miniauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 02.08.2020 08:29
    Highlight Highlight "Schweizerinnen und Schweizer konsumieren laut einer Meldung der «SonntagsZeitung» nach dem heftigen Einbruch vom Frühling mittlerweile mehr als vor der Coronavirus-Krise."

    Ihr könnt ja mal meine Kommentare durchsuchen. Habe ich euch vor Monaten genau so prognostiziert. Nämlich, dass der Rebound-Effekt umso heftiger ausfallen wird.

    Umwelt? Dazu sagen SchweizerInnen nur: FCUK YOU, Umwelt!
    • Eiswalzer 02.08.2020 11:38
      Highlight Highlight Und der Rebound wird noch gewaltiger. Wenn die Folgen der Massnahmen spürbar werden, wenn Millionen von Leuten um die Existenz kämpfen werden, wenn die grösste Krise seit den 30er kommen sollte, dann interessiert logischerweise NIEMANDEN eine grünere und blumigere Welt. Das ist nun wirklich kein Wunder. Nur Träumer glaubten an so was zu Beginn der Pandemie, an eine Transformation zu einer besseren Welt🙄🙄🙄
  • Stefan Morgenthaler-Müller 02.08.2020 08:08
    Highlight Highlight «Die Natur gehört allen. Aber wer nur kommt, um sie zu konsumieren, der müsse dafür künftig auch zahlen», forderte der SVP-Ständerat.

    Bald braucht man ein Billett, um den Wald oder den Berg besuchen zu können. Für spezielle Aussichtsorte oder Naturereignisse (Höhlen, Bäche, Schluchten, Gletscher, usw.) gibt es dann das Billett plus. Kostet etwas mehr, dafür kann man die Natur dann noch besser auskosten.

    Wer zusätzlich Ziegen, Kühe oder Murmeltiere sehen will, muss das Billett Plus Gold lösen.

    Frische Wald- oder Bergluft kostet extra, wird pauschal über eine Swiss-Vignette verrechnet.
    • Sotschidemokrat alias Tropenkopf 02.08.2020 09:48
      Highlight Highlight Klingt gut👍
      Nur wer in den Bergen Wohnt kann beurteilen wie sich Touristen verhalten. Finde ich eine grossartige Idee
    • Soufaa 02.08.2020 11:38
      Highlight Highlight Naja der Unterhalt von Wanderwegen, Parkplätzen, WCs etc. Ist halt nicht umsonst. Um so mehr Leute kommen um so mehr kostet alles.
    • Jacques #23 02.08.2020 12:50
      Highlight Highlight Gerade bei der SVP ist es so, dass man dann eher für pestizidverseuchte Jammertäler denn für intakte Natur Eintritt bezahlen müsste.

      🙄
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Viele Menschen stecken sich in der Familie an, wenige in Clubs – BAG korrigiert sich

Die meisten Coronavirus-Ansteckungen gibt es im familiären Umfeld, nicht in Ausgehlokalen, Clubs und Discos, wie es aus dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) noch am Freitag hiess. Am Sonntagabend korrigierte sich das BAG: die Daten seien falsch zugeordnet worden.

Es zeige sich, dass gemäss den klinischen Meldeformularen, die dem BAG durch Ärztinnen und Ärzte zugestellt würden, die meisten Ansteckungen im familiären Umfeld (27,2 Prozent) geschehen, gefolgt vom Arbeitsplatz (8,7 Prozent) und privaten Festen (3 Prozent). Ausgehlokale machen einen einstelligen Prozentsatz aus, konkret lediglich 1,9 Prozent, Bars und Restaurants nur gerade 1,6 Prozent.

Allerdings warnt das BAG in seiner Mitteilung vom Sonntagabend: «Infektionsereignisse in Clubs können zu …

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