Schweiz
CVP

Weltwoche lanciert Toni Brunner als Bundesrat

Weltwoche lanciert Brunner ++ SVP-Tännler wird nicht Bundesrat ++ CVP-Humbel tritt im Aargau zum zweiten Ständerats-Wahlgang an

21.10.2015, 21:2122.10.2015, 08:52
Grinsender Toni Brunner: Die heutige Titelseite der «Weltwoche».
Grinsender Toni Brunner: Die heutige Titelseite der «Weltwoche».
Bild: Weltwoche

Die Titelseite der aktuellen Weltwoche sieht aus wie ein Wahlplakat. Toni Brunner in den Bundesrat, steht da in weissen Lettern geschrieben und dahinter hervor lacht ganzseitig der SVP-Parteipräsident. «Präsident Toni Brunner wäre der ideale neue Bundesrat. Aus Sicht der Wähler, der eigenen Partei – und der Gegner», schreibt das Blatt von Neo-Nationalrat Roger Köppel (SVP).

Da reibt sich die Augen, wer die Neue Zürcher Zeitung aufschlägt: Darin lässt Brunner in einem ganzseitigen Interview unter anderem wissen, seine Kandidatur für den Bundesrat stehe ausser Diskussion. Nachgefragt, ob seine Absage definitiv sei, sagte er: «Richtig, ich schliesse dies aus.»

Auch der Zuger Landammann und Regierungsrat Heinz Tännler (SVP) will nicht Bundesrat werden. Er hat die SVP des Kantons Zug am Mittwochnachmittag darüber informiert, dass er als Kandidat bei den Bundesratswahlen vom 9. Dezember nicht zur Verfügung stehen wird.

Will nicht Bundesrat werden: SVP-Politiker Tännler (links).
Will nicht Bundesrat werden: SVP-Politiker Tännler (links).
Bild: KEYSTONE

Dies teilte Parteipräsident Thomas Aeschi am Mittwochabend in einem Communiqué mit. Nähere Angaben habe er keine erhalten, sagte Aeschi gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Er sei überrascht von Tännlers Entscheid und bedaure diesen sehr, sagte Aeschi weiter. Tännler selbst war am Mittwochabend nicht zu erreichen. Tännler machte sich ausserhalb des politischen Parketts einen Namen als Einzelrichter des Schweizer Eishockeyverbandes.

Humbel will's nochmals wissen

Neues von der Kandidaten-Front gibt es auch aus dem Kanton Aargau: CVP-Nationalrätin Ruth Humbel tritt auch zum zweiten Wahlgang der kantonalen Ständeratswahlen an. Das hat der Parteitag der CVP am Mittwochabend in Berikon AG ohne Gegenstimme beschlossen. Humbel war am Sonntag auf dem vierten Platz gelandet.

Will noch immer Ständerätin werden: CVP-Politikerin Humbel.
Will noch immer Ständerätin werden: CVP-Politikerin Humbel.
Bild: KEYSTONE

Damit kommt es beim zweiten Wahlgang vom 22. November zu einem Dreikampf zwischen Humbel, Philipp Müller (FDP) und Hansjörg Knecht (SVP). Sie sei die wählbare bürgerliche Alternative in der Mitte, wird Humbel in einer CVP-Mitteilung vom Mittwoch zitiert. (tat/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Diese Schweizer Bahn vereint Europarekord mit weltweitem Unikat
Die Rigi ist einer der bekanntesten Aussichtsberge der Schweiz. Dass es da besonders schön ist, erkannte man schon früh. 1871 eröffnete darum die erste Zahnradbahn Europas auf die Königin der Berge. Heute gibt es hier an wenigen Tagen noch ein weltweites Unikat zu erleben.
Schon vor rund 400 Jahren war der Rigi Kulm bekannt und wurde bald zum Ausflugsziel. 1816 wurde auf dem Berg das erste Gipfelhotel der Schweiz eröffnet. Noch heute bekannt sind die Rigiträger, welche früher nicht nur die Koffer, sondern teilweise auch die wohlhabenden Gäste selbst auf den Berg trugen. Obwohl der Tourismus blühte und stetig zunahm, endete dies 1871 abrupt.
Zur Story