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SVP zieht auf Kosten der CVP wieder in Walliser Regierung ein

Franz Ruppen (UDC) arrive au centre medias lors des elections au Conseil d'Etat valaisan ce dimanche 7 mars 2021 au Techno-pole a Sierre.( KEYSTONE/Olivier Maire)
Mit Franz Ruppen zieht die SVP wieder in die Kantonsregierung ein.Bild: keystone

SVP zieht auf Kosten der CVP wieder in Walliser Regierung ein

Bei den Walliser Staatsratswahlen hat die CVP überraschend ihren dritten Sitz und damit die Mehrheit in der fünfköpfigen Regierung verloren. Die SVP zieht mit Nationalrat Franz Ruppen nach vier Jahren wieder in den Staatsrat ein.
28.03.2021, 15:3128.03.2021, 15:31

Das beste Resultat erzielte mit 55'698 Stimmen der Oberwalliser Roberto Schmidt von der CVP, wie die Staatskanzlei mitteilte. Bereits an zweiter Stelle folgte mit 50'982 Stimmen Franz Ruppen von der SVP. Damit kehrt die Partei nach vierjähriger Absenz aufgrund der Abwahl von Oskar Freysinger wieder in die Regierung zurück

Ruppens Erfolg geht auf Kosten der jahrzentelangen Mehrheitspartei CVP. Ihr Kandidat für den bisherigen dritten Sitz, Serge Gaudin, erreichte mit 37'414 Stimmen klar das schlechteste Resultat. Der neu für die CVP angetretene Gaudin sollte den zurücktretenden Parteikollegen Jacques Melly ersetzen

Überraschend auf dem fünften und letzten Platz landete mit 43'799 Stimmen Christophe Darbellay. Er war faktisch bereits gewählt: Die Kantonsverfassung sichert jeder der drei Regionen Ober-, Zentral- und Unterwallis mindestens einen Vertreter in der Regierung zu.

SP-Nationalrat Mathias Reynard wurde mit 49'094 Stimmen auf den dritten Platz gewählt. Er ersetzt die zurücktretende SP-Gesundheitsdirektorin Esther Waeber-Kalbermatten, bisher einzige Frau im fünfköpfigen Gremium. Reynard lag knapp vor dem bisherigen FDP-Staatsrat Frédéric Favre, der auf 48'990 Stimmen kam. Favre hatte vor vier Jahren auf Kosten von Freysinger den SVP-Regierungssitz erobert. (sda)

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