Schweiz
Gesellschaft & Politik

«Zuger Sex-Affäre»: Strafverfahren wird nicht eingestellt – Spiess-Hegglin kämpft mit neuen Beweisanträgen weiter

«Zuger Sex-Affäre»: Strafverfahren wird nicht eingestellt – Spiess-Hegglin kämpft mit neuen Beweisanträgen weiter

23.08.2015, 03:4723.08.2015, 09:05

Im letzten «SonntagsBlick» hat Jolanda Spiess-Hegglin (34) offengelegt, dass sie wegen eines medizinischen Problems keinen spontanen, positiv erlebten Sex haben kann. Ursache ist eine Gebärmuttersenkung. Damit hat sie die sogenannte Zuger «Sex-Affäre» nochmals in ein neues Licht gerückt. 

Derweil wollten die Untersuchungsbehörden die Untersuchung zum Fall eigentlich einstellen. Beide Parteien hätten noch eine Woche Zeit, um allfällige neue Beweisanträge zu stellen, hiess es vor einer Woche. 

Gemäss «SonntagsBlick»-Recherchen hat der Anwalt von Spiess-Hegglin die Zeit genutzt – und fristgerecht mehrere Anträge eingereicht.

Bisher 20 Zeugen einvernommen

Äussern will sie sich dazu nicht. «Aus Rücksicht auf die gegnerische Seite und die noch laufende Untersuchung», sagt Spiess-Hegglin. 

Auch die Zuger Strafverfolgungsbehörden wollen sich dazu nicht äussern. «Wir informieren wieder, sobald die Sache definitiv abgeschlossen ist», sagt Sprecher Marcel Schlatter. 

Fakt ist: Mit diesen Anträgen dürfte sich die Untersuchung noch einige Wochen oder sogar Monate hinziehen. Bislang wurden laut Schlatter rund 20 Zeugen einvernommen. (dwi)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
«Wenn nötig, mache ich es selbst» – Christoph Blocher will nach Niederlage nicht aufgeben
Nach der deutlichen Niederlage bei der Neutralitätsinitiative hat SVP-Doyen Christoph Blocher Stellung genommen.
Das Resultat ist eindeutig: 70 Prozent der Schweizer Stimmbevölkerung lehnte die Neutralitätsinitiative ab. SVP-Doyen Christoph Blocher hatte schon im Vorfeld angekündigt, dass er nur ein Interview geben werde – auf Tele Blocher. «Das ist ein Schlag gegen die künftige Sicherheit der Schweiz», sagt er, während er in Herrliberg im Grünen sitzt. Jetzt komme es darauf an, was der Bundesrat als Nächstes mache. Im Falle Russlands sei die Neutralität aufgebrochen worden. «Das ist gefährlich», so Blocher.
Zur Story