Bei Brand am Gardasee verletzte Schweizer nicht mehr im Spital
Bei einem Brand auf einem grossen Campingplatz am Gardasee sind mehrere Menschen verletzt worden, darunter eine Familie aus der Schweiz. Nach Angaben des Schweizer Aussendepartements hat die Familie das Spital inzwischen verlassen können.
Das Feuer war den Behörden zufolge am frühen Sonntagmorgen in einem Bungalow auf dem Campingplatz «Bella Italia» in der Gemeinde Peschiera del Garda am Südufer des Sees ausgebrochen, noch in der Dunkelheit. 24 Menschen mussten vor Ort behandelt oder ins Spital gebracht werden.
Nach Angaben der Rettungsdienste wurden sieben Menschen in die Notaufnahme gebracht, darunter eine Familie aus der Schweiz mit drei Kindern. Die Schweizer Vertretung in Mailand stehe in Kontakt mit den zuständigen Behörden vor Ort, teilte das Angaben des Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Gemäss den Informationen habe die Schweizer Familie das Spital bereits wieder verlassen können.
Der Campingplatz an Italiens grösstem See wird als Fünf-Sterne-Anlage beworben, die vor allem für Familien geeignet sei. Neben Stellplätzen für Wohnmobile, Wohnwagen und Zelte gibt es dort zahlreiche Apartments. Etwa 20 Strukturen seien durch die Flammen zerstört worden, hiess es. Der Gardasee ist bei Touristinnen und Touristen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich beliebt. (sda/dpa)
