Schweiz
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«Generation Stress»: Schweizer Jugendliche wollen immer mehr. bild: shutterstock

So tickt und kommuniziert die Schweizer Jugend im Vergleich mit dem Ausland – in 9 Grafiken

Jugendliche in der Schweiz machen sich immer mehr Sorgen um die Flüchtlingsthematik und Snapchat erlebt einen Mega-Boom. Neun interessante Grafiken des heute veröffentlichten Jugendbarometers der Credit Suisse.



Die Schweizer Jugend will alles haben: 

«Karriere machen, aber gleichzeitig eine ausgewogene Work/Life-Balance pflegen, selbstständig sein und bei einer internationalen Firma arbeiten, weniger sparen, aber auch ein Haus kaufen. Und bei allen Aktivitäten sind sie stets online, kommunizieren miteinander, konsumieren News, gamen und entdecken neue Plattformen.»

Zu diesem Schluss kommt das heute Dienstag veröffentlichte Jugendbarometer der Credit Suisse. Dabei wurden 1000 Schweizer Jugendliche im Alter zwischen 16 und 25 Jahren befragt und die Daten mit dem Ausland verglichen. 

Folgende neun Grafiken geben interessante Einblicke, wie die Schweizer Jugend heute tickt und kommuniziert. (Falls du die Grafiken nicht gut lesen kannst, halte dein Handy quer.)

WhatsApp nimmt eine überragend wichtige Rolle ein, was die Kommunikation betrifft. Während in den USA und Brasilien häufig auch über Facebook kommuniziert wird, nimmt bei uns die Zuckerberg-Plattform schon fast eine Statisten-Rolle ein. 

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Wahl- und Abstimmungskampf wird immer häufiger auf Facebook geführt. Man denke zum Beispiel an all die Debatten zur Durchsetzungsinitiative. Vergleicht man jedoch die Daten der Schweiz mit Brasilien, Singapur und den USA, fällt auf, dass die politische Partizipation im Netz hierzulande etwas hinterherhinkt. 

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«Durch soziale Medien wird Politik nicht interessanter», so der Tenor bei den Schweizer Jugendlichen. Zudem glauben 70% der Befragten, dass die Inhalte auf Facebook und Twitter manipuliert sein könnten. «Überall ist bekannt, dass es sogenannte Trolle im Netz gibt, die keine ehrlichen Absichten hegen», schreibt die Credit Suisse. 

Aber: Eine Mehrheit der Befragten in der Schweiz und im Ausland bewertet es positiv, dass politische Themen online kommentiert und diskutiert werden können.

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Facebook und Twitter werden also kritisch betrachtet. Einen Boom erlebt hingegen Snapchat

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Die Jugendlichen informieren sich meistens digital. Fernsehen gehört kaum mehr zu den «wichtigsten Informationsquellen».

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Am meisten Sorgen macht der Schweizer Jugend die Flüchtlingsthematik. Wurde sie im ersten Jugendbarometer in 2010 von 22% der Befragten als Problem bezeichnet, so sind es heute bereits 46%.

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In der Schweiz macht man sich deutlich weniger Sorgen ums Geld als in den USA, Brasilien und Singapur. 

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Google gilt weiterhin als exzellenter Arbeitgeber, aber auch die grossen Schweizer Player stehen weiterhin auf dem Wunschzettel der Jugend. 

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Zum Schluss: Die wichtigsten Ergebnisse aus der Schweiz zusammengefasst. 

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Umfrage

Bist du zwischen 16 und 25 Jahre alt? Falls ja, fühlst du dich grundsätzlich gestresst?

  • Abstimmen

2,658

  • Ja36%
  • Nein37%
  • Ich möchte nur das Resultat sehen27%

(cma)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hans Maulwurf 04.10.2016 11:49
    Highlight Highlight Wichtigste Informationsquelle Facebook? Die Antwort auf viele Fragen :)
    Benutzer Bild
  • 19HP 04.10.2016 11:08
    Highlight Highlight Warum sind bei Punkt 5 & 9 die Prozentsätze komplett verschieden?
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 04.10.2016 09:43
    Highlight Highlight Hallo das ganze stammt von der cs nicht irgenwas mit eidgenössischem vorne dran also keine panik
  • pamayer 04.10.2016 09:31
    Highlight Highlight Erschreckend ist vor allem in der Schweiz die wichtige Informationsquelle gratiszeitung - sprich 20min - zumal diese recht rechtsgerichtet ist.
    • Marco4400 05.10.2016 01:01
      Highlight Highlight Also ich erachte 20 Minuten eher als links/mittig gerichtet.
    • MadScientist42 05.10.2016 06:59
      Highlight Highlight 20 minuten ist meines erachtens ziemlich neutral, einfach schlecht recherchiert. es ist ärgerlich wenn themen die einen interessieren so simpel und unscharf abgebildet werden, was aber mit schlechter journalistenarbeit zu tun hat.
      einzig die kommentare sind ziemlich rechts gerichtet.
    • pamayer 05.10.2016 23:54
      Highlight Highlight Ja, danke. Stimmt teilweise.
  • Digital Swiss 04.10.2016 08:46
    Highlight Highlight Liebe SRF. Ich mache mir Sorgen...
    • Barracuda 04.10.2016 12:36
      Highlight Highlight Warum? Weil das SRF mit ganz grossem Abstand als vertrauenswürdigste Informationsquelle überhaupt angesehen wird?
    • Digital Swiss 04.10.2016 23:36
      Highlight Highlight Ich mag SRF. Die jungen wohl nicht mehr. 🙄
  • henkherrmann 04.10.2016 08:37
    Highlight Highlight Warum sind die "wichtigsten Informationsquellen" in der Schweiz unterschiedlich in Punkt 5 und in der Zusammenfassung Punkt 9??
  • LeMo 04.10.2016 08:25
    Highlight Highlight Work/Life-Balance sollte zum Unwort des Jahrhunderts gewählt werden.
    Grundsätzlich ist der Begriff schon falsch, denn Arbeit gehört genau so zum Leben wie die Freizeit auch. Der Begriff allein deutet darauf hin, dass die Freude am Job verloren geht und nur gearbeitet wird, um Geld zu verdienen. Kein Wunder gibts mehr Stress.
  • Madison Pierce 04.10.2016 07:59
    Highlight Highlight Da haben die Artikel bezüglich WhatsApp und Datenschutz wohl nicht so gefruchtet, sonst wäre Threema zumindest auf der Liste.
  • Prof.Farnsworth 04.10.2016 07:47
    Highlight Highlight 1000 Jugendliche wurden befragt, sehr repräsentativ!
  • Donald 04.10.2016 07:43
    Highlight Highlight SMS & Mobiltelefon? Ich verstehe nichts. Danke fürs richtigstellen.
    • Laurent 04.10.2016 07:52
      Highlight Highlight @Donald: Was meinst du genau?
    • fabian.sigrist 04.10.2016 08:28
      Highlight Highlight Ich glaube, er (sowie ich) weiss nicht, was mit "Mobiltelefon" gemeint ist. Sind damit Anrufe gemeint?
    • Deverol 04.10.2016 09:00
      Highlight Highlight @Laurent: SMS & Whatsapp laufen über das Mobiltelephon. Der Facebook-Messenger wird vermutlich auch am häufigsten über ein Mobiltelephon verwendet.
      Warum wird das Mobiltelephon dann nochmals separat geführt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • maettel 04.10.2016 07:32
    Highlight Highlight Zu Frage 1:
    Whatsapp gehört ja nicht auch zu Zuckerberg...
    • Digital Swiss 04.10.2016 08:45
      Highlight Highlight Sicher?
    • Easypeasy 04.10.2016 09:23
      Highlight Highlight Sehr sicher.... Leider
    • pamayer 04.10.2016 09:27
      Highlight Highlight Ja. Ist neu mit FB verlinkt. - also nur deine daten.
  • WolfCayne 04.10.2016 07:28
    Highlight Highlight Ja, und alle ältere Personen, die bei "bist du zwischen 16-25?" mit Nein antworten beeinflussen diese Umfrage zugunsten der ungestressten Jugend, oder? Und was, wenn man nur die Antworten sehen will?
    Dass die SBB auf Platz 2 folgt hat wohl eher mit den Jobmöglichkeiten zu tun, als mit dem Unternehmen ^^'
    • henkherrmann 04.10.2016 08:38
      Highlight Highlight Haben 'Jobmöglichkeiten' nicht mit der Attraktivität eines Unternehmens zu tun?
    • WolfCayne 04.10.2016 09:40
      Highlight Highlight Naja, Zugführer oder Kondukteur ist schon einer der klassischen Traumberufe neben Pilot oder Feuerwehr. In der Schweiz gibt es wenig Alternativen, wenn man zur Bahn will und vor allem in der Ausbildung bieten die SBB gute Grundlagen.

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