Beim Rheinfall fliesst infolge der Trockenheit wenig Wasser.Bild: BRK News
Rheinfall nähert sich historischem Rekordtief
Hitze und Trockenheit haben auch am Rhein Spuren hinterlassen. Bald könnten die Niedrigwasserstände den Rekord von 1921 brechen.
Nach tiefen Pegelständen von Zürichsee oder Limmat macht nun auch der Rheinfall Negativschlagzeilen. Der Rheinfall nähert sich derzeit den historischen Tiefstwerten bezüglich Wasserabfluss. Schon im Sommer wurden aufgrund der Trockenheit besonders niedrige Wasserstände gemessen.
Ende Juli betrug der Abfluss 165 Kubikmeter pro Sekunde. Dies stellt rund ein Drittel der Wassermenge dar, die normalerweise in dieser Jahreszeit fliesst. Im Oktober ist es nun noch weniger: Am Mittwochnachmittag wurde oberhalb des Rheinfalls eine Abflussmenge von 109 Kubikmetern pro Sekunde gemessen. Historisch gesehen floss nur noch im Jahr 1921 weniger Wasser. Damals waren es 95 Kubikmeter pro Sekunde.
(kek)
