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Extremwetter

Bella Tola und Urirotstock: Schweiz verliert wegen Hitze zwei Gletscher

Bella-Tola-Gletscher ist geschmolzen
Nur noch wenige weisse Flächen sind auf dem Bella-Tola-Gletscher zu sehen.Bild: Screenshot Instagram
Extremwetter

Die Schweiz hat wegen der Hitze diese 2 Gletscher verloren

12.08.2026, 09:1912.08.2026, 09:19

Die kurz aufeinanderfolgenden Hitzewellen im Sommer 2026 fordern ihren Tribut. Die hohen Temperaturen lassen Schmelzwasser in Rekordmengen abfliessen. Einige kleine Gletscher können diesem nicht standhalten. Sowohl der Bella-Tola-Gletscher als auch der Uristock-Gletscher sind geschmolzen.

Der kleine Walliser Gletscher Bella-Tola oberhalb von Saint-Luc ist verschwunden, wie Le Nouvelliste berichtet. Der Gletscher sei besonders stark vom Klimawandel betroffen gewesen. Nach den kurz aufeinanderfolgenden Hitzewellen diesen Sommer bleiben nun lediglich ein paar wenige Schneefelder übrig.

«Der Schnee schmolz extrem schnell, das Eis war der Luft ausgesetzt und Hitzewellen folgten Schlag auf Schlag. Das sind praktisch die ungünstigsten Bedingungen für das Abschmelzen von Gletschern», erklärt Schneespezialist Robert Bolognesi der Zeitung.

Auch die Urner Alpen haben einen Gletscherverlust zu beklagen. Laut Bote der Urschweiz verfügt der Urirotstock-Gletscher über keine geschlossene Eisfläche mehr. Der darunterliegende Fels wird noch von ein paar vereinzelten Schnee- und Firnresten bedeckt.

Eine genaue Beurteilung der Schäden werde in ein paar Wochen möglich sein, meint Bolognesi. Diese Gletscherbeurteilungen werden üblicherweise erst Ende September abgeschlossen. (nil)

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