Schweiz
Luftfahrt

Flugzeug in Genf nach Bombenalarm evakuiert

Flugzeug in Genf nach Bombenalarm evakuiert

13.10.2016, 17:0014.10.2016, 06:05

Ein Flugzeug der russischen Fluggesellschaft Aeroflot ist am Donnerstag kurz vor 13 Uhr wegen eines Bombenalarms evakuiert worden. Die Maschine befand sich bereits auf dem Rollfeld. Die 115 Passagiere blieben unverletzt.

Ein Mann präsentierte sich am Schalter der Fluggesellschaft und kündigte an, dass sich im Flugzeug eine Bombe befinde, wie die Genfer Staatsanwaltschaft mitteilte. Er wurde von der Polizei festgenommen, die ein Verfahren gegen ihn eröffnete.

Grosse Verspätung

Beim Flugzeug handelt es sich um eine Maschine der russischen Gesellschaft Aeroflot, die nach Moskau hätte fliegen sollen, wie Bertrand Stämpfli, Mediensprecher des Flughafens Genf, auf Anfrage sagte.

Nach dem Alarm wurden die Gepäckstücke aus dem Flugzeug ausgeladen und mussten von ihren Besitzern verifiziert werden. Sprengstoffexperten der Genfer Polizei durchsuchten darauf das Flugzeug. Der Zwischenfall sorgte für grosse Verspätung. (whr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Kollege bezeichnet Francesco Maisano als keinen «begnadeten Operateur»
In folgendem Gastbeitrag übt Thierry Carrel scharfe Kritik an Francesco Maisano und dessen Cardioband. Er warnt vor der Dominanz der Kardiologie und fordert eine unabhängige Kontrolle medizinischer Innovationen.
Das umstrittene Cardioband wurde nicht nur am Universitätsspital Zürich, sondern auch in anderen Spitälern eingesetzt. Unter anderem am Berner Inselspital, an dem ich über 20 Jahre tätig war. Ich habe mich immer, auch an medizinischen Fachtagungen, gegen den Einsatz eines solchen Implantats geäussert. Vielleicht wurde das Cardioband nach meinem Abgang im Inselspital verwendet. Möglich ist aber auch, dass die Klinik für Kardiologie unter ihrem Chefarzt es ohne mein Wissen und ohne meine Zustimmung bei Patientinnen oder Patienten schon früher eingesetzt hat.
Zur Story