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Die Migros testet in Baden ein neues Konzept ohne Verpackungen.
Die Migros testet in Baden ein neues Konzept ohne Verpackungen. Bild: keystone

Migros testet Verkauf von Müsli und Teigwaren ohne Verpackung

05.11.2020, 11:3605.11.2020, 17:08

Bei der Migros können in manchen Filialen bestimmte Lebensmittel künftig auch selbst abgefüllt werden, um Abfall zu vermeiden. In Baden AG startet am (heutigen) Donnerstag die erste Pilot-Filiale mit den neuen Abfüllstationen.

Kunden der Migros könnten damit Bio-Lebensmittel selbständig abfüllen, teilte der Detailhändler mit. Bis zu 70 Artikel der eigenen Migros-Industrie - darunter Teigwaren, Reis, Hülsen- und Trockenfrüchte, Frühstücksflocken und Süsswaren - würden angeboten. Dabei bleibt der Preis derselbe wie bei den verpackten Waren. Für den Transport nach Hause stünden auch Mehrwegbeutel aus Bio-Baumwolle zur Verfügung.

<em>So könnte es in Zukunft aussehen.</em>
So könnte es in Zukunft aussehen.Bild: zvg/migros

Nach Baden soll es die Abfüllstationen in Kürze in weiteren Filialen geben. Vor einer breiten Einführung sollen Kunden aber zunächst Rückmeldung geben können, was gut funktioniere und was noch optimiert werden könne, hiess es.

Das Versprechen von 2013, bis Ende dieses Jahres 6'000 Tonnen Verpackungsmaterial einzusparen oder umweltfreundlicher zu gestalten, habe die Migros derweil bereits heute übertroffen. Auch 2021 will der Grossverteiler weiter Verpackungsmaterial und Plastik reduzieren. So würden etwa die Aproz-Mineralwasserflaschen auf 100 Prozent Recycling-PET umgestellt. (saw/sda/awp)

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59 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Locutus70
05.11.2020 12:09registriert September 2018
Ich finde die Idee gut, allerdings die Umsetzung (wenn ich jetzt mal von dem Bild mit den Nudeln ausgehe) eher mangelhaft.
DAs sieht ja doch ziemlich unhygienisch aus,wenn da jeder seine Nudeln rausschaufelt. Da wäre ein Glaszylinder der wie eine Art Spender funktioniert doch besser.
1978
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El Vals del Obrero
05.11.2020 13:04registriert Mai 2016
Ich finde weniger die Verpackung als Problem sondern die oftmals kaum für Einzelpersonen passenden Packungsgrössen bei nicht lange haltbaren Lebensmittel. Entweder gibt es Food Waste oder man muss drei Tage lang dasselbe essen.

Und da nützt dieser Versuch nicht sehr viel, da es nur um Lebensmittel geht, die problemlos sehr lange haltbar sind.
10915
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maylander
05.11.2020 11:44registriert September 2018
Die Verpackung von 1kg Teigwaren oder Getreide ist doch minimal verglichen mit anderen Waren vor allem Convenience Food.
Da werden dann ein paar Gramm Plastik oder Papier gespart dafür gibt es dann ein Hygiene und Foodwaste Problem.
Meiner Meinung eine reine Alibiübung.
184100
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