Schweiz
Natur

Ein Drittel der Schweizer Tier- und Pflanzenarten bedroht

KEYPIX - Der Alpstein Ranger Daniel Staubli ist unterwegs auf den Wanderwegen, am Donnerstag, 14. Mai 2026, in Wasserauen. Der Bergwirteverein Alpstein hat das Pilotprojekt der Ranger ins Leben gerufe ...
Der Alpstein Ranger Daniel Staubli ist unterwegs auf den Wanderwegen in Wasserauen.Bild: keystone

Ein Drittel der Schweizer Tier- und Pflanzenarten bedroht

08.10.2026, 04:3608.10.2026, 04:36

In der Schweiz ist ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Das ist laut dem neuen Living Planet Report des WWF ein höherer Anteil als in allen Nachbarländern.

Hauptgründe dafür seien die intensive Nutzung der Lebensräume, Umweltbelastungen und die Klimakrise. Trotz des anhaltenden Artenschwunds zeigten gezielte Naturschutzmassnahmen Wirkung, teilte der WWF weiter mit. So seien etwa der Weissstorch und der Fischotter in die Schweiz zurückgekehrt. Letzterer galt hierzulande lange als ausgestorben und sei mittlerweile wieder in neun Kantonen vertreten.

Auch der Bestand des Weissstorchs habe sich dank Wiederansiedlungsprojekten deutlich erholt. 2022 seien schweizweit 887 Brutpaare gezählt worden. Die Rückkehr des Weissstorchs sei eine echte Schweizer Erfolgsgeschichte, liess sich Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz, in der Mitteilung zitieren.

In der Hasliaare im Kanton Bern seien nach der Renaturierung des Gewässerlaufs und der Reduktion von Abflussschwankungen zudem wieder grosse Seeforellen beim Laichen zu beobachten.

Weltweit sind die beobachteten Wildtierbestände laut WWF seit 1970 um durchschnittlich 73 Prozent zurückgegangen. Rund die Hälfte der untersuchten Tierbestände sei jedoch stabil geblieben oder habe sich erholt. (sda)

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Diese Gletscher verschwanden in der Schweiz
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Diese Gletscher verschwanden in der Schweiz

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