Schweiz
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Bye-bye Beno: Wie der ehemalige Gassen-Mönch in die völkische Szene abrutschte

Er ist einer der bekanntesten Geistlichen der Schweiz: Beno Kehl, ehemaliger Franziskaner-Mönch. Nun hat die Biographie des 51-Jährigen eine neue Wende genommen.

Hugo Stamm und Raimond Lüppken



Bekannt wurde er als Bruder Beno, der mit wehender Mönchskutte auf Zürichs Strassen Gassenarbeit leistete und Fürsprecher der Penner und Kiffer war. Auch als Einsiedler und Klostervorsteher auf der Rhein-Insel Werd fand er mediale Aufmerksamkeit.

Der leutselige Mönch mit dem unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen wurde rasch zum Liebling der Medien. Er war Gast bei Aeschbacher, regelmässiger Talker bei den regionalen TV-Sendern, und Dauergast bei den Zeitungen und Illustrierten, bei denen er es sogar aufs Titelblatt schaffte.

Beno Kehl

Beno Kehl vor zwei Jahren. screenshot: tele züri

Bruder Beno war ein Farbtupfer in der dogmatischen katholischen Kirche und ein spiritueller Grenzgänger. Um Konventionen kümmerte er sich wenig, Feuerlaufen gehörte zum beliebten Ritual.

Endgültig in die Esoterik-Szene rutschte er ab, als er in den Nullerjahren den gefährlichen Lichtnahrungsprozess durchlief. Dabei trank er pflichtbewusst eine Woche lang keinen Tropfen Wasser und nahm drei Wochen lang keine feste Nahrung zu sich. Danach sei man fähig, beliebig lang ohne Nahrung zu leben, behaupten die Kursleiter. Beno Kehl tat dies nach eigenen Aussagen drei Monate lang.

Für die dicksten Schlagzeilen sorgte Beno Kehl 2010, als er nach 20 Jahren den Orden verliess, weil er sich in eine 13 Jahre jüngere Frau verliebt hatte. Heute hat er mit ihr zwei Kinder.

Hin und her

2014 erhielt er ein Teilzeitpensum als Seelsorgemitarbeiter bei der katholischen Kirchgemeinde Lommis TG, doch Bischof Gmür legte das Veto ein. Zur Vordertüre raus und zur Hintertüre wieder rein, das gehe nicht, sagte dieser. Das verbiete das Kirchenrecht. Beno Kehl wurde gar verwehrt, kirchliche Räume zu benutzen.

Beno Kehl 2010 bei Aeschbacher:

Er gründete den Verein kahnu («kostenlos, aber hoffentlich nicht umsonst») und bietet seither kirchenunabhängig alle Arten von seelsorgerischen Dienstleistungen an: Von der Trauung bis zur Beerdigung, vom Gottesdienst bis zu Töffsegnungen.

Dann vollzog Beno Kehl die nächste Wende. Er wechselte das Lager und heuerte sich bei der reformierten Kirche an. Mit Erfolg, denn er arbeitet seither als Diakon für die Kirchgemeinde in Sirnach TG, wo er unter anderem Konfirmandenunterricht erteilt.

Ironie der wechselhaften Geschichte von Beno Kehl: In diesem Sommer will er sich selbst konfirmieren lassen.

Die Inspiration durch Anastasia

Sein christlicher Glaube und seine kirchlichen Engagements haben ihn nie daran gehindert, immer tiefer in ein esoterisches und zunehmend verschwörungstheoretisches Gedankengut abzugleiten.

Höhepunkt seiner geistigen Eskapaden und Verwirrungen sind die aktuellen Propaganda-Aktionen für die völkische und rassistische Bewegung Anastasia, die deutliche Sektenmerkmale aufweist. Beno Kehl bezeichnet die 10 Bücher, auf die Anastasia ihre Ideologie und Visionen begründet, als sehr inspirierend. So sehr, dass er sie integral auf seine Homepage kahnu.ch stellte. Sie hätten ihn von neuem mit der Liebe zur Natur erfüllt.

Besonders angetan hat es ihm die Idee von den Familienlandsitzen. Der ehemalige Mönch möchte die Schweiz überziehen mit kleinen «Landsitzen», auf denen Familien autark leben könnten.

Anastasia spricht alle Sprachen und ist fähig, alle Wünsche zu erfüllen – behauptet Megre.

Die Idee vom Rückzug aus der Konsumwelt hin zum kleinen Bauernhof ist zwar in der kleinräumigen Schweiz utopisch, doch von Hindernissen lässt sich Beno Kehl nicht abschrecken. Problematisch ist hingegen, dass damit ein rechtskonservatives Weltbild verbunden ist, das verdächtig nach einer Blut-und-Boden-Politik riecht. Doch das ist kein Grund für ihn, auf Distanz zur rassistischen Bewegung zu gehen.

Zehn Bücher, zehn Millionen?

Die Anastasia-Bewegung entstand in Russland und dehnte sich in den letzten Jahren über Deutschland in die Schweiz aus. Sie stützt sich auf die zehn Anastasia-Bände des russischen Esoterikers Wladimir Nikolaevich Megre, die zwischen 1996 und 2010 erschienen sind und inzwischen auch auf deutsch übersetzt wurden. Sie verbreiteten sich schnell in der hiesigen Esoterik-Szene. Insgesamt sollen über zehn Millionen Bücher verkauft worden sein, behauptet der Autor.

Megre hat nach eigenen Angaben 1994 auf einer Reise in die russische Taiga die junge, hübsche Anastasia getroffen, die fern jeder Zivilisation lebe und über aussergewöhnliche spirituelle und übersinnliche Fähigkeiten verfügen soll.

Sie besitze besondere Heilkräfte, kenne Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, beherrsche Telepathie, könne mit ihrer Gedankenkraft die Welt verändern, spreche alle Sprachen und sei fähig, alle Wünsche zu erfüllen. Tiere würden ihr das Essen bringen, behauptet Megre. Beno Kehl glaubt, dass es eine Anastasia gebe, aber er sei nicht überzeugt, dass es zu 100 Prozent jene Astasia sei, die Megre beschreibe.

Beno Kehl

Bruder Beno in früheren Tagen. Bild: tele züri

Viele Esoteriker lassen sich vor allem durch die Behauptung Anasatasias verblenden und verführen, diese Eigenschaften würden auch in uns schlummern. Sie seien lediglich durch die technokratische Zivilisationentwicklung zugeschüttet worden. Durch die Rückkehr zur Natur und ein schollenverbundenes Leben würden wir die übersinnlichen Eigenschaften wieder wecken. Die beste Therapie sei die Gründung eines abgelegenen Familienlandsitzes.

Neben der Esoterikszene haben die Bücher auch Öko-Fundis, die rechtsradikale Reichsbürger-Bewegung, Verschwörungstheoretiker und antisemitische Kreise elektrisiert. Diese ideologisch eng verknüpften Interessengruppen verschmelzen zu einer rechtsradikalen, rassistischen Szene. Beno Kehl sagt dazu: «Landbesitz und rechtsextremes Gedankengut werden schnell in einen Topf geworfen.» Er habe durch das Lesen der Bücher die Freude am Lebendigen ganz neu schätzen gelernt.

«Böse jüdische Oberpriester»

Wladimir Megre verbreitet in seinen Anastasia-Büchern auch antisemitische und rassistische Ideen. Die Juden würden selbst die Schuld an der Verfolgung und am Holocaust tragen, behauptet er, resp. Anastasia. Im 6. Band zählt der Autor die Judenverfolgung durch viele Jahrhunderte auf. Sein Fazit:

«Da das schon mehr als ein Jahrtausend geschieht, kann man den Schluss ziehen, dass das jüdische Volk vor den Menschen Schuld hat. Aber worin besteht die Schuld? Die Historiker, die alten wie die neuen, sprechen davon, dass sie Verschwörungen gegen die Macht anzettelten. Sie versuchten alle zu betrügen, vom Jungen bis zum Alten. Von einem, der nicht sehr reich sei, versuchten sie, wenigstens etwas wegzunehmen, und bei einem Reichen seien sie bestrebt, ihn ganz und gar zu ruinieren. Das bestätigt die Tatsache, dass viele Juden wohlhabend sind und sogar auf die Regierung Einfluss nehmen können.»

Weil Anastasia diese Zusammenhänge erkannt habe, wollten die «bösen jüdischen Oberpriester» die Heilsbringerin töten, schreibt Megre.

Beno Kehl dazu: «Ich dachte mir beim Lesen des Romans von Megre: Ups, das wird sicher bei einigen in den falschen Hals geraten.» Er habe diese Texte «schlichtweg mehr oder weniger überlesen».

Die Schönheit der Frau sei dazu bestimmt, im Mann den «Sinn für Dichtung, Kunst und Kreativität zu erwecken».

Frauenfeindlich und sexistisch

Megres Bücher enthalten auch frauenfeindliche und sexistische Aussagen und die Idee der Telegonie. Diese besagt, dass Frauen durch den ersten Sexualpartner geprägt würden. Dieser würde quasi den Geist und das Blut der Kinder prägen, auch wenn diese letztlich von einem anderen Mann gezeugt würden. Megre wörtlich: «Es gibt genügend bekannte Fälle, in denen weissen Ehepaaren Kinder mit schwarzer Haut geboren wurden.»

Wladimir Megre

Vladimir Megre, sibirischer Unternehmer und Autor der Anastasia-Bücher. Bild: wikicommons/Лобачев Владимир

Beno Kehl sagt dazu, es gebe einige Stellen in den Megre-Büchern, «welche ich einfach stehen lassen kann, nicht teile oder einfach nicht verstehe».

Die Telegonie wurde auch von den Nazis benutzt, um ihre Rassenlehre zu untermauern. Das Credo: Eine arische Frau, die mit einem Nicht-Arier Sex gehabt habe, könne keinen Arier mehr gebären.

Auch das Frauenbild in den Anastasia-Büchern ist mehr als antiquiert. Dunkelkräfte würden die fleischlichen Bedürfnisse anstacheln, behauptet der russische Autor. Er verlangt deshalb von den Frauen Reinheit: «Keine Frau ist imstande, einen Mann von der Unzucht abzuhalten, wenn sie sich selbst ihm nur um der Befriedigung ihres Geschlechtstriebes willen hingibt.» Die Schönheit der Frau sei dazu bestimmt, im Mann den «Sinn für Dichtung, Kunst und Kreativität zu erwecken». Dazu müsse die Frau aber selbst rein sein.

Businessplan für Familienlandsitz steht

Der ehemalige Franziskaner-Mönch Beno Kehl macht auf seiner Homepage für diese Bewegung Propaganda. Und er träumt davon, einst selbst mit seiner Familie auf einem Familienlandsitz zu wohnen und die angeblich verkümmerten spirituellen Eigenschaften zu neuem Leben zu erwecken.

Kehl hat am 1. Januar dieses Jahres einen 21-seitigen Businessplan entworfen, in dem er den Aufbau eines Familienlandsitzes detailliert beschreibt.

Über den Verein «Familienlandsitze Schweiz», der im November 2015 gegründet wurde, schreibt Kehl: «Hier haben sich offene Menschen aus allen Ecken der Schweiz und des benachbarten Auslands gefunden, welche die gleiche Vision teilen: Das Paradies auf Erden für alle zu erschaffen.» Angestrebt werde ein Raum der Liebe und ein Leben in Harmonie mit allen Wesen und dem Kosmos.

«Wie in jeder Gruppe wird es auch da extremere Vertreter haben.»

Beno Kehl über den Verein «Familienlandsitze Schweiz»

Die Anastasia-Bücher dienten als Inspiration

Er sei Mitglied des Vereins und könne sich gut vorstellen, mit 10 oder 20 Familien, die je eine Hektare bewirtschaften wollen, ein Familienlandsitz-Projekt zu starten, sagte Kehl auf Anfrage. Bei den Treffen, an denen er nicht oft teilnehmen könne, hätte ihn beeindruckt, dass die Leute aus verschiedensten Schichten zusammenkommen, erklärte Beno Kehl.

Sie wollten keinen Anastasia-Kult machen. Sie liessen sich aber ebenfalls von Megres Büchern inspirieren. Wörtlich: «Wie in jeder Gruppe wird es auch da extremere Vertreter haben.»

Beno Kehl ist eine Art Pressesprecher für den Verein Familienlandsitze. Da es einige Berichte gegeben habe, die nicht sehr objektiv gewesen seien, habe niemand mit den Medien Kontakt pflegen wollen, sagte er. Bei einem Treffen sei er dann quasi zum Mediensprecher bestimmt worden.

Wie stark Kehl in der geistigen Welt von Anastasia und der Esoterik verwurzelt ist, zeigte ein Interview mit der Esoterikzeitschrift «Spuren». Dort spricht er vom Ahnenkult und vom dualen Opfersystem.

Als er bei einem Afrikaaufenthalt krank wurde, habe er einen Prozess ausgelöst, «bei dem ich selber durch eine Art von Tod gegangen war und sich Kanäle in die fünfte Dimension auftaten. Es war ein Übergang durch die Leere in ein multidimensionales Bewusstsein, das sich vollendet in einem echten Einheitsbewusstsein.»

Bezeichnend ist auch seine Vorstellung von der Telepathie. Diese Kommunikationsform erfolge im Nanofrequenzbereich und «über unsere DNA im Zellkern oder vielmehr aus dem Konglomerat aus allen DNA Zellkern-Kristallen». Mit Hilfe kosmischer Kräfte könne eine Verbindung unter Menschen hergestellt und eine Kommunikation aufgebaut werden. Dadurch werde möglicherweise dereinst das Internet überflüssig, spekuliert Kehl.

Wie sehr Beno Kehl auch heute noch von seinem guten Ruf als selbstloser Mönch und Gassenarbeiter zehrt, zeigt eine kürzliche Ehrung. Ihm wurde vor drei Monaten der renommierte Jonas-Furrer-Preises verliehen.

Update:

Beno Kehl legt Wert auf die Feststellung, dass er nicht die gesamten Anastasia-Bücher inspirierend finde, sondern nur die Passagen, in denen es um die Pflanzen und die Natur gehe. Weiter möchte Beno Kehl präzisiert haben, dass er nicht Diakon sei, sondern diakonischer Mitarbeiter. Beno Kehl stellt ausserdem fest, dass er weder ein Rassist sei noch in die völkische Szene abgerutscht. Er hat inzwischen die Bücher vom Megre von seiner Homepage genommen. Er wehrt sich dagegen, in die sektenhafte Ecke gestellt zu werden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Raphael Stein 19.03.2019 20:23
    Highlight Highlight Als Pater hatte ja schon mal einen guten "Anlauf".
  • Gubbe 19.03.2019 10:34
    Highlight Highlight Vor diesem Artikel kannte ich diesen Beno nicht. Nach dem Artikel und den Kommentaren scheint mir diese Beno ein leichtgläubiger, dummer aber guter Mensch zu sein.
  • TheDoctor 19.03.2019 09:29
    Highlight Highlight Tja, wer an Leben nach dem Tod oder einen Gott glauben kann, kann auch an 5. Dimension und sonstigen Quatsch glauben..
  • Casinop 18.03.2019 22:50
    Highlight Highlight Wer Beno kennt, weiss, dass er jmd. ist, der nicht nur predigt und glaubt, sondern tagtäglich die Ärmel hockrempelt und sich für eine bessere Welt einsetzt. Seit über 20 Jahren hilft er unermüdlich Menschen ohne Obdach, solchen mit Suchtproblemen, psychisch kranken Menschen, Flüchtlingen und all denen, die sonst keinen Fürsprecher haben. Es sind nicht die Worte von Geistlichen/Spirituellen, die mich daran glauben lassen, dass wir eine solidarischere Gesellschaft erschaffen können; es sind die Taten, die Menschen wie Beno Kehl tagtäglich vollbringen. Und dafür hat er meinen grössten Respekt.
  • Billy Meier 18.03.2019 22:37
    Highlight Highlight Was für eine Freakshow! Wobei sich St. Beno immerhin von den krassesten Anastasia-Spinnereien distanziert hat. Er scheint sich einfach einen Teil davon rauszupicken.

    Von Rudolf Steiner gibt es auch einige grenzwertige Aussagen, was nichts daran ändert, dass er sich auch viel Gutes überlegt hat.
    • Juliet Bravo 18.03.2019 23:24
      Highlight Highlight Hat er nicht gesagt, er hätte die extremen Stellen einfach geflissentlich überlesen?
  • Anna Landmann 18.03.2019 22:08
    Highlight Highlight An Kristallen in unseren Zellen sterben wir – man nennt das auch Erfrieren, wenn durch Kälte kristallisierte Körperflüssigkeiten die Zellen beschädugen. Da hat man teilweise auch Visionen, Telepathie hat aber noch keinen davor gerettet.
  • Wiederkehr 18.03.2019 19:17
    Highlight Highlight Benno ist ein toller Typ den ich aus seiner Zeit als Mönch kenne.Einmal legte er mir die Hand auf und betete für mich dass ich keine Drogen mehr nehmen wolle. Er glaubte dass es funktioniert, ich glaubte es und siehe da, es ging. Glauben kann Berge versetzen. Da Benno ein kluger Mann ist wird er sich von falschen Ideologien auch wieder lossagen. Urteilen wir nicht zu schnell
    • Schildlaus 18.03.2019 23:22
      Highlight Highlight Mag sein das Er irgendwann wiedermal die Kurve kriegt zurück. Aber ob die bis dahin mitgerannten Anhänger es dann auch packen ist dann etwas anderes. Bis dahin werden es hoffentlich nicht zuviele sein.

  • dä dingsbums 18.03.2019 19:01
    Highlight Highlight Meine Eltern stammen aus abgelegenen Dörfern und haben in der Kindheit etwa so gelebt, wie Megre predigt.

    Sie konnten genau eine Sprache sprechen, sind oft hungrig ins Bett und telepatisch veranlagt ist auch keiner.

    Ausser dem Esel hat kein Tier das Essen gebracht und auch den musste man vorher auf dem Feld beladen, von sich aus hat er das nie gemacht.

    Was für ein Haufen Humbug!

    • Juliet Bravo 18.03.2019 19:18
      Highlight Highlight Geilster Kommentar - merci dafür!😅
    • Manuel Schüle 20.03.2019 00:15
      Highlight Highlight Meine Oma lebte auch in einem abgelegenen Dorf auf einem Bauernhof, aber gehungert hat sie nur während des Krieges als sie in der Stadt gelebt hat. Aber das Essen musste sich auch selber aus dem Garten holen und die Milch kam auch nicht von allein aus der Kuh!
  • atorator 18.03.2019 18:38
    Highlight Highlight Schade für Bruder Beno, den mochte ich früher sehr gerne. Land kaufen und ein Haus drauf, dann den Garten bewirtschaften kann man eigentlich auch ganz ohne Sekte. Und wer Zellkern-Kristalle, was auch immer das sein möchte, erwähnt, muss sich nicht wundern, nie wieder ernst genommen zu werden. Die Tiere bringen der Anastasia das Essen...
    • Neunauge 18.03.2019 22:17
      Highlight Highlight Bringen die Tiere auch Fleisch? Also schlachten sie andere Tiere für mich, verwursten sie oder machen mir feine Steaks draus?
      Marinieren sie sich gegenseitig?
      Wie entscheidrn sie welches Tier um- und dann zu mir bringt?
      Nehmen sie Bestellungen auf oder gibts das was grad so vor einem rumweidet?
    • atorator 18.03.2019 22:25
      Highlight Highlight Neunauge: Ich welchem Jahrhundert bist Du denn stehen geblieben. Da gibt es doch Mosi's dafür oder Dominos. Mit Schnauzen kann man genau so Touchscreens bedienen...
    • Neunauge 18.03.2019 22:39
      Highlight Highlight @atorator: Touchscreens mit Schnauzen bedienen? Das ist mir zu technisch.
      Meine Tiere bestellen telepathisch!
  • Knäckebrot 18.03.2019 18:18
    Highlight Highlight Zweifellos finden wohl wir alle Leser von links, mitte, rechts, liberal, gläubig, ungläubig etc. diesen Typen fragwürdig und diese rechtspolitischen Verschwörungstheorien, welche Leute oder Gruppen von Leuten als boshaft verkennt, gefährlich. Ich glaube, dass hier kaum einer eine Neigung für deren Weltbild hat (auch die rechten hier).

    Allerdings scheint mir, dass seit dem jüngsten Terror in Neuseeland ein Drang besteht (in Kommentaren und solchen Artikeln), möglichst Verbindungen zwischen so rechtsverschwörerischem Denken und dem Christentum zu finden und zwar auch mit Genugtuung.
    • Eine_win_ig 18.03.2019 19:05
      Highlight Highlight Wo haben Sie hier Christentum mit der Rechten in Verbindung gefunden? Der Artikel handelt ja genau davon, dass der ehemalige Herr Mönch immer wie mehr ins Esoterische abdriftet. Und das ist nun wirklich nicht christlich.
    • Knäckebrot 18.03.2019 19:27
      Highlight Highlight Ich schrieb "es scheint mir". Durchaus ziehe ich in Erwägung, mich zu irren.

      In Kombination mit dem Artikel über die Symbiose Trump und viele US-Evangelikale (selber Autor), erweckt die Aussage "Sein christlicher Glaube (...) haben ihn nie daran gehindert, immer tiefer in ein (...) zunehmend verschwörungstheoretisches Gedankengut abzugleiten." in mir den Eindruck, dass es ein Wink ist, dass die Weltsichten dogmatisch zwar auseinanderliegen, aber von der Haltung nicht mal so fern sind und ähnliches Klientel anziehen.
  • Hohl mich der Teufel 18.03.2019 17:57
    Highlight Highlight Am Besten: Ich glaub nur an mich selbst.
    • Wiederkehr 18.03.2019 19:21
      Highlight Highlight Klar, auch das hilft. Weil Du als Ebenbild Gottes selbst alle Fähigkeiten in Dir trägst die Du brauchst. Die Religionen projezieren alles nach aussen, dabei ist alles in unserer Vorstellung.
    • hoffmann_15@hotmail.com 19.03.2019 16:00
      Highlight Highlight @Hohl mich der Teufel
      Glauben Sie ruhig an sich selbst, aber nicht aus den Gründen, die Wiederkehr aufzählt.
      @Wiederkehr
      Das man sich nicht schämt, so einen Humbug zu verzapfen...
  • Juliet Bravo 18.03.2019 17:48
    Highlight Highlight Solche Schwurbeleien sind immer wieder schräg zu lesen. „Telepathie, Kommunikation im Nanofrequenzbereich über DNA im Zellkern, im Konglomerat aus allen Zellkern-Kristallen“. Dass dann noch Rassentheorien der Nazis, Antisemitismus, Ahnenkult und dergleichen Teil solcher Glaubenssysteme sind, macht das ganze gefährlich.
  • DocShi 18.03.2019 17:46
    Highlight Highlight Sollte sich lieber mal mit sich selbst beschäftigen und sich fragen was er denn selber eigentlich wirklich will!
    Scheint ja so dass er das selber nicht weiss oder warum die ganzen Wechsel?

    Einen Seelenspiegel (damit ist gemeint sich selbst zu hinterfragen, sich mal ganz genau selbst zu sehen und sich selbst und anderen absolut zu vergeben) tut jedem mal gut.

    Nur meine Meinung.
    😎
  • Skorpion 18.03.2019 17:38
    Highlight Highlight Viele Wege führen bekanntlich nach Rom!
    Ex-Mönch Beno ist ein lebenslustiger, neugieriger Mensch! Ich bewundere seine scheinbar unerschöpfliche Energie, mit welcher er von einem Projekt zum anderen hüpft! Ich wünsche ihm viel Freude und Erfolg auf seinem weiteren Weg! Mögen seine paradiesischen Träume in Erfüllung gehen!
  • violetta la douce 18.03.2019 17:30
    Highlight Highlight Interessanter Artikel.
    Normalerweise gleiten solche Charaktere auch oft in linksextreme Gefilde ab.
    • atorator 18.03.2019 18:28
      Highlight Highlight Hast bestimmt auch ein Beispiel für deine Aussage...
    • Mr. Malik 18.03.2019 19:02
      Highlight Highlight Dein Kommentar sagt mehr über dich als sonstwas aus
    • Juliet Bravo 18.03.2019 19:10
      Highlight Highlight Wer zum Beispiel?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chriguchris 18.03.2019 17:15
    Highlight Highlight Ufff, mir schwirrt bloss noch der Kopf....
    • Toerpe Zwerg 18.03.2019 17:55
      Highlight Highlight Ich ufffe mit.

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