10 Schafe bei Wolfsangriff bei Démoret VD getötet
Der Wildhüter und der Waadtländer Beauftragte für Herdenschutz seien am Sonntagmorgen gegen 8.30 Uhr alarmiert worden und hätten die Rissbegutachtung vorgenommen, sagte der Herdenschutzbeauftragte am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Er bestätigte damit entsprechende Informationen der Freiburger Tageszeitung «La Liberté» und des Westschweizer Radios und Fernsehens RTS.
Die Schafe seien zwar gerissen, aber kaum gefressen worden. Der Herdenschutzbeauftragte sprach in diesem Zusammenhang von einem Angriff unter Adrenalin, ein sogenanntes Mehrfachtöten.
Die betroffene Herde gehört einem Freiburger Landwirtschaftsbetrieb, befand sich zum Zeitpunkt des Angriffs jedoch auf einer Weide auf Waadtländer Kantonsgebiet. Gegenüber der RTS-Sendung «19h30» präzisierte der betroffene Tierhalter, seine Herde habe 16 Schafe umfasst.
In derselben Sendung betonte Frédéric Hofmann, Leiter der Waadtländer Sektion für Jagd und Fischerei, man habe bislang nur einen Wolf visuell gesichtet. «Wir vermuten aber, dass es vielleicht einen zweiten oder gar einen dritten gibt», erklärte er. Für einen fundierten Abschussentscheid bräuchten sie zwingend diese Informationen und die entsprechenden DNA-Proben. (sda)
