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Die Schule ist zunehmend weiblich. Bild: KEYSTONE

Wie bubenfeindlich ist die Schule?

Mädchen haben bessere Noten. Sie machen häufiger die Matura. Und die Buben? Werden von der Schule systematisch benachteiligt, klagen Bildungsexperten. Stimmt – aber das liegt nicht nur am Unterricht.

Yannick Nock / ch media



Tausende Kinder betreten am Montag eine neue Welt: In mehreren Kantonen findet der erste Schultag statt. Wie gut die Buben und Mädchen in der Schule abschneiden werden, liegt allerdings nicht nur an ihrem Engagement, Können oder ihrer Intelligenz. Nein, auch das Geschlecht spielt eine Rolle. Der Schulerfolg ist weiblich.

«Buben sind die Bildungsverlierer des vergangenen Jahrzehnts», sagt Jugendpsychologe Allan Guggenbühl. Die vielen Schulreformen und die Einführung des Lehrplans 21 hätten sich ganz nach Bedürfnisse der Mädchen gerichtet. Soziale und emotionale Kompetenzen wurden gestärkt, selbstgesteuertes Lernen hat an Bedeutung gewonnen und auch die Sprachen erhielten höheres Gewicht. Für Buben alles andere als eine ideale Basis. «Sie profitieren stärker von einer klaren Struktur und vom Frontalunterricht», sagt Guggenbühl. Doch der gelte je länger, je mehr als veraltet.

Marco (Links) versteckt sich sicherheitshalber hinter dem Schulranzen, Lowis (rechts) wartet vorerst mal ab: Schulanfang im Kanton Zuerich, photographiert im Zuercher Scherrschulhaus, Montag, 23. August 1999. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Buben haben mehr Mühe damit, stillzusitzen: Ihre Unruhe werde fälschlicherweise als Problem empfunden. Darunter leidet der Schulerfolg. Bild: KEYSTONE

Schon vor Jahren warnte der Jugendpsychologe in seinem Buch «Kleine Machos in der Krise» vor den Folgen der Feminisierung des Klassenzimmers. Ein Trend, der noch immer anhält. «Die Schule lässt Buben heute nicht mehr Buben sein», bilanziert Guggenbühl. Ihre Unruhe werde als Problem empfunden, ihre Provokationen gälten als soziale Inkompetenz.

«Würden Mädchen so diskriminiert, gäbe es einen Aufschrei.»

Allan Guggenbühl

Mädchen hingegen würden schneller realisieren, was von ihnen verlangt werde. Ausserdem seien sie kommunikativer. Das komme ihnen zugute. «Buben wollen nicht gefallen, sondern in den Klassen etwas erleben.» Viele Knaben hätten in der Schule das Gefühl, sie seien auf fremdem Territorium. «Würden Mädchen so diskriminiert, gäbe es einen Aufschrei.»

In der Primarschule sind neun von zehn Lehrkräften FrauenEin Grund liegt in der gesellschaftlichen Entwicklung. «Geschlechtsunterschiede gelten heute als Konstrukt», sagt Guggenbühl. Das Dogma laute: Ob Bub oder Mädchen spielt keine Rolle. Doch das sei in der Praxis anders. «Es gibt unterschiedliche Interessen und Einstellungen.» Bereits in der Lehrerausbildung sollte man deshalb viel mehr thematisieren, was Buben und was Mädchen anspricht, fordert der Jugendpsychologe.

Bild

Allan Guggenbühl: «Buben wollen nicht gefallen, sondern in den Klassen etwas erleben» Bild: ho

Die Statistiken untermauern den Siegeszug der Mädchen. Während jedes Jahr ungefähr gleich viele Buben wie Mädchen eingeschult werden, ist der Erfolg ungleich verteilt. Nicht nur, dass Mädchen in der Regel bessere Noten erhalten, wie mehrere Studien belegen.

Auch bei den landesweit 153 000 Studierenden sind Frauen in der Mehrheit. So liegt das Verhältnis auf dem Campus der grössten Hochschule des Landes, der Universität Zürich, bei 58 zu 42 Prozent. Studentinnen dominieren die Bildungsstätten.

Hinzu kommt, dass das Schulpersonal in der 1. bis 6. Klasse fast ausschliesslich weiblich ist. Knapp neun von zehn Lehrkräften auf der Primarstufe sind gemäss aktuellem Bildungsbericht Frauen (86 Prozent). Die Zahl wird oft angeführt, wenn von der «Knaben-Krise» und der «Feminisierung der Schulen» die Rede ist.

Es gibt Kinder, die vom Kindergarten bis zur Oberstufe nie von einem Mann unterrichtet wurden. Eltern, Politiker und Bildungsexperten fordern deshalb mehr Männer in den Klassenzimmern. Die Kinder würden von Bezugspersonen beider Geschlechter profitieren, lautet das Hauptargument. Nur: Hilft das wirklich?

Die Forschung zeichnet ein anderes Bild: Das Geschlecht des Lehrers wirkt sich nicht auf die Leistung der Buben und Mädchen aus.

Angst vor Traumatisierung bremst den Unterricht

Die Forschung zeichnet ein anderes Bild: Das Geschlecht des Lehrers wirkt sich nicht auf die Leistung der Buben und Mädchen aus. Entscheidend ist vielmehr die Unterrichtsmethode. Guggenbühl, der mehrere Schulen beraten hat, empfiehlt, die Kinder auch mal zu reizen. «Buben lernen gerne, wenn sie herausgefordert werden.» So könnten in der Mathematik besonders schwere Aufgaben gestellt werden mit der Frage: «Wer schaffte es?»

Ein guter Ansatzpunkt sei auch das Aussergewöhnliche. «Buben interessieren sich für Extreme», sagt er, «zum Beispiel für Schlachten und Katastrophen.» Doch anstatt diese im Geschichtsunterricht zu thematisieren, würden sie heute abgeschwächt, aus Angst die Kinder zu traumatisieren. «Wer sich anpasst, ist erfolgreich, wer auffällt, der bekommt Probleme», sagt Guggenbühl, der mit vielen Buben zu tun hatte, die aus dem Bildungssystem gefallen sind.

Bill Gates, Co-Chair of the Bill & Melinda Gates Foundation, speaks during an interview with Chris Wallace of Fox News during the U.S. Chamber of Commerce's Global Initiative on Health and the Economy event in Washington, Tuesday, Dec. 11, 2018. (AP Photo/Carolyn Kaster)

Ohne Abschluss zum reichsten Mann der Welt: Bill Gates. Bild: AP/AP

Doch Schulversagen bedeute nicht Misserfolg im Leben. «Wodurch sind denn ganz neue Industrien entstanden?», fragt Guggenbühl und gibt die Antwort gleich selbst: «Durch verrückte Ideen von Menschen wie Steve Jobs oder Bill Gates». Dabei galten beide in der Schule als schwierig. Gates machte nicht einmal den Schulabschluss.

Die Schweiz, das Land der Ritalin-Kinder

Auch Erziehungswissenschafterin Margrit Stamm sieht Buben im Nachteil – manchmal bereits vor dem ersten Schultag. Lebhafte Knaben würden schnell als unreif gelten und deswegen oft erst später eingeschult. Dabei sei mit ihnen alles in Ordnung. «Nur weil ein Kind willensstark oder vorlaut ist, ist es noch lange nicht verhaltensauffällig», sagt sie.

Doch für viele Schulen sind sie genau das. Die Zahl der Kinder, bei denen ein Aufmerksamkeitsdefizit (ADHS) diagnostiziert wurde, ist stark angestiegen. Meistens handelt es sich dabei um Buben. Die Folge: Sie müssen Ritalin schlucken und werden in Therapien geschickt. Für Stamm ein Fehler.

Dass Buben auf dem Pausenplatz mal miteinander raufen, sollte kein Problem sein.

«Die Kinderpsychiatrischen Dienste platzen aus allen Nähten»

Margrit Stamm

Doch statt das Verhalten zu akzeptieren, landen die Kinder beim Psychologen oder es werden ihnen Medikamente verschrieben. Eine Entwicklung, die bereits die UNO auf den Plan rief. 2015 kritisierte der Kinderrechtsausschuss der Vereinten Nationen die hiesige Verschreibungspraxis. Sie sei «exzessiv», hiess es im Bericht, der mehrere Länder miteinander verglich. «Die Schweiz, das Land der Ritalin-Kinder» titelten die Zeitungen, Politiker forderten Aufklärung. Gebrochen wurde der Trend bisher nicht. «Die Kinderpsychiatrischen Dienste platzen aus allen Nähten», sagt Stamm.

Doch auch die Buben selbst tragen dazu bei, dass sie den Mädchen hinterherhinken. Sie verzichten manchmal bewusst auf mehr Engagement. «In einigen Knabengruppen gilt Schulerfolg als unmännlich», sagt Stamm. Besonders cool sei hingegen, wer den Unterricht störe und den Klassenkasper spiele. Bei Mädchen sei das anders. «Wenn sie im Unterricht mitarbeiten, machen sie sich keinesfalls unbeliebt, wohl aber, wenn sie negativ auffallen.»

Margrit Stamm, Direktorin des Forschungsinstituts Swiss Education, spricht zum Thema

«In einigen Knabengruppen gilt Schulerfolg als unmännlich», sagt Erziehungswissenschaftlerin Margrit Stamm. Bild: KEYSTONE

Lediglich die Feminisierung der Schule anzuprangern, greife deshalb zu kurz, sagt Stamm. Es gehe darum, den Buben früh klarzumachen, dass schulkonformes Verhalten keine weibliche Tugend sei, von der sie sich abgrenzen müssten. «Am besten können das männliche Vorbilder vermitteln.» Das müsste keineswegs immer der Lehrer sein, sagt Stamm. Vor allem Väter und Grossväter könnten diese Rolle übernehmen, aber auch ein Trainer oder ein Idol mit einem guten Schulabschluss.

Damit alle Kinder schon am ersten Schultag mit den besten Voraussetzungen starten. (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Clever&Smart 11.08.2019 12:57
    Highlight Highlight Das sind noch die kleineren Probleme. Die Schule muss sich dahingehend reformieren, dass sie primär nicht nur der Wirtschaft zu dienen hat, sondern dem Menschen, jedes Charakters. Denn die Wirtschaft wird in baldiger Zukunft gar keine Arbeitsplätze mehr haben auf die wir unsere Kinder vorbereiten könnten bzw. die Arbeitswelt wird sich dermassen verändern, dass ganz andere Anforderungen folgen muss. Die Schule wird nicht die Zeit haben sich auf diese einzustellen. Das heisst, wir müssen aufhören die Neugier der Kinder zu unterdrücken um einem System zu folgen, dass es bald nicht mehr gibt.
  • LarissaMilli 11.08.2019 10:26
    Highlight Highlight Guter Text. Auch ich konnte mich in der Schule, vorallem in der Primarschule nicht so richtig zurecht finden. Ich bin zwar ein Mädchen jedoch konnte ich auch nichts mit diesem Stillsitzen und zuhören anfange. Weder meine Lehrerinn noch mein Lehrer konnte mich wirklich dazu motivieren in der Schule mitzumachen. Ich bin eigentlich nur gerne in den Turnunterricht und in die Pause gegangen. Es müssen dringend neue Schulmethoden her die auch unruhigere und lautere Schüler wie mich motivieren mitzumachen.
  • AmongThieves 11.08.2019 00:20
    Highlight Highlight unser bildungssystem hat noch viele mängel. in einer perfekten welt würden nämlich die hellsten köpfe des landes unsere kinder unterrichten.
  • ConcernedCitizen 10.08.2019 23:31
    Highlight Highlight Dann halt wieder Mädchenschulen und Knabenschulen...

    Wie auch immer die Lösung sein wird, hört bitte auf, die Kinder mit Medikamenten ruhig zu stellen!
  • Blattttalb 10.08.2019 21:34
    Highlight Highlight Die Schule ist nicht weniger Mädchen- als Bubenfeindlich. Kinder sollten sich weder zu sehr anpassen müssen (so sein, wie sie denken der Erwachsen wünscht es) noch sich zu sehr gegen die Macht der Erwachsenen wehren müssen (die vorhandenen Mittel: Trotz, Signale senden...). Die Erwachsenen tragen die Verantwortung, dass sie (und ältere, stärkere, ... Kinder) ihre Macht nicht "missbrauchen", sprich zu ihrem eigenen (narzisstischen) Vorteil nützen.
  • beagi 10.08.2019 19:28
    Highlight Highlight Vor 1990 besuchten also mehr Buben als Mädchen das Gymnasium. Ich weiss warum. Ein Mädchen wurde meistens überhaupt nicht gefördert, es gab sogar Bubenfächer (wichtig) und Mädchenfächer (unwichtig), die freie Berufswahl war für Mädchen keine Realität.
    Dass die Buben sich prügeln durften und den Unterricht wegen angeblicher geschlechtsspezifischer Unruhe stören durften, war nicht die Norm, im Vergleich zu heute mussten sie sich sogar disziplinierter und respektvoller benehmen.
    • rodolofo 11.08.2019 10:26
      Highlight Highlight Zitat meines damaligen Sek-Lehrers:
      "Die Mädchen müssen hier nicht aufpassen. Die verstehen das eh nicht."
      Die Frau dieses Sekundarlehrers war damals Stadträtin...
      Dass er da einen Minderwertigkeitskomplex entwickelt hatte und seine Rache so auslebte, dass er Frauen der Zukunft einen Minderwertigkeitskomplex einzureden versuchte, kann ich verstehen, aber trotzdem nicht gutheissen!
      Als "unreifer" Schüler sagte ich nichts, merkte mir diese Szene aber sehr gut...
    • beagi 11.08.2019 23:51
      Highlight Highlight Warum ist es, einfach so, verständlich, wenn ein Mann Minderwertigkeitskomplexe entwickelt, sobald er keinen Anlass mehr findet, sich im Umgang mit einer Frau überlegen zu fühlen?

      Da ist vielleicht schon im frühen Vorschulalter etwas Unstimmiges vermittelt worden, etwas, das bisher übersehen wurde.
  • Rabbi Jussuf 10.08.2019 19:20
    Highlight Highlight "Die Forschung zeichnet ein anderes Bild: Das Geschlecht des Lehrers wirkt sich nicht auf die Leistung der Buben und Mädchen aus. Entscheidend ist vielmehr die Unterrichtsmethode."
    Naja, man könnte auch sagen, dass die Unterrichtsmethode je nach Geschlecht etwas anders aussieht. Also das Geschlecht der Lehrperson doch eine wesentliche Rolle spielt. Das wird ja an anderer Stelle im Artikel auch wieder behauptet.
    • Firefly 11.08.2019 08:14
      Highlight Highlight Dann wäre die Lösung, Der Untericht wird jeweils von einem Team, Mann und Frau geleitet.
    • Rabbi Jussuf 11.08.2019 10:13
      Highlight Highlight Firefly
      Hör mir auf mit "Team"!
      Es würde reichen, wenn an einer Schule auch genügend männliche Lehrer wären und eben auch verschiedene Unterrichtsmethoden. Dann könnten mal die einen, mal die anderen profitieren.
      Das sollte immer noch auf den konkreten Einzelfall (Klasse) abgestimmt werden, natürlich. Lehren und Lernen ist ein lebendiger Prozess, der durch sture Methoden, egal welcher Art, schnell abgetötet werden kann.
  • Ernst-August Dölle 10.08.2019 19:05
    Highlight Highlight Vielleicht ist es ja so, dass in einer global vernetzten Welt, in der Innovation vor allem von effektiver Teamarbeit abhängt, vormals "weiblich" benannten Kompetenzen grössere Bedeutung zukommt? Als Vater eines Buben, der seit vier Jahren mit grosser Begeisterung auf die Primarschule geht, und ziemlich gut in MINT-Fächern ist, freue ich mich über die Förderung in Kommunikation und Sprachen. Eine Benachteiligung von Buben kann ich nicht erkennen. Das Schweizer Primar-Schulsystem und der Lehrplan 21 sind aus meiner Sicht super und werden im Ausland mit Neid verfolgt.
  • 7immi 10.08.2019 17:54
    Highlight Highlight Werden Frauen benachteiligt, so braucht es Quoten, Förderung und einen Systemwechsel. Werden Männer benachteiligt dann sind sie primär selber schuld und müssen weiblicher werden. Gleichberechtigung 2019...
    • rodolofo 10.08.2019 19:32
      Highlight Highlight Jetzt läuft es halt (in Teilbereichen) mal umgekehrt!
      So what?
      Seit ca. 3'000 Jahren müssen Frauen und Mädchen wegen dem weltweit vorherrschenden Patriarchat untendurch und können sich nicht so entfalten, wie es ihrem Wesen entsprechen würde!
      Und jetzt bekommen sie endlich etwas Luft in der Schule, und schon schreit der "tapfere Krieger", der keinen Schmerz kennt und der selbst in aussichtslosen Katastrophen-Situationen noch coole Sprüche reisst (in Hollywood-Action-Filmen ist es jedenfalls so), Zeter Mordio und reklamiert beim Schiedsrichter:
      "Das war ein grobes Foulspiel der Lehrerin!"
    • Firefly 10.08.2019 20:21
      Highlight Highlight Ich glaube da hat sich eine 7 als M eingschlichen.
  • Cédric Wermutstropfen 10.08.2019 16:19
    Highlight Highlight Naja bezüglich Studium: Frauen sind vor allem in den „Bullshit-Studiengängen“ übervertreten. Bei den Naturwissenschaften und Mathematik sind die Frauen relativ klar in der Minderheit. Ich spreche da aus leidiger Erfahrung.
    • Manfred the Fred 10.08.2019 17:53
      Highlight Highlight Welche Studiengange kategorisierst du unter bullshit?
    • Hochen 10.08.2019 18:50
      Highlight Highlight Lernt man in „ Bullshit- Studiengängen“ also so Kommentare zu schreiben wie sie das hier oft tun?
    • Things will be different when I take over the worl 10.08.2019 19:02
      Highlight Highlight Stimmt nicht. In den Naturwissenschaften Chemie, Biologie, Pharmazie, Umweltnaturwissenschaften, Lebensmitteltechnologie und Gesundheitswissenschaften sind die Frauen stark vertreten, wenn nicht sogar in der Mehrheit. Auch gerade das Mathematik Studium ist bei Frauen sehr beliebt - nur nicht sonderlich an der ETH, da liegt der Anteil nur bei etwa 25% (dafür an der Uni Bern bei 53%). Die unbeliebtesten Studiengänge bei Frauen sind wohl Physik, Maschinenbau und Informatik - und leider auch die technischen FH Studiengänge. Und "Bullshit" sind die anderen Studiengänge ganz bestimmt nicht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tjuck 10.08.2019 14:50
    Highlight Highlight Wenn es um die Löhne geht, heisst es, die Frauen würden eben weniger leisten. Das war es dann.
    • Gipfeligeist 10.08.2019 16:43
      Highlight Highlight @Tjuck
      Zwei trifftige Punkte: Die Frauen, die momentan Arbeiten, wurden nicht nach dem Lehrplan 21 ausgebildet. Und Menschen, die meinen "Frauen würden eben weniger leisten" sind primär gar nicht gebildet ;)
  • Freethinker 10.08.2019 14:32
    Highlight Highlight Der Artikel ist sehr gut geschrieben. Vor allem die letzten Absätze zeigen die tatsächliche Problematik auf. Die Jungs haben schlicht anderes im Kopf. Sport ist nach wie vor wichtig, aber auch Gamen und darin gut zu sein. Letzteres ist der grösste Stolperstein in Sachen Schulerfolg. Längst nicht bei allen, aber bei genügend vielen zeigt sich eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne und dies führt auch dazu, dass z.B. bei mathematischen Problemen zu früh aufgegeben wird, anstatt mit Eifer dran zu bleiben und die Lösung selber zu finden. Ich bin übrigens ein Mann und Lehrer... :)
    • Normi 10.08.2019 15:31
      Highlight Highlight Danke für deinen Einsatz
    • Firefly 10.08.2019 20:20
      Highlight Highlight Stimme ihnen zu. Was ich mich Frage ist; bei den Games scheint die Aufmerksamkeitsspanne von vielen Jungs ins Undendliche zu tendieren. Scheitert man, versucht man es noch einmal und noch ein mal...

      Was macht also den Unterschied zwischen einer Matheaufgabe/Stunde und einem Game?

      Und könnte man Sinvolleres (Ein Mathetema anstatt sich gegenseitig tot zu schiessen) in einen game-änlichen Kontext setzen um eine änlich hohe Aufmerksamkeit und Ausdauer zu provozieren?
    • SeboZh 11.08.2019 02:59
      Highlight Highlight @ Firefly: Solche Lernprogramme kenne ich noch von früher. Addy hiessen die glaube ich (um 2000 herum erschienen). diese Programme haben mir sicherlich ein wenig geholfen. Jedoch nütze dies herzlichst wenig in der Primarschule, da die Lehrerin offen "Männer-" (Knaben) feindlich war...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Normi 10.08.2019 13:49
    Highlight Highlight Ein Vogel kann nur Fliegen wenn beide Flügel stark sind

    Deswegen lieber miteinander, ansonsten stürzen wir alle gemeinsam ab....
  • Burkis 10.08.2019 13:10
    Highlight Highlight Schafft endlich die Hausaufgaben ab, damit die Kinder wenigstens in ihrer Freizeit ihre Interessen ausleben können. Ein 10-Jähriger schafft es heute ja kaum ein Instrument zu erlernen und gleichzeitig einem Sportverein beizutreten. Da bleibt viel Potential für persönliche und gesellschaftliche Entwicklung auf der Strecke.
    • nass 10.08.2019 14:11
      Highlight Highlight Hängt wohl sehr vom Individuellen ab. Hier 10jährige mit zwei Sportarten, einem Instrument und Cevi. Wenn sie könnt würde sie noch mehr. Schule läuft problmelos.
    • maude 10.08.2019 23:58
      Highlight Highlight Ich dacht gerade 'gebt den Kindern doch endlich wieder Frei(!!)zeit' anstatt sie durch die Schule und diverse Musik-und Sportvereine zu prügeln. Bin aber auch dafür, dass Hausaufgaben abgeschafft/reduziert werden, Schuldruck reicht auch so. Wenn ich sehe, wie die Freunde meiner Kinder durch Förderungsmassnahmen gepeitscht werden (das hier, das da, das dort, das oben, das unten, davor, danach, dazwischen noch rasch Freunde wegen Sozialkompetenz und so...uh näi...Kein Wunder spinnen soviele,spüren sich null und ertragen sich allein nicht mehr. Nächste kranke Generation gezüchtet-check.
  • Don Sinner 10.08.2019 13:07
    Highlight Highlight Alles wichtige und richtige Punkte, die Allan Guggenbühl anspricht. Die Leugnung der - ich sag mal - zwei Geschlechter, die Feminisierung des Unterrichts, die Psychologisierung und Pathologisierung fast jeglichen Verhaltens von Schülern, die nebenbei eine - vom Steuerzahler gesponserte - milliardenschwere Psycho- und Betreuungsindustrie am Laufen hält. Nur wird es angesichts von metoo und Männerhatz in allen Medien Jahrzehnte dauern, bis sich vielleicht eine gesunde Balance einstellen wird.
  • Zwei Fallende Stimmen 10.08.2019 12:46
    Highlight Highlight So einseitig. Warum wohl sind fast alle Lehrpersonen in den unteren Schulstufen weiblich? Weils so Scheisse bezahlt wird. In den höheren Bildungsstufen ist das Verhältnis bei den Dozenten 75:25 - und zwar zugunsten der Männer. Ausserdem: Gläserne Decke? Verwaltungsräte? Professuren? Immer noch blosse Männerdomänen. Ab Uni-Stufe ist dann Schluss, ab da dominieren Männer.
    • Blattttalb 10.08.2019 15:58
      Highlight Highlight Oder von der anderen Seite aus betrachtet: Lehrpersonen in den unteren Schulstufen brauchen Qualitäten und Kompetenzen, welche vor allem viele Frauen beherrschen (natürlich auch Männer). Für mich sind das nicht unbedingt weibliche, sondern menschliche Qualitäten. Man muss vor allem Verantwortung annehmen, aber halt nicht "finanzielle", es geht um richtig Wichtiges! Das Leben von Menschen. Vielleicht mögen manche das lieber nicht? Ist der Lohn wirklich so wichtig oder geht es mehr um Verantwortung und fehlende Anerkennung, welche für Lehrpersonen leider stetig sinkt?
    • Cédric Wermutstropfen 10.08.2019 21:19
      Highlight Highlight Primarlehrer werden definitiv nicht „scheisse“ bezahlt, im Gegenteil. Ausserdem gibt es auch einen einfachen und natürlichen Grund für die „gläserne“ Decke an Hochschulen bezüglich Professuren: die sogenannte Schwangerschaft mit nachfolgendem Kind. Schon mal davon gehört?
    • Zwei Fallende Stimmen 10.08.2019 22:29
      Highlight Highlight Stimme grundsätzlich zu, aber warum wird dann eine derart wichtige Tätigkeit (Kita, KiGa, Prim) so schlecht entlöhnt? Wie soll man Anerkennung denn ausdrücken?
    Weitere Antworten anzeigen
  • grandvlad 10.08.2019 12:39
    Highlight Highlight Wie viel Unterrichtserfahrung hat der Schulkritiker eigentlich? Ich bin dafür, dass alle weiblichen unterrichtenden Personen abgezogen werden, so dass den armen Männern, welche schon Schlange stehen fürs Unterrichten Platz geschaffen wird - ist das in ihrem Interesse Herr Psychologe mit der langen und aktuellen Unterrichtserfahrung? Schnee von Gestern, dieser Kommentar - hätte das Berufsbild Lehrperson ein besseres Ansehen in der Gesellschaft, und müssten wir uns unserer Stellung im Berufsalltag nicht immer Rechtfertigen, vielleicht gäbe es wieder mehr männliche Interessenten...
    • phreko 10.08.2019 16:03
      Highlight Highlight Schon hart, wenn man selber (!) weiblichkeit als herablassung versteht. Du beweisst bloss, dass du das Thema, obwohl du anscheinend Lehrerin bist, nicht verstanden hast.
  • Nik G. 10.08.2019 12:27
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass der Frontalunterricht besser ist für Buben. Ich habe es gehasst und gefällt mir auch heute nicht in Weiterbildungene. Sowieso ist er überhaupt nicht Zeitgemäss. Es ist nur der einzige den wir kennen.
    • Phoenix (1) 10.08.2019 13:59
      Highlight Highlight An meiner Schule hingegen ( Berufsschule, Informatik) haben wir sehr viel SOL (Selbstorientiertes lernen) Unterricht welcher mir hingegen weniger zusagt und häufig nur dazu führt, dass die Lehrperson dumm rumsitzt und die Schüler irgendwelchen andern Müll machen alls wirklich zu lernen oder wie eigentlich vorgesehen bei Problemen bei der Lehrperson nachfragen.
      Am Ende denke ich kommt es am meisten auf die Lehrperson Schüler kombination an was einem am meisten zusagt.
  • Iltis 10.08.2019 12:25
    Highlight Highlight Bei uns geht bald der letzte Lehrer der Schule in Pension. Auch Eltern von Mädchen sehen dies als Problem.
    Zudem ist die Fluktuation sehr gross. Anteil Teilzeitpensen übermässig, sogar in der Leitung. Mir macht das Sorgen.
    • Shura 10.08.2019 14:30
      Highlight Highlight Dann ab und Lehrer werden. Sie? ihr Mann? Anyone?
  • lemonpunk9935 10.08.2019 12:01
    Highlight Highlight Ehrlich gesagt bin ich der Meinung, dass wir keine Ahnung haben, welche Verhaltensweisen Kindern verschiedener Geschlechter angeboren oder anerzogen sind, da Eltern fast gar nicht anders können als Ihre geschlechtsspezifischen Erwartungen auf Ihre Kinder zu übertragen. Und weil es auch unabhängig von der Erziehung genügend Kinder gibt (LGBT, Autisten, ADHS etc), die sowieso "anders ticken" als die typischen Klischees von Mädchen und Buben, wäre ich eher dafür, einfach individuelle Stärken in der Schule mehr zu fördern, ganz unabhängig vom Geschlecht der Kinder
    • Rabbi Jussuf 10.08.2019 19:30
      Highlight Highlight Tönt gut, aber was ist mit Sozialkompetenzen, die auch in der Schule gelernt werden sollten?
      Wie so oft, dürfte ein Mittelweg am erfolgreichsten sein. Angepasst an die konkreten Schüler und deren Lehrer.
    • Eisvogel 10.08.2019 20:32
      Highlight Highlight @lemonpunkt - danke für den schönen Kontrapunkt zum Artikel und vielen Kommentaren!
  • Christian Mueller (1) 10.08.2019 11:51
    Highlight Highlight was ist denn mit all den buben, die trotz 'bubenfeindlicher' schule gerne in die schule gingen und gut abgeschnitten haben. das ist ja doch die mehrheit der buben. was ist mit denen?
    • Faethor 10.08.2019 13:10
      Highlight Highlight Die haben mehr Östrogen als die anderen 😁
    • nass 10.08.2019 14:13
      Highlight Highlight Die haten Eltern die sie erzogen und nicht alles auf der Gender-Schiene ausdiskutieren mussten.
    • no-Name 10.08.2019 14:54
      Highlight Highlight Die konten nach guter buben manier eben zeigen das sie stark sind und sies schaffen. Weil zum bub sein ( oder superman oder he-man oder ...) gehört es dazu unter erschwerten bedingungen zu bestehen.

      Buben weinen nicht, die machens s nächste mal besser.

      Und wenn der bub ein ganz toller ist weil ers ohne hilfe geschafft hat geht er auch gern zur schule.

      Das hat das eine mit dem anderen nichts zu tun.

  • no-Name 10.08.2019 11:18
    Highlight Highlight „Doch auch die Buben selbst tragen dazu bei, dass sie den Mädchen hinterherhinken. Sie verzichten manchmal bewusst auf mehr Engagement.“

    Oh! Mit acht Verantwortung übernehmen?

    Klassische Rollenteilung. Wenn mädchen wie mädchen sind, dann weil sie halt mädchen sind und von aussen darauf getrimmt, aber der Bub der vom Mami hört du kannst, lass dir nichts gefallen, wehr dich gefälligst, der ist dann selber Schuld... 🤦🏽‍♂️
  • Money Matter 10.08.2019 11:15
    Highlight Highlight Was mich am Bericht stört, ist die Verallgemeinerung "in den Schulen".
    Ist doch nicht überall gleich und jede Lehrperson, sowie auch jedes Kind ist wieder verschieden.

    Und: Einerseits wird die offene Lernumgebung kritisiert und Frontalunterricht gefordert, anderseits wird geklagt, die Buben können nicht stillsitzen.. Das beissts sich.

    • Money Matter 10.08.2019 13:44
      Highlight Highlight Und sorry, solche Aussagen: "Die Schule lässt Buben heute nicht mehr Buben sein"

      Früher gab es einen Chlapf wenn die Schüler nicht brav und still auf der Bank sassen.
  • Likos 10.08.2019 11:01
    Highlight Highlight Mann vs. Frau sollte doch langsam mal irrelevant sein.
    Es gibt inzwischen doch recht zuverlässige psychologische Typisierungen die Menschen in eine handvoll Gruppen kategorisiert, ganz unabhängig eines Geschlechts.
    Die Bildung sollte sich eher darauf konzentrieren diese alle möglichst gut abzuholen.
    • Arabra 10.08.2019 12:06
      Highlight Highlight Es ist eben relevant. Wird übrigens im Artikel mehrere Male erwähnt. Alleine hormonell gibt es Unterschiede die nachweislich das Denken oder auch Gefühle beeinflusst. Wir sind eben nicht alle gleich...
    • ERNSTlich 10.08.2019 15:18
      Highlight Highlight Trotzdem nützt diese Schubladisierung niemandem. Soll ein störender Junge anders als ein störendes Mädchen behandelt werden?
  • fools garden 10.08.2019 10:53
    Highlight Highlight Ich seh da nicht wirklich ein Problem. Buben find ich brauchen aber länger um ihre Rolle zu finden und geben dann oft erst später gas. Bei den Mädchen verhält es sich oft genau umgekehrt.
    • Kruk 10.08.2019 12:58
      Highlight Highlight Die Weichen werden aber früh gestellt.
    • Burkis 10.08.2019 13:15
      Highlight Highlight Erlebe ich auch so. Daher finde ich es zusätzlich problematisch, dass Kinder heute mit 4 in den KiGa, mit 6 in die Schule und mit 15 in die Lehre kommen.
    • Things will be different when I take over the worl 10.08.2019 13:27
      Highlight Highlight Die Weichen werden nicht früh gestellt. Ich war bis ich etwa 20 Jahre alt war faul und schlecht in der Schule. Ich habe die Bürolehre gemacht. Dann habe ich eine 180 Grad Wendung gemacht, die Erwachsenenmatura nachgeholt und an der ETH studiert. Man könnte auch "einfach" die ETH Aufnahmeprüfung machen. Die kostet zwischen 500-800 Franken. Ich habe eine Kollegin, die nach der Detailhandelslehre Maschinenbau studiert hat und ich habe einen Kollegen, der nicht mal eine Lehre gemacht hatte und nun Informatik an der Uni studiert. Es ist möglich, aber eine Neuorientierung ist halt anstrengend.
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  • Firefly 10.08.2019 10:45
    Highlight Highlight Als es für den Menschen darum ging die Welt zu bevölkern, waren Eigenschaften (die hier eher als männlich bezeichnet werden) wie Risikobereitschaft, Ungeduld, Unruhe, Wetteifern, Dominanz sicher von Vorteil (und wurden natürlich demensprechend entwickelt und reproduziert)

    Heute in einer überfüllten Welt mit grossen Weltumspannenden Problemen sind jedoch andere Eigenschaften wichtig geworden (die man hier eher dem weiblichen zuordnet)

    Also weg von der Genderdebatte und der Frage, ob die Schule Gendergerecht ist sondern Eigenschaften fördert die für das Überleben in dieser Welt wichtig sind.
    • Samzilla 10.08.2019 11:24
      Highlight Highlight Also wie beispielsweise dem Verhandeln? Dann könnte man auch endlich mal die leidige gender pay gap Diskussion beenden...

      Aber hast prinzipiell schon recht. Finde es nur nicht ganz korrekt zu sagen, dass heute eher weibliche Eigenschaften gebraucht werden, wohingegen männliche nicht mehr gebraucht werden.
    • Der.Kapitalist 10.08.2019 11:55
      Highlight Highlight Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Männer bessere Führungspersönlichkeiten sind, während Frauen deutlich effizienter arbeiten. Männer können sich durchsetzen, sind risikobereiter und agieren Zahlenorientiert, während Frauen häufig zu viele Gefühle in die Chefetage nehmen, was meist nicht gut für das Ergebnis ist. Dafür sind sie fleissiger und gewissenhafter und erledigen ihre Arbeiten, während Männer eher minimalistisch arbeiten. Ausnahmen gibt es natürlich, aber zum grossteil war dies meine Erfahrung.
    • Shlomo 10.08.2019 12:40
      Highlight Highlight Ohne Risikobereitschaft, Neugier, Unruhe und wetteifern bleiben wir in der Entwicklung stehen. Wollen wir das?
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  • Alteresel 10.08.2019 10:34
    Highlight Highlight Die Bildungspolitik hat sich nun jahrelang mit der eigenen Expansion (siehe Pädagogische Hochschulen) und dann mit einem zweifelhaften Lehrplan beschäftigt. Zudem hat man die Schulen mit einer Qualitätssicherung malträtiert, die weder so Sinn macht noch Erfolge bringt. Bei all diesem Tun hat man die Personalentwicklung sträflich vernachlässigt. Wohlgemerkt, die Lehrerinnen machen in der Regel einen sehr guten Job, aber gerade Kinder im Primarschulalter sollten auch Männern als Erziehungspersonen begegnen, Knaben wie Mädchen. Damit das passiert, muss der Beruf dringend aufgewertet werden.
  • l'aglia 10.08.2019 10:27
    Highlight Highlight In der Schule sind die Buben vielleicht weniger erfolgreich als die Mädchen, spielt aber keine Rolle. Sie werden als Männer irgendwann mehr verdienen als Frauen, in der gleichen Position und mit den gleichen Voraussetzungen und bei Beförderungen werden auch die Männer bevorzugt.
    • Zappenduster 10.08.2019 13:17
      Highlight Highlight Wer sich selbst immer als "Opfer" sieht, wird nie "Erfolg" haben. Egal ob Mann, Frau, Meitli oder Bueb.
    • dokkaebi 10.08.2019 13:50
      Highlight Highlight @l'aglia: Nur leider stimmt das nicht. Dieser Mythos wurde bereits tausendfach erklärt.
    • l'aglia 10.08.2019 20:13
      Highlight Highlight Ich weiss von Unternehmen, die Frauen diskriminieren, leider kein Mythos. Ausserdem ist es ein Fakt, dass die Mehrheit von Führungskräften männlich ist.
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  • häxxebäse 10.08.2019 10:02
    Highlight Highlight Nicht bubenfeindlich, nur hat es zu wenige lehrer oder hortleiter... männer wollen karriere machen. Die wenigen die dort sind, sind meist nicht wirklich männlich. Mein sohn hatte aber einen tollen kosovarischen Fussballlehrer und kroatischen musiklehrer, das waren seine männlichen vorbilder, da ich alleinerziehend war. ❤
    • ERNSTlich 10.08.2019 15:33
      Highlight Highlight Aha, Hortleiter ...
      Und männlich (und gutaussehend?) sollen sie auch noch sein, sonst kann das ja gerade so gut eine Frau machen!
    • Le Luc 10.08.2019 20:22
      Highlight Highlight Wann ist ein Mann ein Mann?!

      Sie fordern mehr männliche Vorbilder, stellen aber gleich eine ganze Gruppe Männer als nicht wirklich männlich dar.Widerspruch?
    • häxxebäse 11.08.2019 16:35
      Highlight Highlight Nein kein widerspruch: männlich sein heisst nicht aggressiv und böse.
      Männlich sein (für mich) heisst: körperlich aktiv, fokussiert, agil und dynamisch und nicht mandalamalende clowns.
      Wir müssen uns gegenseitig respektieren und nicht gleich sein. Aber an der schule gibt es praktisch nur noch lehrerinnen, an denen konnte sich mein sohn damals nicht orientieren.
      Auch die sex. orientierung hat mit männlichkeit nix zu tun. Mein bester schwuler freund, der sich selber als tuntig bezeichnet, ist ein grandioser sportler, hockey und rugby.
  • Toerpe Zwerg 10.08.2019 09:44
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    • constant sorrow 10.08.2019 09:56
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    • _kokolorix 10.08.2019 11:06
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    • Firefly 10.08.2019 11:09
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  • Peter von der Flue 10.08.2019 09:42
    Highlight Highlight Dank dem dualen Bildungssystem würde ich einem Jungen raten eine Lehere zu absolvieren. Die Verdinstmöglickeiten sind auf Grund der fehlenden Ressourcen tendenziell besser geworden. Junge Berufsleute erhalten beispielsweise heute relativ schnell die Möglichkeit in leitende Position vorzustoßen. Wenn einem intellektuell der Knopf aufgeht kann ein Studium via FH immer noch sehr interessant werden. Diese Möglichkeit steht auch Mädchen offen, aber ich sehe zumindest in meinem Berufsaltag keine Frauen in technischen Berufen. Ist halt auch ein Problem, wenn man nur den Maturaweg bewusst fördert.
    • Things will be different when I take over the worl 10.08.2019 13:32
      Highlight Highlight Das sehe ich auch so. Die Matura ist mitnichten der beste Weg zum Erfolg. Will man einen möglichst schnellen Aufstieg erreichen, ist eine technische Lehre mit Berufsmatura sicher ein guter Weg. Zudem kann man dann den Bachelor an der FH machen und wenn man gut ist, sogleich den Master an der ETH. Die Matura braucht man auch für einen guten Uni-Abschluss nicht zwangsläufig und für Erfolg im Leben braucht man keinen Uni-Abschluss.
    • sevenmills 10.08.2019 17:11
      Highlight Highlight Das stimmt. Allerdings muss man je nach Berufswunsch halt wirklich ein Uni-Studium machen, weil es über die Lehre oder FH nicht möglich ist. Darum kam für mich beispielsweise damals eine Lehre halt wirklich kaum infrage.
  • andrew1 10.08.2019 09:39
    Highlight Highlight Das Zeugnis bewertet zu 3/4 sprachlich/musische und nur zu 1/4 mathematische Fächer. Das ist leider völlig an den bedürfnissen der firmen vorbei. Imgenieure und informatiker sind gesucht und nicht nordistiker, musiker und germanisten. Isch auch unsinnig wenn jemand sein sprachlich/musisches studium absolviert und dann keine stelle findet. Sowie für den staat der geld investiert sowie für den absolventen eine schlechte situation. Manche studienrichtungen wie nordistik machen wohl wenig sinn zum studieren und taugen wohl eher als hobby. Ohne "sinnfreie" studienrichtungen kippt das verhältniss wi
    • Albert Stpeck 10.08.2019 13:33
      Highlight Highlight Ich denke, du könntest unserer Schweizerischen Eidgenossenschaft eine grosse Hilfe sein.
      Die Regierung sucht seit Jahrzehnten gute Leute, die Studienfächer in „sinnvoll“ und „-frei“ kategorisieren können.
    • Things will be different when I take over the worl 10.08.2019 13:39
      Highlight Highlight Das stimmt einfach auch nicht. Wenn man als Ziel hat reich und mächtig zu werden, muss man auch heute noch an die HSG oder an der Uni Jus oder Ökonomie studieren. Auch Politik, Kommunikation und Kulturwissenschaften können einem zu gut bezahlten Arbeitsplätzen zB im Finanzsektor verhelfen. Will man die Welt "retten", aus Interesse forschen und ist einem der Lohn egal, dann kann man MINT studieren. Damit wird man aber sicher nicht reich und mächtig. Gerade als Naturwissenschaftler (Chemiker, Physiker, Biologe) verdient man eher schlecht.
    • Arthur Philip Dent 10.08.2019 13:46
      Highlight Highlight Nun ja, das stimmt zwar, allerdings interessieren die Noten ausser Deutsch / Mathe und vielleicht noch Natur-Mensch-Gesellschaft in "den Firmen" Keine Sau... Falls man sich die Zeugnisse überhaupt noch anschaut und nicht sowieso nur auf einen Multicheck geht.
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  • Allion88 10.08.2019 09:33
    Highlight Highlight Gute lehrpersonen zu finden ist schwierig, da die anforderungen und herausforderungen stetig steigen und die fleissigen/guten arbeitskräfte in anderen bereichen mehr geld verdienen können.
    Als lehrer verläuft der lohn nach schema, was nicht unbedingt motiviert, die extra meile zu gehen.
  • YvesM 10.08.2019 09:29
    Highlight Highlight Und trotzdem ist die Schule immer noch altbacken. Zu viele Stunden. Hausaufgaben. Alles Konzepte von gestern.
  • irgendwie so: 10.08.2019 09:29
    Highlight Highlight Obschon das Berichtete empirisch belegt ist, habe ich meine Mühe.'Buben sind halt so' - und 'Mädchen sind halt so' geht mir auf den Wecker und empfinde ich latent als sexistisch.
    Evtl. waren die Mädchen schon immer die besseren Schülerinnen - aber man investierte halt nicht in 'Hausfrauenkarrieren'! Das hat sich endlich zum Guten geändert.
    Frauen mussten sich jahrhundertelang anpassen, für Jungs ist es immer noch "unmännlich" (?!?).
    Die Not vieler Jungs ist schlimm, aber die Lösung liegt nicht in der Zementierung von Rollenbildern, sondern in ihrer Änderung - das wird noch dauern...
    • Friedhofsgärtner 10.08.2019 10:11
      Highlight Highlight Facts don‘t care about your feelings.

      Ist halt so..
    • Johnny Marroni 10.08.2019 11:15
      Highlight Highlight Es geht nicht um Rollenbilder, sondern um natürliche Charakterzüge und Bedürfnisse, welche nicht unterdrückt werden müssen und sollen!
    • Zwei Fallende Stimmen 10.08.2019 12:51
      Highlight Highlight Mittlerweile gibts zig Belege, dass es kaum biologische Unterschiede gibt. Der Bericht ist wahnsinnig einseitig und Guggenbühl wiederholt gebetsmühlenartig zweifelhafte Studienergebnisse und zementiert "Erkenntnisse", die bereits vor 25 Jahren veraltet waren. Aber ja, die Männer hörens halt gerne, dass sie auch benachteiligt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Christian Wenger 10.08.2019 09:23
    Highlight Highlight Vielleicht brauchen wir eine Männerquote bei den Primarlehrpersonen?
  • Rechi 10.08.2019 09:14
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    • Amadeus 10.08.2019 09:41
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    • bernd 10.08.2019 09:42
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    • Pitefli 10.08.2019 11:07
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  • sebastianclauss 10.08.2019 09:14
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel, der es gut auf den Punkt bringt. Nur mit folgendem Satz habe ich echt Mühe:
    „Es gehe darum, den Buben früh klarzumachen, dass schulkonformes Verhalten keine weibliche Tugend sei, von der sie sich abgrenzen müssten.“
    Schulkonformes Verhalten? Es kann doch nicht sein, dass Kinder sich nur anpassen müssen um ein Schulkonzept zu erfüllen. Kinder sollten so lernen können, wie es für sie passt und nicht wie es ihnen aufgezwungen wird.
    • wintergrün 10.08.2019 10:23
      Highlight Highlight Und wie sollen sich die später mal in Teams. Integrieren?
    • wolge 10.08.2019 10:45
      Highlight Highlight Das ist genau das Problem unseres Bildungssystems. Es ist ein Abklatsch unseres Wirtschaftssystems.

      Primär geht es nicht unbedingt um Bildung sondern darum Arbeiter ran zu züchten.

      Dies für ein nach wie vor sehr industriell und tayloristisch geprägtes Wirtschaftssystem
    • Janorian 10.08.2019 10:50
      Highlight Highlight @wintergrün

      Ganz einfach: mit dem Microsoft Office Account ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 10.08.2019 09:13
    Highlight Highlight It's a man's world.

    Immer noch.

    Guggenbühl setzt(e) sich seit je für Macho Männlichkeit ein.

    Knaben merken, dass sie ganz grundsätzlich privilegiert sind. Wegen ihrem Geschlecht. Nicht wegen Leistungen.

    Patriarchat, eben.

    Männer werden trotz mässiger Schulleistungen schon irgendwo einen Job, eine Position ergattern, weil sie eben Männer sind.

    Guckt mal in die Politik.

    Schaut euch Werbeplakate an.

    Und wegen kaum mehr Männer auf der Primarschule: rauf mit den Löhnen und das ändert schlagartig.

    • Flying Zebra 10.08.2019 09:33
      Highlight Highlight Das hört man(n) nicht gerne ;)
    • Toerpe Zwerg 10.08.2019 09:48
      Highlight Highlight Oder andersrum: Anpasserisches und Risikovermeidendes Verhalten führt im echten Leben nicht zum Erfolg.
    • Friedhofsgärtner 10.08.2019 09:50
      Highlight Highlight Du vermischst hier circa 1000 Dinge in einem Topf und verrührst es zu einem wenig aussagekräftigen populistisch polarisierenden Manifestchen.

      Viellicht sind Männer erfolgreicher weil sie erfolgreicher sein WOLLEN?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Multitalent 10.08.2019 09:12
    Highlight Highlight Führen wir doch eine Bubenquote ein. Oh man, die Gesellschaft stürzt immer weiter ab.
  • Merida 10.08.2019 09:11
    Highlight Highlight Ich empfinde die Sicht von Herrn Guggenbühl als sehr einseitig, und das nicht erst seit diesem Artikel.
    Danke, dass ihr hier nicht nur seine Sicht beleuchtet. Der Schulalltag ist vielschichtiger und damit komplexer als Guggenbühl ihn darstellt.
  • Mira Bond 10.08.2019 09:04
    Highlight Highlight Blödsinn; Frontalunterricht soll besser sein als selbstgesteuertes Lernen? Sorry, aber wer beruflich weiterkommen will muss lernen, selbstständig zu denken und handeln. Schon im Kindergarten liegt die grössere Aufmerksamkeit bei den Jungs, weil sie halt etwas unruhiger sind oder Blödsinn machen (was ich nicht per se schlimm finde), aber ich erlebe viele Jungs in meiner Klasse als dominanter und gleichzeitig auch unselbstständiger. Dass sich die Mädchen proportional trotz der mangelnden Aufmerksamkeit so gut entwickeln ist überraschend, aber eigentlich erfreulich; vor noch nicht allzulanger Zeit war der Weg zu Universitäten für Mädchen gesperrt! Fleiss und Arbeit wird immer belohnt.
    • Maracuja 10.08.2019 09:39
      Highlight Highlight @MiraBond: Dass sich die Mädchen proportional trotz der mangelnden Aufmerksamkeit so gut entwickeln ist überraschend

      Mangelnde Aufmerksamkeit? Während der Schulzeit meiner Kinder (1999-2013) gab es div. Mädchenförderungsprogramme (z.B. 1 Mathelektion/Woche nach Geschlechtern getrennt), Lektüre, die vor allem Mädchen ansprach (Ponyhof), feministische Lehrerinnen. Statt das Pendel wieder in die andere Richtung ausschlagen zu lassen, fände ich es angebrachter geschlechterfixierte Ideologen aus den Schulzimmern zu verbannen.
    • HugiHans 10.08.2019 09:41
      Highlight Highlight Menschen sind unterschiedlich. DAS algemeingültige Lernsystem gibt es nicht. Ein guter Lehrer zeichnet aus, in dem er die anwesenden Individuen stufengerecht abholen kann. Eine tägliche Gratwanderung, Respekt wer das beherscht ...

      Und selbstständige Projektarbeiten in Gruppen an der Mittelstufe ist ebenfalls Blödsinn. Das vernetzte Denken beim Menschen bildet sich erst viel später aus ...
    • Firefly 10.08.2019 09:45
      Highlight Highlight Nun die Jungs sind aber (trotz höherer Unselbständigkeit) später in der Wirtschaft immer noch erfolgreicher. Wieso?

      Dominanz scheint eben auch eine grosse Rolle zu spielen, nicht nur Fleiss und Arbeit. Leider denn Dominanz führt zu Selbstüberschätzung und die ist heute in der Wirtschaft weit verbreitet und etwas weniger könnte nicht schaden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • schreiben was ist. 10.08.2019 09:03
    Highlight Highlight Im Erwachsenenalter geht es dann gleich weiter mit der Diskriminierung.
    Frauen haben sich längst zusammengeschlossen und übernehmen die Führung in der Gesellschaft, während es die Männer versuchen, den Frauen möglichst recht zu machen.
    • Firefly 10.08.2019 09:51
      Highlight Highlight Ja, gerade in meinem Berufsalltag werde ich als Mann von Frauen geführt und diskriminiert. Jeden Morgen muss ich meiner Cheffin den Kaffe bringen und mir einen blöden Spruch anhören. Dann am Mittag diese ehewigen Frauengespräche und Prahlereien zuhöhren und am Abend muss ich früh nach Hause um die Kinder von der Krippe abzuholen, wärend die Cheff-Frauen auf ein Bier gehen und "networken", entscheiden, wen sie morgen entlassen wollen.
    • schreiben was ist. 10.08.2019 12:46
      Highlight Highlight Du solltest nicht noch mithelfen dein eigenes Geschlecht zu erniedrigen.
      Männer müssten sich schon längst überlegen, ob es nicht möglich ist zusammenzuhalten. So wie dies die Frauen machen.
      Gelingt uns Männer dies nicht bald, werden wir völlig um unserer Männlichkeit gebracht und gefühlsverwirrte Wesen.
    • Zwei Fallende Stimmen 10.08.2019 12:53
      Highlight Highlight Haha, danke Firefly. So isches!
    Weitere Antworten anzeigen
  • snowleppard 10.08.2019 08:57
    Highlight Highlight Schule war cool aber nicht sooo wichtig. Ab der Lehre ging dann die Post ab. Das zu tun, worin man Talent und Leidenschaft hat bringt einen voran. Ich ging aber immer gerne in die Schule. Und ich denke, die Schule ist um einiges besser geworden als vor 50 Jahren. Und wegen Frauen an die Macht, da wird esl weniger Korruption und Kriege geben ... also ... gar nicht so schlecht.
    • Zerschmetterling 10.08.2019 09:38
      Highlight Highlight Deshalb sollte die Schule eine Vorbereitung sein um möglichst mit 15 zu wissen wohin man will. Leider werden die Schüler zu oft einfach gleichgerichtet in der Schule. Integrität und Individualität kommen zu kurz...
    • Barsukas 10.08.2019 10:02
      Highlight Highlight Weniger Korruption und Kriege wenn Frauen an der Macht sind? Reine Alltagstheorie. Bitte belegen.
    • The Destiny // Team Telegram 10.08.2019 11:13
      Highlight Highlight Korruption -> von der Leyen beraterdebakel.
      Kein Krieg-> Merkel, Clinton hats im nahen Osten hingebracht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Resche G 10.08.2019 08:56
    Highlight Highlight Naja Männer werden nicht mehr Lehrer weil man als solchen zu wenig verdient. Wennschon dann Gewerbeschullehrer.

    Und es ist halt auch so, dass es in denn typischen Frauenberufen häufig viel weniger Lohn gibt als z.B auf dem Bau oder als Handwerker. Da würde ich als Frau auch studieren. Meine Frau verdient z.B im grafischen knapp 5'000 mit 40ig🤔
    • Yes. 10.08.2019 09:49
      Highlight Highlight Und als Lehrerin würde sie in dem Alter 8‘000 bis 14‘000 verdienen, je nach Kanton und Schulstufe.
    • Resche G 10.08.2019 10:40
      Highlight Highlight Im Kanton Bern als Primarlehrerin wohl ender nicht. Vielleicht ist dies in Zürich der Fall wo man nicht entschieden hat bei der Bildung zu sparen.
    • Samzilla 10.08.2019 11:34
      Highlight Highlight Liegt wohl eher an der Berufswahl als am Geschlecht.

      Niemand hat deine Frau gezwungen, einen grafischen Beruf zu wählen. Als Ingenieurin, Dozentin oder Bankerin würde sie auch mehr verdienen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 10.08.2019 08:52
    Highlight Highlight Die ewig gleichen Experten melden sich mal wieder, so der unsägliche Herr Guggenbühl, der auch schon mal behauptet hat, Kinder wünschen Schuluniformen, der aber nix davon mitbekommen hat, dass leistungsstarke Schüler bereits seit langen schwierigere Matheaufgaben bekommen. Mein Neffe muss bei der Prüfung jeweils wählen, welchen Schwierigkeitsgrad er wählt (realistische Selbsteinschätzung vs.Risikobereitschaft).
    Nach den Feministinnen mit ihrem Mädchenförderungswahn, jetzt forcierte Bubenförderung? Nein danke, bitte fördert einfach Kinder und ihre Talente, ohne Spezialgruppenverhätschelung,
  • Tobias W. 10.08.2019 08:50
    Highlight Highlight Danke für den Bericht! Es ist leider nicht nur in der Schule so, sondern in der gesamten Entwicklung der Gesellschaft.

    Wir Männer sind spezielle Wesen. Wir handeln viel mehr aus Emotion, und weniger (als die Frauen) aus Vernunft. Unser Weg zu Erfolg ist oft mit Konflikten und deren Konsequenzen verbunden. Dass wir diese alleine tragen, während die Frauen immer mehr „vom Guten“ haben wollen, wäre noch tragbar; aber unser männliches Engagement wird von der (weiblichen) Gesellschaft kaum noch geschätzt.

    Schade..heute geht es mir besser, je egoistischer ich werde. Am liebsten wäre ich schwul.
    • Daenerys Targaryen 10.08.2019 09:48
      Highlight Highlight Hä was? Männer sind spezielle Wesen? Welches männliches Engagement für die Gesellschaft? Bin gespannt auf deine Antwort...
    • ingmarbergman 10.08.2019 09:54
      Highlight Highlight Von Mann zu Mann: du tust mir leid. Andere für dein Unglück verantwortlich zu machen, wird dich nie glücklich machen.
    • Tobias W. 10.08.2019 10:31
      Highlight Highlight Bitte nicht meine Worte verdrehen, danke.

      Das männliche Engagement war nicht auf die Gesellschaft bezogen.

      Wer gründet all die Firmen? Wer erfindet die ganzen Technologien, mit denen du deinen Tag verbringst? Das kommt fast alles männlichem Engagement.

      Ihr Frauen erwartet auch heute noch, dass Männer stark sind, und erfolgreich. Ein Mann muss sein Leben unter diesem Druck aufbauen. Klar gibt es auch Karriere-Frauen - aber ohne diesen Druck! Für euch ist das ein Lifestyle. Für uns ist es das, was IHR von uns erwartet.

      Für Frauen scheint dies einfach selbstverständlich zu sein...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gugguseli1963 10.08.2019 08:49
    Highlight Highlight Die Generationen vor uns haben Buben und Mädchen getrennt, ja unsere Grossväter und Grossmütter waren nicht dumm dies hatte einen Sinn. Dies haben wir den progressiven Pädagogen zu verdanken die uns und unsere Kinder verführen und beeinflussen und missbrauchen.
    • Firefly 10.08.2019 10:25
      Highlight Highlight "die uns und unsere Kinder verführen und beeinflussen und missbrauchen"

      Dieser Satz könnte auch von Fanatikern von der Kanzel mit erhobenem Zeigefinger gepredigt werden und mehr Schaden verursachen als man sich denken kann.
    • Gugguseli1963 10.08.2019 12:53
      Highlight Highlight @Firefly
      Wenn sie den Artikel lesen würden und überlegen, ja dann vielleicht würden sie darauf kommen.
      Mann und Frau sind einfach unterschiedlich und dies wirkt sich auf den Menschen aus, wenn er in eine progressive Schablone gedrückt wird.
    • Zwei Fallende Stimmen 10.08.2019 12:56
      Highlight Highlight Ja genau, nach Geschlechtern trennen und den Mädchen schön Hauswirtschaft beibringen, weil einen Beruf ergreifen durften sie ja damals eh nur, wenn der Ehemann zustimmt. Waren tolle Zeiten. Vor allem für die Frauen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Willehalm 10.08.2019 08:48
    Highlight Highlight Für Jungs schwiege Matheaufgaben und Schlachten...
    So was von sexistisch und primitiv.
    Wäre nett wenn sich solche Psychologen von der Schule fernhalten würden.
    • Friedhofsgärtner 10.08.2019 09:47
      Highlight Highlight Interessenbasierte Förderung ist also nur bei Mädchen erlaubt? Warum?
    • Yes. 10.08.2019 09:54
      Highlight Highlight Ich hätte als Junge beides sehr gerne in der Schule angeschaut, vor allem die Schlachten 😜
    • Firefly 10.08.2019 14:38
      Highlight Highlight @Yes. Ich fand das auch immer sehr spannend. Bis zu dem Zeitpunkt wo ich zu begreifen begann, dass dies keine Spiele waren und was so eine Schlacht in der Realität bezogen auf meine gesellschaftliche Position zu bedeuten hätte.

      Ich wäre wohl Kannonenfutter welches man mit Heldengeschichten gefüttertem, Enthusiasmus ins Feindliche Lager schickt.
  • abcd... 10.08.2019 08:48
    Highlight Highlight Bill Gates war Studienabbrecher und nicht Schulabbrecher. Ohne Schulabschluss wäre er wohl nicht zum Studium in Harward zugelassen worden...
    • DerRabe 10.08.2019 13:20
      Highlight Highlight Korrekt: Gates war ein herausragender Schüler. Er hat das Studium abgebrochen, weil sich ihm mit Microsoft eine riesige Gelegenheit aufgetan hat. Zudem war sein Vater ein angesehener Jurist, weshalb Bill Gates wusste, dass er jederzeit wieder mit seinem Studium weitermachen hätte können, falls das mit Microsoft nicht geklappt hätte.
    • Tjuck 10.08.2019 14:56
      Highlight Highlight Ist das nicht der, dem wir Microschrott zu verdanken haben?
  • Stambuoch 10.08.2019 08:44
    Highlight Highlight Eine wichtige Diskussion, welche aber nicht in einer Kampfdiskussion "Mann vs. Frau" ausarten darf.

    Einerseits müssten unsere Bildungspolitiker darauf achten, dass die Fächerzusammenstellung ausgewogener ist. Die MINT-Fächer wurden früher abschätzig als "Nebenfächer" betitelt. Eine fatale Abstempelung. Wenn Bildungspolitiker sparen wollen, dann legen sie MINT-Fächer zusammen, ist ja eh das Selbe. Da sieht man, dass viele Bildungspolitiker Juristen sind und keine Ahnung von Naturwisschenschaften haben.

    Und dann ist auch abzuklären, ob es nicht sinn macht, auch mal getrennt zu unterrichten.

    • MrBlack 10.08.2019 11:08
      Highlight Highlight Geschlechtergetrennter Unterricht macht meiner Meinung nach keinen Sinn.

      Es ist wichtig auf die Stärken und Schwächen jedes einzelnen einzugehen.

      Wenn man getrennt unterrichtet dann evtl. nach Stärken, Schwächen oder Lerntyp. Das sollte aber nicht zu oft passieren, denn man profitiert auch von der Unterschiedlichkeit.
  • Cyberpunk 10.08.2019 08:43
    Highlight Highlight Oh panik,in CH schulen hat es nur noch ritalinkids.Aber was ist mit denen,welche es geholfen hat den fokus zu finden?Nein,es ist der druck der privaten marktwirtschaft,welches öffentlich mehr in frage gestellt werden sollte.Dies reflektiert sich auf die familienkultur,wo effizienz & karriereplanung schon in der primarschule thema sind.Gleichzeitig kreiert die wirtschaft immer mehr bullshit jobs,die der allgemeinen wohlfahrt rein gar nichts bringen.Das bildungwesen verkommt auch immer mehr zu einer money fabrik,bei welchem das label “erfolg”dank XY zertifikat/diploma großspurig vermarktet wird.
    • Klaus Biene 10.08.2019 11:34
      Highlight Highlight Was wäre Deiner Meinung nach die Alternative? Planwirtschaft und Sozialismus (war der irgendwann irgendwo erfolgreich?)?
    • Okguet 10.08.2019 12:27
      Highlight Highlight Biene: gabs nie. Nur kapitalistische Diktatoren welche alles in die Eigene Tasche steckten statt alles umzuverteilen :)
    • Cyberpunk 10.08.2019 18:03
      Highlight Highlight @Biene.Die heutige freie Marktwirtschaft ist zu einem monster geworden.Jeder richtet sich so aus,daß möglichst viel geld verdient wird.Alles im dienstleistungssektor.Haben wir nicht schon genüge kommunikationsgurus von”hyper island leaderships trainings”? Für was brauchen wir webanalysts eigentlich?Was bringt es der welt wenn noch mehr rechtsdienstberater in grosskonzernen jegliche kritik im keim ersticken?Es braucht endlich regeln,daß nicht mehr solch perverse löhne an topmanager & bs jobs ausbezahlt werden!Und es braucht faire löhne im ~pflege,post,müllabfuhr etc!Und es ist zeit für das BGE!
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  • Neunauge 10.08.2019 08:40
    Highlight Highlight In meiner ganzen Ausbildung an der PH war die systematische Benachteiligung von Knaben höchstens ein Thema am Rand. Und meist wenn es um Gleichberechtigung ging, ging es um weibliche Themen.

    Nicht, dass die nicht wichtig wären. Ebenso wie ich als Lehrer diese wahrnehmen und berücksichtige, würde ich mir Dasselbe auch aus Sicht der Lehrerinnen wünschen.

    Leider mache ich da oft nicht die Erfahrung, sich auf typisches Jungsverhalten einlassen zu wollen. Es reicht eben z.B. nicht, sich in 20min über Fortnite zu informieren, wenn ich die Faszination verstehen will, die davon ausgeht.
    • ZEWA Wisch und Weg 10.08.2019 14:36
      Highlight Highlight ach... das ist auch nur ein fadenscheiniges argument... ich bin 43 jahre alt und kenne mich bestens mit fortnite und youtube aus... ich guck mir such ab und zu die fortnite streams meiner schüler an.
    • Neunauge 10.08.2019 15:57
      Highlight Highlight Super. Danke dir dafür. Fortnite und Youtube-Streams sind ja auch bloss ein Beispiel für Lebensweltbezüge.
  • Tjugt 10.08.2019 08:35
    Highlight Highlight Danke für den Artikel.
    Als einer der die Kanti 2016 abgeschlossen hat, finde ich viele dieser angesprochenen Problemen auch in meiner Schulzeit wieder. Unter anderem habe ich den Frontalunterricht genossen und dieser wurde immer weniger, aber vorallem auch die Gewichtung der Sprachen war ein Problem. In der Kanti habe ich alle Fächer die man wählen konnte mit Mathe und anderen technischn Fächern besetzt. Trotzdem hatte ich am Ende der Kantizeit gleich viele sprachlichen Abschlussprüfungen wie Mathelastigen Abschlussprüfungen. Und Sprachen sind jetzt wirklich nicht meine Stärken 😅
    • PlusUltra 10.08.2019 10:44
      Highlight Highlight Und? Ist ja ausgeglichen gewesen.

      Ich bin eine absolute Null in Mathe, und musste mich da auch durchboxen.

      Welche angesprochenen Probleme hast Du denn erfahren in Deiner Schulzeit?
    • Wir2.0 10.08.2019 10:59
      Highlight Highlight Naja du verstehst sein punkt glaube ich nicht ganz. Was er meinte ist, dass man eine schwäche in Mathe, Physik etc. einfacher mit Sprachen kompensieren kann als umgekehrt. Also haben Sprachbegabte Menschen es im allgemein einfacher die Kanti zu bestehen.
    • Tjugt 10.08.2019 11:11
      Highlight Highlight Alle Wahlfächer technisch -> 50% der Abschlussprüfungen sind technisch
      Alle Wahlfächer sprachlich -> 80% der Abschlussprüfungen sind sprachlich
      Das ist nicht ausgeglichen
      Probleme wie schon erwähnt: zu viele obligatorischen Sprachen und immer weniger von meine geliebten Frontalunterricht
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  • wintergrün 10.08.2019 08:33
    Highlight Highlight Ich finde es wichtig dass auch Jungen respektvolles Verhalten lernen und dass sie sich integrieren und mitarbeiten müssen.
    Warum?
    Erfahrungen im Berufsleben mit Männern.
    Da gibt es erstaunlich viele de auch mit 50 noch rumbrüllen und Szenen machen wir Dreijährige.
    Ich denke Frauen sind da nicht grundsätzlich besser, aber da derartiges Verhalten bei Frauen als hysterisch gilt nehmen die sich mehr zusammen.
    Es wird höchste Zeit in der Erziehung von Buben mehr auf Selbstkontrolle zu setzen.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 10.08.2019 08:41
      Highlight Highlight @Grünterwin

      So am Thema vorbei, ich frag mich grade ob du dich im Querlesen versuchst, oder den Artikel nicht gelesen hast sondern nur rätst was drinsteht.
    • schreiben was ist. 10.08.2019 08:58
      Highlight Highlight Eben nicht. Der Mann wird in unserer Gesellschaft eh schon viel zu stark feminisiert.
    • papipapo 10.08.2019 09:14
      Highlight Highlight Deine Erfahrungen mit den noch mit 50 ungezogenen Männern, basieren auf einem Schulsystem, dass mädchenfeindlich war. Laut deiner Argumentation müsste man zurück zu einem System, in der auch Mädchen an der Schule falsch behandelt wurden. Dadurch lernen die Goffen schliesslich sich zurückzunehmen und sich anzupassen. Was wird den aus der heutigen Mädchengeneration? Interessanter Ansatz, SVP-Wähler?
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  • reactor 10.08.2019 08:31
    Highlight Highlight Ich denke, mit mehr Aufwand hätte es mein Sohn gut ans Gymnasium geschafft. Jetzt macht er, sehr zufrieden, eine Lehre. So what.
  • Unkel Wullewu 10.08.2019 08:29
    Highlight Highlight Dreissig Jahre nachdem ich in die Schule ging, kämpfen nun meine drei Jungs immer noch mit den selben Probleme wie ich damals. Die Lehrkörper sind ein unbeweglicher, fauler, besserwissender und immer lamentierender Haufen Mimosen.
    Schuld an schlechten Leistungen tragen immer die Schüler, niemals ein Lehrer. An Elterngespräche trifft man auf arroganteste Menschen, die mit Erwachsenen so sprechen wie mit Kinder und dazu noch erwarten, dass wir sie auch so bewundern wie ihre Schüler. Wissensvermittlung ist immer noch eine Nebensache, obwohl z.B. Monzesori seit Dekaden vormacht, wie es gehen kann
    • ingmarbergman 10.08.2019 09:59
      Highlight Highlight Wenn du in der Schule Mühe hattest und alle deine Jungs Mühe haben, dann ist Intelligenz vielleicht einfach nicht in eurer Familie. Tut manchmal weh die Wahrheit auszusprechen.
      Keine Sorge, man kann auch glücklich werden im Leben wenn man nicht so klug ist. Glück ist nicht von Schule oder Beruf oder viel Geld abhängig.
    • Lesli 10.08.2019 10:10
      Highlight Highlight Wo ist denn diese Schule? Die müsste man ja meiden. Zum Glück eine Ausnahme.
    • PlusUltra 10.08.2019 10:56
      Highlight Highlight Es gibt wohl in beiden Lagern unmögliche Menschen.

      Meine Mutter ist Lehrerin, und was ich da so mitkrieg.. Für kein Geld möchte ich den Job!

      Du musst Dich nicht nur mit den vielen Rotzgören rumschlagen, sondern auch mit deren Eltern. Die noch um ein Vielfaches schlimmer sind als ihre Kinder.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wintergrün 10.08.2019 08:28
    Highlight Highlight Bill Gates war Sohn sehr wohlhabender Eltern. Schon in der privaten High School konnte er sich auf seine Interessen konzentrieren.
    Nach seinem Schulabschluss ging er nach Harvard. Dort ließ er sich beurlauben und machte seinen Abschluss wegen seiner Firma nicht.
    Gates ist kein Schulversager sondern ein begabter Typ aus einer privilegierten Familie.
    Von solchen Freiräumen können die meisten Schüler nur träumen.
    Das gilt übrigens insbesondere für die Mädchen. Ich habe als Schülerin versucht in einem Industriebetrib zu arbeiten. Ging nicht wegen Nachtarbeitverbot für Frauen ....
    • _kokolorix 10.08.2019 11:21
      Highlight Highlight Das mit dem begabt kann man getrost streichen. Er war der Spross einer reichen Familie. Gates hat nichts selber gemacht. DOS hat er samt Programmierer aufgekauft, den Traumdeal mit IBM hat seine Mama für ihn eingefädelt. Das einzige was man ihm zugutehalten muss, er hat sich selbst realistisch eingeschätzt und nicht all zu viel kaputt gemacht
  • der Denker 10.08.2019 08:27
    Highlight Highlight Das habe ich mit Jg 93 dchon festgestellt. In der Schule war ich immer schlecht und einer der schlechtesten. Danach habe ich eine Handwerker Lehre mit einer der besten Noten der Schweiz erreicht, anschliessend Planer weiterbildung ebenfalls mit sehr guten Noten. Und jetzt studiere ich noch bin Klassenbester und Stv. Geschäftsführer. Also die Schule sagt wirklich nichts darüber aus wie Intelligent jemand ist und wehe man ist noch faul, dann ist man ohnehin unten durch.
    • abcd... 10.08.2019 08:58
      Highlight Highlight Ein weiteres gutes Beispiel, dass das Schulsystem funktioniert! Du hast deinen Weg ja gemacht.

      Mich irritiert die imho vorhandene unterschwellige Kritik: "wehe man ist noch faul, dann ist man ohnehin unten durch" Was hättest du denn erwartet?

      Was hättest du denn erwartet
    • hifish 10.08.2019 09:26
      Highlight Highlight Du bringst es auf den Punkt. Das duale Bildungssystem fängt hier (zum Glück) den im Artikel beschriebenen Effekt etwas auf.
    • ingmarbergman 10.08.2019 10:02
      Highlight Highlight Du sagst selber dass du faul warst in der Schule. Was willst du denn von unserem Schulsystem? Dass man den Faulen die gleichen Noten gibt wie den fleissigen?
      Jeder muss irgendwann selber merken, dass man mit Fleiss weiterkommt. Und in der Schweiz geht das zum Glück auch, wenn man es später merkt. Eigentlich ein gutes Zeichen für unser Bildungssystem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • glass9876 10.08.2019 08:24
    Highlight Highlight Da wird doch masslos dramatisiert. Schon zu meiner Zeit war an der Unterstufe nur ein Lehrer, alle anderen waren Frauen. Warum? Männer wurden Sek-Lehrer (mehr Lohn).
    Auch schon damals hatten Mädchen eher die besseren Noten. Sie sind durchschnittlich halt einfach fleissiger und erreichen bei gleicher Förderung mehr als Buben.
    • The Count 10.08.2019 09:06
      Highlight Highlight Diese Beobachtung habe ich als Mitte Vierziger damals wie heute gemacht. Wir Buben waren schlicht weniger fleissig. Natürlich gibt es immer Ausnahmen, jedoch lässt sich unterm Strich sagen dass Buben einfach lernfauler und unkonzentrierter sind wie Meitli. Ich fand und finde das nicht problematisch, ganz im Gegenteil. Die Buben haben andere gemderspezifische Stärken.

      Bedenklich finde ich eher, dass zu viele Bevölkerungsgruppen nach Geschlechterangleichung schreien. Mutter Natur lässt sich nicht leugnen, mischen wir uns besser nicht zu sehr ein, weniger Medis und weniger Mimimi wäre super.
    • hifish 10.08.2019 09:31
      Highlight Highlight Genau deine Denkweise ist das Problem! Jungs müssen einfach anders gefördert werden als Mädchen.
      Zudem ist die „Messlatte“ (zum Beispiel für den Gymieintritt) für beide Geschlechter gleich hoch. Würden Mädchen durch das Schulsystem benachteiligt hättest du wohl ein gröberes Problem damit.
  • Firefly 10.08.2019 08:24
    Highlight Highlight "«In einigen Knabengruppen gilt Schulerfolg als unmännlich», sagt Stamm. Besonders cool sei hingegen, wer den Unterricht störe und den Klassenkasper spiele. Bei Mädchen sei das anders. «Wenn sie im Unterricht mitarbeiten, machen sie sich keinesfalls unbeliebt, wohl aber, wenn sie negativ auffallen.»"

    Solches Verhalten wird also schon vor der Primarschule sizialisiert.
    • Firefly 10.08.2019 09:31
      Highlight Highlight "sozialisiert", meinte ich natürlich
  • Firefly 10.08.2019 08:21
    Highlight Highlight Und wieso gibt es so wenige Primarschullehrer? (gabs früher mehr und wenn ja wieso?)
    • Lesli 10.08.2019 10:12
      Highlight Highlight Zu wenig Lohn, zu wenig Karriereaufstiegschancen, (ironischerweise) zu viele Frauen im Studium und nachher auch am Arbeitsplatz.
    • PlusUltra 10.08.2019 10:21
      Highlight Highlight Primarschule ist sozusagen die unterste Stufe, was den Lohn angeht. Als Oberstufenlehrer (oder noch höher) wird mehr gezahlt.

      Kann mir sehr gut vorstellen, dass es damit zu tun hat.
  • Delisa06 10.08.2019 08:17
    Highlight Highlight Alle Jahre wieder. Wenn das wirklich stimmen sollte warum gibt es keine reinen Buben/Mädchenklassen.
    Meine Tochter war in einer Klasse die ganz klar eine Matheklasse war. Und das war nicht nur von den Jungs sondern die Mädels waren auch sehr begabt
    • The Count 10.08.2019 09:07
      Highlight Highlight Wer blitzt sowas? Kinder Kinder...
    • Bündn0r 10.08.2019 09:41
      Highlight Highlight Wegen der Gausskurve.

      Leistungen von Schülern werden +- Standardnormalverteilt sein. Nur weil Knaben im Schnitt besser sind, ist nicht jedes einzelne Element der Menge besser.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 10.08.2019 10:18
      Highlight Highlight Lies die ersten beiden Zeilen. Hab nicht geblitzt, zu Faul für sowas. Typisch Mann.
  • The Returner 10.08.2019 08:12
    Highlight Highlight Teil 2...., erfährt nicht selten, dass sie „berufsbezogener“ sind (auch weil sie diese Schritte halt schon kennen!) und authentischer sind.
    Fazit:
    Bewusst zur Kenntnis nehmen und gut.
    Buben sind, wie sie sind. Wenn sie aus verschiedensten Gründen die intrinsische Motivation nicht anstossen können, nützt es nichts, wenn die Lehrkraft vorne den Handstand oder den Purzelbaum „macht“.
    Aber lasst sie um Gotteswillen sein!Sie werden ihre Wege finden! Ganz bestimmt!
    • Merida 10.08.2019 09:07
      Highlight Highlight Danke! Genau so zeigt sich das auch in meinem Berufsalltag als Lehrerin an der Oberstufe.
    • B0arder_King 10.08.2019 10:40
      Highlight Highlight Sehr wohl funktioniert es mit geeigneten Themen, Einstiegen oder Aufgabenformen die intrinsische Motivation der "Nicht-motivierten" zu aktivieren. Sorry Merida, dann solltest du dich vielleicht einmal weiterbilden :) grüsse von einem Oberstufenlehrer (unterstes Niveau)
    • The Returner 10.08.2019 16:56
      Highlight Highlight @B0arder_King
      Bin froh, dass sie so positiv denken und handeln.
      Jedoch zeigt sich nicht jede/r Schüler/in wie ein ausgetrockneter Schwamm (wäre absolut wünschenswert)....
      Bestimmt können unterschiedliche Methoden den Einstieg und das Lernverhalten beeinflussen. Zu Glauben, dass so JEDER Schüler erreicht werden kann bleibt eine Illussion...
      Über den Wirkungsgrad einer Lehrkraft brauche ich sie nicht zu informieren, den kennen sie bestimmt....
      verstehen sie mich nicht falsch: Der Lehrerberuf ist eine Berufung und der schönste, den es gibt!!
      Trotzdem sollte man realistisch bleiben....
  • calgary 10.08.2019 08:10
    Highlight Highlight Dieser Artikel bietet vor allem Heulerei auf hohem Niveau: Auch wenn die Jungs in meinen Augen kein Stück diskriminiert werden, sollten sie fähig sein, sich anzupassen. Ausserdem werden sprachliche sowie naturwissenschaftliche Fächer gleich stark gewertet! Sowieso ist diese Ansichtsweise, Jungs wären nicht gut in Sprachen und Mädchen wären nicht gut in Mathe altmodisch und überhollt.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 10.08.2019 10:26
      Highlight Highlight Soso, Altmodisch und überholt. Jungs werden nicht Diskriminiert.

      Woher bezieht den der Professor seine Aussagen?
    • Zwei Fallende Stimmen 10.08.2019 13:09
      Highlight Highlight Aus veralteten Studien und der Beobachtung, dass bis zu einer begrenzten Stufe (Studium) mehr Mädchen Erfolg haben. Ab dem Studium verkehrt sich das Ganze aber massiv ins Gegenteil, daran scheint sich Guggenbühl aber nicht zu stören.
    • calgary 10.08.2019 13:16
      Highlight Highlight Durchaus sind diese Geschlechterrollen, wie du sie dir vorstellst, überholt. Frauen können genau so gut sein in Mathematik wie Männer, jedoch werden sie leider allzuoft in eine Rolle gedrängt, die es ihnen nicht möglich macht, ihr Können dort zu zeigen. Auch in diesem Artikel wird suggeriert, dass Frauen mathematisch nicht begabt seien und das ist falsch.
      Wir Männer werden/wurden in der Schule nicht diskriminert. Ausserdem sollten wir, wie in deinem Geschlechterbild, wohl die Stärkeren sein und uns anpassen können.
  • Wolkenlos 10.08.2019 08:09
    Highlight Highlight Spannender Artikel, well done!
  • Weberin 10.08.2019 08:05
    Highlight Highlight Wieso wird Guggenbühl dauernd als Experte aufgeführt? In Bachelor oder Masterarbeiten wird man deutlich darauf hingewiesen, dass dieser Schaumschläger nicht zitiert werden darf.
    Fragt eigentlich überhaupt jemand warum es so wenige männliche Lehrer auf der Primarstufe hat? Lohn? Fehlende Anerkennung? Fehlende Akzeptanz von Leistung? Kaum Aufstiegsmöglichkeiten?
    • iisprinzässin 10.08.2019 09:39
      Highlight Highlight Interessanterweise erfolgt die Herabsetzung eines Berufs mit den von dir genannten Faktoren sobald sich Frauen vermehrt für einen Beruf interessieren.
    • Lesli 10.08.2019 10:14
      Highlight Highlight Absolut deiner Meinung. Diesen Typ hatte ich als „Dozent“ an der PH. Zu 80% hat er entweder gefehlt oder Selbstlernaufträge verteilt und online nach einer neuen Wohnug gesucht. (Einmal aus Versehen den Beamer angelassen...)
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 10.08.2019 10:29
      Highlight Highlight Weberin

      Also du bist ein Mensch. Ich sag mal ein Mensch der 0 Ahnung hat von dieser Materie.

      Wie kommst dir nur schon die Idee jemanden der "so viel" gemacht hat in diesem Bereich, zu kritisieren?

      Mir käme es nie in den Sinn meinem Automech zu sagen wie er seine Arbeit zu erledigen hat. Da ich mich 0 Auskenne und 2 Linke Hände habe.

      Ich würde mich schämen und blöd fühlen dabei.
      Wie hast du diese Gefühl bei dir abgestellt? Anders wär man ja kaum zu solchen Aussagen fähig.

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  • Da Fü 10.08.2019 08:04
    Highlight Highlight Ich bin Lehrer, dritte und vierte Klasse,in einer grossen Stadt. Ich bin immer wieder überrascht wie problematisch dies für viele Eltern ist. (Nicht für die Kinder)
    Als Mann in diesem Beruf bewegt man sich in einem Minenfeld. Mir wird von allen Seiten (insbesondere von jungen Lehrerinen) extrem genau auf die Finger geguckt. Denn hey,irgendwie ist es ja schon komisch dass dieser Mann Kinder unterrichtet ( o-ton). Das ist nicht immer schön,und ich kenne Berufkollegen die sich genau wegen dieses latenten Generalverdachtes umorientiert haben.
    • Lesli 10.08.2019 10:16
      Highlight Highlight Das ist so schade! Ich (27) arbeite mit einem Mann (57) zusammen an der Klasse - es ist perfekt! Wir sind ein tolles Team und ich finde eine gute Ergänzung.
    • Klaus Biene 10.08.2019 11:41
      Highlight Highlight Halt durch!
    • iisprinzässin 11.08.2019 09:16
      Highlight Highlight Hier eine andere persönliche Erfahrung: sämtliche Elternteile der Klasse meines Kindes mochten den Lehrer - keine Spur von erhöhter Alarmbereitschaft oder Misstrauen.
  • iisprinzässin 10.08.2019 08:04
    Highlight Highlight Jahrzehntelang wurden die Mädchen benachteiligt, und niemand hat was gesagt. Jetzt sind es die Jungs und schon kommen ganz viele Männer und fordern eine Veränderung. 🙄 Es sind zudem nicht "die Jungs" die in unserem Bildungssystem untergehen; sondern die Sprachschwachen, die Energiegeladenen, die Kreativen, die Unreifen. Die Kinder brauchen wieder weniger Stoff, mehr Sport (viel mehr, Studien belegen massive Lernvorteile bei einer Stunde am Tag vor dem Unterricht) und weniger Druck.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 10.08.2019 08:33
      Highlight Highlight @Iisprinzässin
      Dieses unnötige pathologisieren ist ein großes Problem.
      Alles soll entweder eine Persönlichkeitsstörung, eine Entwicklungsstörung oder eine psychische Erkrankung sein.
      Anstatt dass das Problem selbst anzugehen.
      Und mit deinem Fazit stichst du in ein Wespennest.
      Viele haben das Gefühl, die kinder müssen zu Leistungsmaschinen erzogen werden, weil ja in unserer Gesellschaft nur Leistung zählt.
      Das muss endlich aufhören. Wie du schon richtig geschrieben hast, weniger Druck und mehr Bewegung ist schon ein guter Ansatz. Aber auch erst der Anfang.
    • Röbinaldo 10.08.2019 08:37
      Highlight Highlight Danke!! Bin deiner Meinung
    • snowleppard 10.08.2019 09:01
      Highlight Highlight Korrekt ... man siehe Finnland zBsp. das klügste Schulsystem der Welt. Bewegung + Kreativität brinen das Hirn zum Laufen. Den Speicher nur mit Daten zu füllen bringt wenig bis nichts.
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  • The Returner 10.08.2019 08:00
    Highlight Highlight Herzlichen Dank für den wirklich guten Beitrag. Persönlich stellt sich für mich die Frage: „Und?!“ Im Bericht werden ja einige Gründe für das unterschiedliche Lernverhalten von Mädchen und Jungs klar und deutlich manifestiert. Der grosse Vorteil unseres dualen Bildungssystems ist die Möglichkeit, jederzeit (unter gewissen Bedingungen ) über eine Lehre an die Fachhochschule zu gehen. Viel zu oft wird (vor allem von Eltern) der Weg über Gymnasium als der Königsweg dargestellt, gefordert und gefördert. Wer sich jedoch den Weg an eine Fachhochschule über eine Berufslehre verschafft....Teil 1
    • Ramy 10.08.2019 08:55
      Highlight Highlight Erinnert mich an meine Schulzeit. Ich hatte immer sehr gute Noten, wusste jedoch bereits früh dass ich Arbeiten und nicht Studieren möchte. Doch meine damalige Lehrerin wollte mich unsverrecken ins Gymi stecken. Zum Glück setzte sich meine Mutter stark mit der Lehrerin auseinander, damit ich in die Sek gehen "durfte". In der Lehre dann meinen Traumjob gefunden, den ich heute zwar auch studiere, kann jedoch bereits seit 7 Jahren neben der Schule auf diesem Beruf arbeiten. Bereue die Entscheidung von damals keine Sekunde.
    • R. Peter 10.08.2019 09:49
      Highlight Highlight Weil dieser Weg der kürzeste ist.
    • The Returner 10.08.2019 11:35
      Highlight Highlight @Ramy
      Danke für dein Beitrag!!Du machst mich glücklich!
      Und, du bist einer von ganz vielen!
      Bin stolz auf dich und deine Mama.
      Habe vor zwei Jahren als mein Sohn in der 5. Klasse war, der Lehrerin am Elternaben erklärt, dass es mir egal ist, ob mein Sohn den Sek-Eintritt schafft! Im bedeutet im Moment der Sport alles. Lernen fällt im leicht. Motivation aber gering.
      ( ich war übrigens nicht anders😉)
      Habe mit 40 die BM abgeschlossen. Tür und Tor stehen in der Schweiz den Meisten offen!! Wieso bloss wollen das so viele nicht war haben?!🤔🤔
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  • p4trick 10.08.2019 07:59
    Highlight Highlight Die Lösung scheint einfach: allen Buben bereits an Geburt Ritalin einwerfen so werden sie dann all ganz ruhig und aufmerksam dem Unterricht folgen.
    Oder wir schneiden allen Buben den Penis ab, damit wir endlich alle gleich sind und am Schluss kein Geschlecht mehr besser als das andere ist.
    (Thinking out of the box oder so)
    • ERNSTlich 10.08.2019 16:48
      Highlight Highlight Dumm nur, was wir dann mit den Mädchen machen, die stören?
      Es geht doch hier nicht um die grosse Mehrheit der Jungs, die sich korrekt, interessiert und selbstverantwortlich benimmt.
      Und willst du auch jene entmännlichen, die sich einfach später entwickeln?
      Du siehst vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.
  • wolge 10.08.2019 07:55
    Highlight Highlight Diese top ausgebildeten Frauen werden danach irgendwann Mutter und reduzieren ihr Pensum währenddem die schlecht ausgebildeten Männer weiterhin 100% Arbeiten...

    Wir investieren viel Geld in ein Bildungssystem welches schlussendlich viele hoch qualifizierte Frauen hervor bringt, sind danach aber weder Gesellschaftlich noch von den Strukturen her fähig diese Frauen auch entsprechend einzusetzen.

    Da werden sehr viel Know-How, Energie und Steuergelder verschwendet!

    Wir müssen diese Frauen möglichst in der Arbeitswelt halten und gleichzeitig dafür sorgen dass Buben weniger diskriminiert werden.
    • reactor 10.08.2019 09:57
      Highlight Highlight Vielleicht sollten dann eben mehr männer pensen reduzieren und mehr im Familienjob übernehmen. Kam mir bei ihrem Post so spontan in den Sinn
    • Firefly 10.08.2019 11:01
      Highlight Highlight Sehr guter Ansatz. Ich schlage vor, dass von seiten Wirtschaft mehr Akzeptanz für Karrieren mit Teilzeitpensum kommen sollte, und mehr Bereitschaft für Job-Sharing. Dann ist es so, dass die gesellschaftliche Diskriminierung bei Frauen hier vor allem erst mit Kindern auftritt. Hier wäre der Mann gefordert um zummindest für gleiche Teile auch Haushalts und Kindererzihungsaufgaben zu übernehmen und seinen Job nicht über den Job der Frau zu stellen. Bedinge natürlich das beide gleich fair verdienen und dadruch keine wirtschaftlichen Nachteile entstehen.
    • _kokolorix 10.08.2019 11:35
      Highlight Highlight Wie wäre es, wenn diese mässig gebildeten Buben ihre Kinder betreuen würden? Dann hätten die Frauen Zeit sich beruflich zu engagieren.
      Es brauchte wohl Millionen von Jahre um die soziale Gesellschaft von Sippen und Grossfamilien der Sammler und Jäger hervorzubringen. Wie soll sich eine harmonische Gesellschaft organisieren, wenn alle paar Jahrzehnte alles auf den Kopf gestellt wird.
      Vieles was wir als Kinder lernten ist heute überholt.
      Aber wir könnten endlich akzeptieren, dass Kinder sich in Phasen entwickeln und diese nicht unbedingt mit dem Ende jedes Schuljahres korrelieren
  • Friedhofsgärtner 10.08.2019 07:51
    Highlight Highlight „Ob Bub oder Mädchen spiele keine Rolle. Doch es gibt unterschiedliche Interessen und Einstellungen.“

    Dann wäre es ja möglich, dass Buben ein grösseres Interesse an handwerklichen Berufen haben und deshalb eher eine Lehre als das Gymnasium wählen. Das würde zumindest die niedrigere Quote bei höheren Ausbildungen erklären.

    Ich sehe das aber nicht als Nachteil. Unser Duales Bildungssystem ist eine Erfolgsgeschichte und mit den Händen zu arbeiten liegt wohl ganz einfach in Naturell vieler Buben.
  • Willehalm 10.08.2019 07:41
    Highlight Highlight .» So könnten in der Mathematik besonders schwere Aufgaben gestellt werden“
    „Buben interessieren sich vor allem für Schlachten“
    Mehr Vereinfachung und Stereotypen geht nicht. Solche Aussagen finde ich unerträglich.
  • Jesses! 10.08.2019 07:39
    Highlight Highlight „Buben interessieren sich für Extreme», sagt er, «zum Beispiel für Schlachten und Katastrophen.“

    So ein Unsinn. Es gibt keinen Grund, weshalb sich Buben prinzipiell und grundsätzlich für solche Dinge interessieren sollten. Genauso wenig wie Mädchen für Prinzessinnen und Elfen. Wann verschwindet endlich dieses Klischee-Denken aus unserer Gesellschaft? Und wann wird endlich nicht mehr strikt zwischen Buben und Mädchen unterschieden, sondern das Individuum berücksichtigt und gefördert? Es ist die Gesellschaft, die umdenken muss.
    • Friedhofsgärtner 10.08.2019 09:26
      Highlight Highlight @Jesses!
      Find ich jetzt schon eine sehr gewagte Aussage, dass das Geschlecht für die Interessen keine Rolle spielen soll. Gerde wo dich der Jugendpsychologe im Artikel Gegenteiliges behauptet. Aber interessant.

      Kannst du hier irgendwelche Belege oder Hinweise geben wie du zu dieser Annahme kommst? Artikel, Studien?
    • ERNSTlich 10.08.2019 16:52
      Highlight Highlight Gärtner, ist immer einfach, Belege zu fordern. Am aktuellen Tagesgeschehen beteiligen reicht oft aus.
      Und vielleicht dich über den Jugendpsychologen erkundigen, z.B. www.google.ch. Wird dir evt. die Augen öffnen.
  • Diavolino666 10.08.2019 07:38
    Highlight Highlight Wow - man ääääh Frau hat erkannt, dass Buben andere Unterrichtsmethoden eher liegen, aber trotzdem soll es keine Rolle spielen, ob ein Mann oder eine Frau die Klasse unterrichtet? Da denken wir doch lieber noch mal scharf drüber nach!

    Spannend wäre nun wirklich die Vorstellung, wenn die Vorzeichen umgekehrt wären...
    • ERNSTlich 10.08.2019 16:54
      Highlight Highlight Dreh deine Gedanken um: es braucht gar keine unterschiedlichen Unterrichtsmethoden wie es auch keine Rolle spielt ob männlicher oder weiblicher Lehrer.
      Und übrigens ääähhh Mann hat erkannt ...
    • Diavolino666 10.08.2019 19:40
      Highlight Highlight @ERNSTlich
      Hab' nicht behauptet, dass es unterschiedliche Unterrichtsmethoden braucht. Sonst könnten wir gleich Buben- und Mädchenschulen einführen. Und du glaubst echt, dass es keinen Unterschied macht, ob eine Frau oder ein Mann unterrichtet? Klar, sind alles kohlenstoffbasierende Lebewesen - völlig austauschbar.
  • HugiHans 10.08.2019 07:38
    Highlight Highlight Und was im Bericht nicht erwähnt ist: Das Zeugnis bewertet zu 3/4 sprachlich/musische und nur zu 1/4 mathematische Fächer. Auch dies kommt den im gleichen Alter oft etwas reiferen Mädchen entgegen.
    • Shlomo 10.08.2019 08:38
      Highlight Highlight Die Ungleichbehandlung von mathematischen Fächern gegenüber den sprachlichen führt dann dazu, dass die Maturanden/innen Sozial- oder Geisteswissenschaften studieren welche keinen Mehrwert erschaffen.
    • hifish 10.08.2019 09:13
      Highlight Highlight Das ist wirklich stark vom Kanton abhängig...
    • wolge 10.08.2019 09:45
      Highlight Highlight Was ebenfalls nicht erwähnt wird: Die sogenannten MINT Fächer werden immer wichtiger zumal künftig weniger KV und mehr Informatiker benötigt werden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 10.08.2019 07:37
    Highlight Highlight Das ist wieder mal die typische Argumentationslinie von Männern, die zwar heldenhaft in (sinnlose und destruktive) Kriege ziehen, die aber gleichzeitig nur schon beim Gedanken Blut schwitzen, sie müssten sich mit kleinen Kindern zu Hause, oder draussen auf dem Spielplatz beschäftigen und auseinandersetzen.
    Wenn diese "Echten Kerle" schon keine Weicheier sein wollen, dann sollten sie diesen Ängsten DIE STIRN BIETEN, anstatt herum zu flennen, dass der Feminismus die Kindererziehung und das Schulwesen "gekapert" habe!
    Dann WERDET doch Lehrer und Erzieher und kümmert Euch um "die Jungs"!!!
    • Friedhofsgärtner 10.08.2019 09:33
      Highlight Highlight Wie im Artikel erwähnt haben Männer und Frauen wohl schlicht nicht die gleichen Interessen. Aus einem rein biologischen Standpunkt betrachtet macht dies ja auch durchaus Sinn und ich denke auch unser Bauchgefühl täuscht uns hier nicht. Das heisst ja nicht, dass für eine einzelne Person irgendwelche Vorhersagen getroffen werden können. Die Wahrscheinlichkeit das man Kindergärtner/in sein will ist bei einer Frau einfach höher.

      Dazu gehört dann wohl auch das Interesse daran sich um Kinder zu kümmern..
    • reactor 10.08.2019 09:59
      Highlight Highlight 👍
    • Gähn on the rocks 10.08.2019 11:20
      Highlight Highlight bin ganz mit dir, rodolfo!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • MergimMuzzafer 10.08.2019 07:36
    Highlight Highlight Danke für den guten und wichtigen Artikel!
  • zeusli 10.08.2019 07:29
    Highlight Highlight An der Schule in meinem Dorf hat es keinen einzigen Lehrer.
    Ich stelle jedoch fest dass dies nicht nur für die Buben problematisch ist.
    • Gähn on the rocks 10.08.2019 08:41
      Highlight Highlight für dich ist es auch problematisch?
      tell me.
    • hifish 10.08.2019 09:15
      Highlight Highlight Für wen ist dies noch ein Problem? Für die Väter an Elterngesprächen?
      Kannst du nicht etwas konkreter werden?
    • Natürlich 10.08.2019 12:24
      Highlight Highlight Er meint sicher dass auch Mädchen männliche Bezugspersonen brauchen.
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