Schweiz
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Bundesanwalt Michael Lauber aeussert sich zum Fall FIFA und zu seiner Wiederwahl, am  Mittwoch, 17. Juni 2015, in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Switzerland’s attorney general Michael Lauber speaks during a press conference in Bern, Switzerland, Wednesday, June 17, 2015. Lauber gave a statement about his investigation into the bidding process for the 2018 and 2022 FIFA World Cups. Lauber detailed the scope of the investigation as well as the time-scale and resources that will be used in the “criminal proceedings”. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Bundesanwalt Michael Lauber steht unter Druck. Was genau wusste er? Bild: KEYSTONE

Geheimtreffen mit Fifa-Chef Infantino – nun fürchtet Bundesanwalt Lauber um die Wiederwahl

Bundesanwalt Michael Lauber verschwieg ein drittes Treffen mit dem Fifa-Boss. Jetzt droht ihm eine Disziplinaruntersuchung. Eine Walliser-Connection könnte dem bisher Unantastbaren nun den Kopf kosten.

Henry Habegger / ch media



Bundesanwalt Michael Lauber (53) sagte zwar immer, acht Jahre werde er maximal an der Spitze der höchsten Strafverfolgungsbehörde des Landes stehen. Aber nun will sich der als smart und manipulativ geltende Jurist für eine dritte Amtszeit wählen lassen. «Der Bundesanwalt und seine zwei Stellvertreter stellen sich der Wiederwahl», sagt auf Anfrage Nationalrat Jean-Paul Gschwind (CVP, Jura). Er ist Präsident der Gerichtskommission des Parlaments, die die Wiederwahl des Bundesanwalts vorbereitet. In der Sommer- oder der Herbstsession soll der Akt über die Bühne gehen.

So sah es jedenfalls bisher aus. Jetzt hat Lauber ein Problem, das Gianni Infantino heisst. Der Bundesanwalt traf sich wiederholt mit dem Fifa-Präsidenten. Nach derzeitigem Kenntnisstand waren es insgesamt drei Treffen in den Jahren 2016 bis 2017. Mindestens zwei der Treffen waren informeller Natur, sie wurden nicht protokolliert, sie fanden im Luxusrestaurant Schweizerhof beim Berner Bahnhof statt, einer Art Stamm-Bar des Bundesanwalts.

epa07349667 FIFA president Gianni Infantino attends the 43rd UEFA Congress in Rome, Italy, 07 February 2019.  EPA/FABIO FRUSTACI

Präsident Gianni Infantino machte Geschenke. Gelten diese als Bestechung? Bild: EPA/ANSA

Die Treffen zwischen dem Bundesanwalt und dem Fifa-Boss sind brisant. Denn die Bundesanwaltschaft führte Strafverfahren im Zusammenhang mit dem europäischen Fussballverband Uefa und dem Weltfussball-Verband Fifa. Infantino war von 2009 bis 2016 Generalsekretär der Uefa. Am 26. Februar 2016 wurde er als Nachfolger von Sepp Blatter zum Präsidenten der Fifa gewählt.

Also war Infantino in beiden Fällen eine mögliche Zielperson von Untersuchungen der Bundesanwaltschaft. Einen TV-Rechte-Vertrag, den Laubers Truppe untersuchte, hatte Infantino als Uefa-General sogar selber unterzeichnet.

Die Lauber-Infantino-Treffen

Um diese Treffen geht es konkret:

Diszpiplinarverfahren gegen Lauber?

Diese Treffen wurden von Lauber als sogenannte «Koordinationstreffen» bezeichnet. Dass Leute wie der Walliser Staatsanwalt und Infantino-Schulfreund Arnold und BA-Infochef Marty dabei waren, schockiert erfahrene Strafverfolger. Ebenso wie die Tatsache, dass der Verfahrensleiter der Fifa-Untersuchung, Staatsanwalt Olivier Thormann, bei zwei der Treffen nicht dabei war.

Dass die Treffen überhaupt öffentlich bekannt wurde, ist den Enthüllungen von Football Leaks zu verdanken. Lauber gab an einer Pressekonferenz im letzten November zwei der Treffen zu.

Hanspeter Uster, Praesident der Untersuchungskommission zum Vollzug der Tierschutzgesetzgebung im Kanton, spricht zum Schlussbericht nach dem Tierquael-Skandal von Hefenhofen, am Mittwoch, 31. Oktober 2018, in Frauenfeld. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Laubers Chefaufseher Hanspeter Uster: «Der Ausgang der Vorabklärungen ist offen.» Bild: KEYSTONE

Das dritte unterschlug er, auch gegenüber der Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft, der AB-BA.

Und das könnte ihm jetzt zum Verhängnis werden.

Die Aufsichtsbehörde der Bundesanwaltschaft ist aktuell am Untersuchen, was es mit dem dritten Treffen auf sich hat. Gegenüber CH Media bestätigt deren Präsident Hanspeter Uster, was er auch der Süddeutschen Zeitung sagte: «Seit Mitte März 2019 führt die AB-BA im Zusammenhang mit einem allfälligen dritten Treffen des Bundesanwalts mit dem Präsidenten der Fifa im Juni 2017 Vorabklärungen durch, ob allfällige Gründe vorliegen, welche die Eröffnung einer Disziplinaruntersuchung gegen den Bundesanwalt rechtfertigen würden. Der Ausgang der Vorabklärungen ist offen.»

Sonderermittler Damian Graf

Das dritte Treffen zwischen Lauber und Infantino hatte der Sonderermittler Damian Graf ausgegraben, der im Auftrag der Walliser Staatsanwaltschaft gegen Arnold ermittelte. Das Treffen wurde nach einigen Hin und Her von der Bundesanwalt bestätigt. Graf fand beispielsweise heraus, dass Arnold von Infantino beziehungsweise der Fifa Gefälligkeiten im Gegenwert von etwa 20'000 Euro erhielt. Es ging unter anderem um Tickets zu hochklassigen Champions-League und WM-Spielen für ihn und Familie.

Die Bundesanwaltschaft sagt auf Anfrage zum ominösen dritten Treffen: «Auf Nachfrage des ausserordentlichen Staatsanwaltes des Kantons Wallis stiess die Bundesanwaltschaft auf Hinweise, welche auf ein weiteres Treffen zwischen Bundesanwalt Michael Lauber und dem FIFA-Präsidenten Gianni Infantino im Juni 2017 schliessen lassen.»

Diese Formulierung ist eigenartig und wirft weitere Fragen auf: Warum weiss die Bundesanwaltschaft nicht mit Sicherheit, welche Treffen ihr Chef absolviert und welche nicht?

In der Bredouille

Jetzt ist Lauber jedenfalls in der Bredouille. Die Aufsichtsbehörde der Bundesanwaltschaft, die vom früheren Zuger Regierungsrat Uster (Grüne) präsidiert wird, hat gemäss Gesetz über die Organisation der Bundesanwaltschaft mehrere Sanktionsmöglichkeiten gegen den Lauber:

In allen Fällen muss zuvor eine Untersuchung durchgeführt werden, und damit ist die Aufsichtsbehörde der Bundesanwaltschaft derzeit beschäftigt.

Die Wiederwahl von Lauber als Bundesanwalt schien bisher eine reine Formalität zu sein. Kritik an seiner Amtsführung prallte an ihm stets ab, die Politiker und die Aufsichtsbehörde nahmen ihn in Schutz. Das könnte jetzt ändern. In Deutschland etwa mokieren sich Medien zunehmend über die Bananenrepublik Schweiz, die derartige Kungeleien ihrer höchsten Strafverfolgers toleriere.

Bisher war nicht vorgesehen, die Stelle des Bundesanwalts auszuschreiben. Aber die Gerichtskommission unter dem Jurassier Gschwind wird aufmerksam verfolgen, zu welchen Schlüssen Laubers Aufsichtsbehörde kommt.

Alle FIFA-Präsidenten seit Gründung des Weltverbands 1904

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Benizzel 18.04.2019 18:09
    Highlight Highlight "Gefälligkeiten im Gegenwert von etwa 20'000 Euro erhielt." schon krass, als normaler Bankangestellter wir einem eimgetrichtert, das Geschenke mit einem Wert über CHF 100 nicht angenommen werden dürfen, da dies bereits als Bestechung/Korruption ausgelegt werden kann. Da darf man doch erwarten, dass ein BA mehr Fingespitzengefühl beweist...
  • JaneSodaBorderless 18.04.2019 15:32
    Highlight Highlight Mit Verlaub, Herr Lauber - Sie sind in der Funktion als Bundesanwalt nicht mehr tragbar. Treten Sie zurück!
  • Leader 18.04.2019 13:47
    Highlight Highlight Wieso schockiert mich diese „ Enthüllung“ nicht- oder wer glaubt noch daran, dass Zitronenfalter Zitronen falten.
    Herr Lauber wie wäre es mit Grösse zeigen- und vor einer Nichtwiederwahl besser selber die Reissleine ziehen.
    Macht sich besser im CW.
    Danke!
  • bärn 18.04.2019 13:06
    Highlight Highlight weg mit dem!
  • wasps 18.04.2019 12:19
    Highlight Highlight Die Deutschen beklagen sich über Kungeleien der Schweizer Staatsanwaltschaft! Wie war das schon wieder mit dem Sommernachtsmärchen? Mit Beckenbauer und Co. inkl. Führungsspitze des Fussballverbandes? Wäre mir neu, dass irgend einer dieser Herren vor den Kadi gezerrt und verurteilt worden wäre. Oder habe ich da etwas verpasst?
    • Linus Luchs 18.04.2019 14:47
      Highlight Highlight wasps, du betreibst Whataboutism. Ja, bei der WM-Vergabe für Deutschland war Korruption im Spiel. Dasselbe gilt für Südafrika, Brasilien, Russland, Katar... Spätestens seit João Havelange wird bei der Fifa gemauschelt, dass sich die Balken biegen. Und deshalb dürfen deutsche Medien das Gemauschel nicht anprangern? Macht keinen Sinn. Es ist nun mal alarmierend, dass sich Vertreter der Schweizer Bundesanwaltschaft offenbar nicht von Fifa-Methoden abgrenzen können. Wir müssen der Süddeutschen Zeitung dankbar sein.
    • wasps 18.04.2019 15:41
      Highlight Highlight Luchs, du urteilst aufgrund von Medienberichten. Ich schlage vor, die Abklärungen der Aufsichtsbehörde abzuwarten bevor pauschal verurteilt und von einer angeblich von der Fifa vereinnahmter Bundesanwaltschaft geschwaffelt wird. Immerhin leben wir nicht in einer Bananenrepublik!
    • Leader 18.04.2019 20:18
      Highlight Highlight Guten Abend Waps
      Aufgrund ihres Artikels fällt mir nur eine Erklärung dazu ein:
      Sie müssen auch noch an den Osterhasen glauben!
      Feiern sie schön.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stan_the_man 18.04.2019 12:11
    Highlight Highlight Logisch, dass die BA/Lauber den Fokus auf den angeblich so starken islamistischen Terror richtet und diesen beinahe herbeibeschwört. Im Schatten der Terrorparanoia lässt es sich dann in Ruhe mauscheln.
  • Triple A 18.04.2019 11:36
    Highlight Highlight Die Strafprozessordnung regelt die Strafverfahren. „Unprotokollierte Koordinationstreffen mit Freunden“ sind darin nicht vorgesehen, was diese Treffen unrechtmässig macht. Klar muss ein Disziplinarverfahren durchgeführt werden, wenn nicht sogar ein Strafverfahren (wegen Begünstigung, etc.). Letzteres ist wichtig, da ein Disziplinarverfahren mit dem Arbeitsverhältnisse endet. Eine Unverfrorenheit, dass sich Herr Lauber zur Wiederwahl stellt! Er hat das Gefühl über dem Gesetz zu stehen. Solche Machenschaften werden sich für die Schweiz negativ auf der nächsten Korruptionsrangliste auswirken!

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