Schweiz
Extremwetter

Trockenheit und Hitze: Aargauer sollen kleine Gewässer meiden

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Zum Wohl der Fische: Aargauer sollen nur in grossen Gewässern baden

13.08.2026, 12:1013.08.2026, 12:10

Die hohen Wassertemperaturen und die niedrigen Pegel bedeuten einen grossen bis tödlichen Stress für Fische und andere Lebewesen. Das Aargauer Departement für Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) mahnt gemeinsam mit dem kantonalen Fischereiverband zu Vorsicht bei Gewässern.

Badegäste wie auch Hundehalterinnen und Hundehalter sollen abgesperrte und ausgeschilderte Bereiche meiden. Zudem soll man nicht in kleinen und mittleren Gewässern baden, wie es im Appell vom Donnerstag heisst.

Der Hitzesommer hat dazu geführt, dass der Lebensraum für Fische knapp wird. Jede zusätzliche Störung in dieser Situation kann tödliche Folgen für die Tiere haben, wie das BVU schreibt. Besonders kritische Gewässerabschnitte, in denen sich Fische in tiefere, kühlere Löcher zurückziehen, benötigen daher absoluten Schutz. Die wertvollsten und am stärksten gefährdeten Bereiche sind derzeit abgesperrt.

Bäche und kühle Mündungsbereiche schonen

Betreten Menschen oder Hunde die flachen und ausgetrockneten Bachbetten, flüchten die aufgeschreckten Fische. Dies verbraucht wertvollen Sauerstoff, der ohnehin Mangelware ist. Das Aufwirbeln von Kies und Sediment verschlammt die Atmungsorgane der Fische und kann auch den Lebensraum von Kleinlebewesen zerstören, wie das BVU und der Aargauer Fischereiverband schreiben.

Wer baden möchte, sollte die Bäche meiden und grosse Gewässer bevorzugen, etwa Aare, Reuss, Limmat, Rhein oder Seen. Dort haben die Fische mehr Ausweichmöglichkeiten. Aber auch in den grossen Gewässern sollte man die Mündungsbereiche von kühleren Zuflüssen meiden, da diese für Wassertiere wichtig sind.

Seit Wochen verzichten Fischerinnen und Fischer freiwillig auf ihre Tätigkeit und kennzeichnen sensible Gewässerabschnitte. Zudem gilt ein Wasserentnahmeverbot bei Bächen. (sda)

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