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9 Disziplinen aus dem Alltag, die eigentlich olympisch sein müssten

Die grösste List des Alltags ist, dass er eigentliche Errungenschaften belanglos (oder eben alltäglich) erscheinen lässt. Dabei bietet viel Alltägliches eigentlich eine wunderbare Gelegenheit, menschliche Stärke zu messen – und zu honorieren.



Wir leben unseren Alltag und vergessen dabei, welche Leistungen wir erbringen. Um unser Ego in angemessener Manier zu liebkosen, setzen wir uns dafür ein, dass unsere Alltagsdisziplinen olympisch werden. Oder zumindest ein Teil davon.

Last-Minute-Bus-Catching

Eine Sportart, die beinahe weltweit populär ist und deren Status als olympische Disziplin de facto nur noch eine Frage der Zeit sein dürfte. Eine Kombination aus strategischer Wahl der Ideallinie, Risikobereitschaft, Haltung und Geschwindigkeit, welche Menschen rund um den Globus in ihren Bann ziehen dürfte.

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Bild: watson / shutterstock

Liftwettrennen

Es gibt da Menschen, die behaupten, dass der Lift immer gleich schnell fahre, egal, wie oft man auf den Knopf hämmert. Und dann gibt es auch Menschen, die wissen, dass dem eben nicht so ist. Diese Sportart ist zweiteren gewidmet. Wer drückt den Knopf schneller, härter, besser? Hochspannung garantiert!

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Extrem-Still-Sein

Diese Trendsportart dürfte womöglich noch ein wenig zu jung sein, um es in den olympischen Bund zu schaffen. Seine Beliebtheit lässt jedoch darauf hoffen, dass es schneller als gedacht der Fall sein wird. Das Konzept ist einfach, aber genial.

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Athleten mit überdurchschnittlichem Mitteilungsbedürfnis treten gegeneinander an ...

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... und wer es länger schafft, nichts von sich preiszugeben, gewinnt.

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Hotel-Bettdecken-Rauszerren

Ein Sport, der sowohl Solo, als auch im Duett ausgeübt werden kann und sich zudem einer reichen Tradition erfreut. Das freihändige Loslösen der Hotel-Bettdecke verlangt Technik, Kraft und Wille. Alles Komponenten, die es vermögen, die Massen zu begeistern.

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Synchronaugenrollen

Eine Sportart, die der Schweiz im olympischen Medaillenspiegel zugute kommen dürfte. Athletengruppen werden verschiedenen Stimuli ausgesetzt. Dabei gibt es verschiedene Schwierigkeitsstufen (analog zu Gewichtsklassen): Keine-Internetverbindung-trotz-4G-mit-vier-Strichen-auf-der-Toilette, Person-vor-mir-an-der-Migros-Kasse-puhlt-Münzen-hervor, Wasser-bei-der-Büro-Kaffeemaschine-nicht-auffüllen, Zugverspätung-bis-10-Minuten, Unbestimmte-Zugverspätung.

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Mundsitz-Marathon

Der Breitensport schlechthin. Dennoch wird der Mundsitz-Marathon olympisch nicht repräsentiert. Die handelsübliche Ausgangslage ist ein Meetingraum mit anwesenden Vorgesetzten. Diese Disziplin fordert vor allem Ausdauer und Disziplin.

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Wer am längsten auf den Mund sitzt, gewinnt. Eine Disziplin, in der Erfahrung Trumpf ist.

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Extrem-Einkauf-Tragen

Eine altehrwürdige Disziplin, die es mehr als verdient, olympisch ausgeübt zu werden. Seit Kindesalter trainieren Abertausende darauf. Auch hier spielen Kraft und Technik eine grosse Rolle, wobei das Regelwerk genug Platz für Kreativität einräumt, welche die Sportart kontinuierlich neu definieren kann.

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Hardcore-Fangis

In Zeiten, in denen sich Generationen permanent an die Gurgel gehen, wäre diese Disziplin das ideale gesellschaftliche Ventil. Athleten der jüngeren Generation wird eine Lasagne verfüttert, anschliessend werden sie in der Wohnung freigelassen. Ein wilder Kampf, der an Emotionalität kaum zu überbieten ist.

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Extrem-Einschlafen

Schlafen ist Inbegriff der Erholung und Symbolbild des Guten. Dabei wird vergessen, dass der Weg dorthin – also das Einschlafen – oftmals eine Willensleistung voraussetzt, die nach mentaler Stärke verlangt. Das ist harte Arbeit. Und verdient olympische Berücksichtigung.

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Damit diese Disziplin auch wirklich wettkampftauglich wird, sollen vorbereitete Bilder und Szenarien miteinfliessen, welche die Herausforderung ein wenig kniffliger gestalten.

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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ortega Peru 27.07.2020 11:00
    Highlight Highlight Den Badezimmerabfallsack in den bereits übervollen Gebührenabfallsack stopfen. Da hätte ich bereits viel Übung. Oder das Geschirr nach dem Essen balancierend zurück in die Küche tragen, damit man den Weg auf keinen Fall zweimal bewältigen muss.
    • twiggy 27.07.2020 12:31
      Highlight Highlight ja, abfallsack-jenga allgemein... wie viel geht noch rein, bis man der dumme ist, der den abfallsack dann raustragen muss... an spannung kaum zu überbieten...! oder dann als zweite disziplin: geschirrspühl-tetris: da, genau DA passt noch was!
  • ThePower 27.07.2020 10:54
    Highlight Highlight Zu IKEA fahren und nur kaufen, was man wirklich kaufen wollte😬
  • lilie 27.07.2020 10:09
    Highlight Highlight #9 Die Disziplin "Extrem-Einschlafen" kann man noch ins Unermessliche steigern, wenn jeder Athlet mit einem Sparringpartner der Gattung culex pipiens (auch bekannt als Gemeine Stechmücke) in den Ring, ich meine ins Bett streigen muss. Ein blutiger Kampf auf Leben und Tod! Ein Hauch vom Zirkus Maximus schwebt über der Arena! Nur die Härtesten werden überleben, ich meine einschlafen! Zum Gähnen? Absolut NICHT! 😁
    • DieFeuerlilie 27.07.2020 10:28
      Highlight Highlight Hihi.. 😁

      Da bin ich allerdings raus.

      Denn mit zunehmendem Alter hört man ja die hohen Töne nicht mehr, ergo auch die Stechmücken nicht!

      Und so steht dem entspannt Einschlafen nichts mehr im Weg! 💃🍾🎉
    • lilie 27.07.2020 10:44
      Highlight Highlight @Feuerlilie: Du Füchsin! Sehr schlau eingefädelt von dir! Damit stichst du Konkurrenz gnadenlos aus! (Allerdings wirst du auch von der Mücke angestochen, aber hey, was ist das schon gegen olympisches Gold im Wett-Einschlafen! 😊). 😃
    • DieFeuerlilie 27.07.2020 12:41
      Highlight Highlight Ich nehm‘s als meine tägliche gute Tat..
      Die Viecher wollen sich schliesslich auch nur satt essen.. 😁
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter Vogel 27.07.2020 09:20
    Highlight Highlight Unauffällig Überzeit sammeln wäre auch so eine Disziplin würde ich sagen. Ich sammle so 1-2 Tage pro Monat und fehle dann alle 2 Monate mal 1 Woche. Ich sollte nach Südeuropa ziehen.
    • ThePower 27.07.2020 10:56
      Highlight Highlight Nein, keine Sorge, das ist absolut typisch Schweizerisch😄
    • LAZIO1900 27.07.2020 14:48
      Highlight Highlight @p.vogel...Interessant..gruss ihr Chef😁
  • clint 27.07.2020 08:44
    Highlight Highlight hammerartikel, und toll recherchiert. ich liebe diesen journalismus. nebem all den corona-usa-fake news-lauber news echt erfrischend :-))
    • DieFeuerlilie 27.07.2020 10:47
      Highlight Highlight So unterschiedlich können Ansichten sein: ich fand den Artikel weder lustig noch besonders mitreissend geschrieben.. 😁

  • Gecko123 27.07.2020 07:55
    Highlight Highlight Habe schon bessere Texte gelesen.
  • Adam Gretener 27.07.2020 07:36
    Highlight Highlight Wer auf den Bus rennt, hat fie Kontrolle über sein Leben verloren. Und die Würde.
    • Hades69 27.07.2020 09:00
      Highlight Highlight Aber dem Geld diskret hinterher rennen ist OK. Man hat nicht nur eine klare Linie, man gönnt sich auch mal eine.
    • versy 27.07.2020 09:31
      Highlight Highlight Kommt darauf an wo du wohnst... Nicht überall fahren due Busse km 3min Takt 😉
    • Kolo 27.07.2020 10:27
      Highlight Highlight Versy: Dann hat man die Kontrolle über sein Leben wirklich verloren. Dann erst recht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heidi73 27.07.2020 06:56
    Highlight Highlight Nr. 4: und der Versuch zählt nur, wenn man die Bettdecke so rausziehen kann, dass das Leintuch stecken bleibt!😅
  • Kafi>Tee 27.07.2020 06:43
    Highlight Highlight Es gäbe noch die Fahrraddisziplin Am-Rotlicht-Umsverrecken-Nicht-Absteigen-Bis-Es-Grün-Wird 😉
    • Hugo Schweizer 27.07.2020 08:28
      Highlight Highlight Aha... darum fahren so viele bei Rot weiter! Alles Anfänger.
    • loquito 27.07.2020 08:53
      Highlight Highlight Das bin ich. Und ich schaffs immer. Weisch dr Bode isch Lava...
    • Kanischti 27.07.2020 13:50
      Highlight Highlight Da mache ich immer mit!

      Nur leider immer 1/100 Sekunde bevor es grün wird, verlässt mich das Gleichgewicht.

      Und bin dann doch der Letzte, der losfährt.
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