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Bayern München

Kein Geld in Quarantäne: Bayern bestrafen ungeimpfte Spieler

epa09549816 Bayern's Joshua Kimmich reacts during the German DFB Cup second round soccer match between Borussia Moenchengladbach and FC Bayern Muenchen at Borussia-Park in Moenchengladbach, Germa ...
Neben Joshua Kimmich sind bei den Bayern auch Serge Gnabry, Jamal Musiala, Eric-Maxime Choupo-Moting und Michael Cuisance ungeimpft. Bild: keystone

Kein Gehalt während Quarantäne: Bayern verhängen offenbar Strafen für ungeimpfte Spieler

Der deutsche Rekordmeister greift offenbar durch: Einem Bericht zufolge hat die Quarantäne für ungeimpfte Spieler nun auch finanzielle Folgen. Allen voran für Nationalspieler Joshua Kimmich.
21.11.2021, 12:3121.11.2021, 12:43
Ein Artikel von
t-online

Handelt der FC Bayern nun doch konsequent im Falle seiner ungeimpften Spieler? Die «Bild» berichtet nun: Der deutsche Rekordmeister habe allen Spielern, die zuletzt in Quarantäne mussten, mitgeteilt: Für ebendiese Quarantäne-Woche gibt es rückwirkend kein Gehalt.

Dies sei möglich durch eine Verordnung der Stadt München vom 1. November, in der es heisst: Angestellte haben keinen Anspruch auf einen quarantänebedingten Verdienstausfall, wenn diese Quarantäne aus einem Ungeimpften-Status resultiert.

Das wäre ein finanzieller Hammer für die Stars des Rekordmeisters. Nationalspieler Joshua Kimmich – bekanntermassen noch ungeimpft – würde so pro Woche 384'000 Euro verlieren, rechnet die «Bild» vor. Und der 26-Jährige musste bereits zwei Mal in Quarantäne.

So wolle die Bayern-Führungsetage ein Zeichen setzen und den Druck, durch Impfung gegen das Coronavirus geschützt zu sein, erhöhen. Neben Kimmich mussten sich nach einem positiven Test von Verteidiger Niklas Süle vor dem Länderspiel gegen Liechtenstein auch die Bayern- und DFB-Teamkollegen Jamal Musiala und Serge Gnabry sowie Stürmer Eric Maxim Choupo-Moting in Quarantäne begeben – alle waren Kontaktpersonen von Süle. Kimmich, Gnabry, Musiala, Choupo-Moting und Michael Cuisance gelten als ungeimpft.

Dem «Bild»-Bericht zufolge seien diese Spieler am Donnerstagmorgen in die Bayern-Geschäftsstelle zitiert worden, wo ihnen die Entscheidung mitgeteilt wurde. Die Akteure seien vom Schritt des Klubs «überrascht» gewesen. Demnach hätten die Klub-Bosse um Vorstandschef Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic betont: Die Spieler hätten das Recht, sich nicht impfen zu lassen – aber der Verein als Arbeitgeber ebenso das Recht, dann im Quarantäne-Fall kein Gehalt zu zahlen. Der Rest der Mannschaft habe die Massnahme befürwortet.

(dd, t-online)

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